Tore schiessen im Web mit Dominik.

HR-Namics findet es spannend hinter die Kulissen zu schauen. Was machen unsere Kolleginnen und Kollegen eigentlich in ihrer Freizeit?
Klasse finden wir, was Dominik Weber macht: Dominik ist Senior Consultant bei Namics in St. Gallen und ist nebenbei Mitverantwortlicher für die digitalen Kanäle des FC Basel 1893. Aber wie ist es dazu gekommen?

Webteam

 

Wir fragen Dominik:

Hallo Dominik, Du bist schon sehr lange Anhänger des FC Basel und hast 1996 die Page www.fcb.ch ins Leben gerufen. Wie kam es dazu?

Ich hatte gerade das Internet entdeckt und wollte mir auch gleich eine eigene Website basteln. Als Thema wählte ich den FC Basel, da ich schon lange ein grosser Fan war. Danach pflegte ich die Seite ein paar Monate lang immer in Konkurrenz mit einem anderen Fan, der auch eine private FCB-Website führte. Wir entschlossen uns dann aber, gemeinsame Sache zu machen. So gingen wir zum FC Basel und fragten, ob wir für sie die offizielle Website erstellen und betreuen dürfen. Man hatte beim FCB damals keine Ahnung was das Internet war und sagte mal ja. So führten wir www.fcb.ch anfänglich ohne grossen Kontakt zum Club selber.

Heute bist Du im FCB Web-Team und kümmerst Dich als freier Mitarbeiter federführend um die Social-Media-Kanäle des Clubs. Worin besteht Deine Aufgabe?

Ich bin verantwortlich für die Pflege und Weiterentwicklung des FCB-Auftritts auf Facebook, Twitter und Instagram. Dabei schaue ich, dass die Kanäle regelmässig bespielt werden, um die Fans zu informieren und mit ihnen zu interagieren. Auf Facebook haben wir mittlerweile über eine Million Fans. Das führt dann zwangsläufig zu vielen Anfragen und weiterem administrativem Aufwand. Gleichzeitig analysiere ich laufend die aktuelle Social-Media-Landschaft und plane zusammen mit dem Club mögliche Ausweitungen auf andere Kanäle.

Wie viele Leute sind in dem FCB-Web-Team? Alles Freelancer? Und wie arbeitet ihr zusammen?

Es sind sieben Personen. Drei davon arbeiten in einem Teilzeitpensum beim FCB, die anderen machen das mit kleinerem oder grösserem Aufwand nebenher. Wir haben festdefinierte Aufgaben für die wiederkehrenden Arbeiten und eine sehr umfangreiche Planung, wer wann an welchen Spielen was zu tun hat (Liveticker, Fotos, Tweets, Push-Meldungen, Matchbericht, Newsletter etc.).

Wie hat sich alles bis heute entwickelt?

Ganz früher durfte ich machen, was ich wollte. Wir platzierten Gerüchte auf der Website und gingen in Matchberichten auch nicht immer zimperlich mit Gegnern und Schiedsrichtern um. Mit der Zeit wurde das Medium Internet immer wichtiger und wir dadurch seriöser.
Während wir früher nur Internet und Newsletter als Kanäle hatten, sind es mittlerweile auch SMS-Meldungen, Facebook, Twitter, Instagram, FCB-TV etc. Es ist also alles viel, viel grösser geworden.

Du machst dies ja in der Freizeit. Wieviel Zeit nimmt diese freie Tätigkeit im FCB-Web-Team für Dich in Anspruch? Sicher abhängig von der Spielzeit, oder?

Früher war es ganz enorm, da war ich jedes Wochenende unterwegs. Mittlerweile sind es abends so circa 30-60 Minuten und am Wochenende, wenn ich für die Spiele eingeteilt bin, etwa vier Stunden.

Du begegnest sicher vielen unterschiedlichen Menschen und hast schon viele Geschichten erlebt?

Allerdings. Man sieht Spieler als Nobodys kommen und dann als Stars gehen. Gewisse bleiben dabei sich selbst, aber andere heben brutal ab und entwickeln sich charakterlich eher bedenklich. In Erinnerung ist mir auch ein ehemaliger FCB-Präsident, der uns kein Budget für die Website geben wollte mit der Begründung „D Website schiesst kei Gool…“.

Bist Du eigentlich bei jedem Spiel dabei? Und hast Du Kontakt zu den Spielern?

Im Gegensatz zu früher bin ich nicht mehr bei jedem Spiel dabei, da mich sonst mein Sohn wohl bald nicht mehr erkennen würde.
Und ja, zu gewissen Spielern gibt es einen losen Kontakt. Das ist mir aber nicht so wichtig. Denn Spieler kommen und gehen, der Club aber bleibt.


Bei Namics bist Du ja Senior Consultant und kennst dich bestens in der Welt der digitalen Medien aus. Das kommt dem FCB sehr zu Gute. Was hast Du vom FCB mitnehmen können?

Da ich insgesamt vier Webauftritte des FC Basels veranwortet habe, weiss ich schon ziemlich genau, was es an Konzeption, Layout und Umsetzung für eine stark frequentierte Website braucht. Fussball-Fans sind da im Übrigen gnadenlos mit Feedback, wenn ihnen was nicht passt ;-).
Zudem konnte ich für mich sehr viel Know-how im Bereich Social Media und generell bezüglich digitaler Kommunikation beim FC Basel aufbauen.

Mit welchen Kanälen oder Social-Media-Aktionen habt ihr in der letzten Zeit die besten Ergebnisse erzielen können?

Wir haben auf Facebook über eine Million Fans, da wären wir selbst in der Bundesliga auf Rang 4. Auf der anderen Seite gefällt mir Instagram auch sehr gut. Das Publikum dort ist sehr jung und auch viel interaktiver als auf Facebook oder Twitter.

Social media Kanäle

Was glaubst Du, in welche Richtung sich Social Media beim FCB in Zukunft entwickeln wird? Und was erwarten die Fans?

Für die Fans gilt: Je mehr, desto besser. Gewünscht werden vor allem exklusive Inhalte, viel Interaktion und bewegte Bilder. Ich glaube die sozialen Medien werden immer wichtiger für den FC Basel. Wie sich aber die einzelnen Kanäle entwickeln, ist in dieser schnelllebigen Welt schwer zu beurteilen. Aus diesem Grund bleiben wir auch sehr nahe dran, um dann auch die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen zu können.

Schmelztiegel der Erinnerungen an der HSG Talents Conference

Die Recruiting-Veranstaltung der Universität St.Gallen ist fester Bestandteil in der Agenda jedes HSG-Studenten. Da kann man einfach mal ein Gefühl dafür bekommen, welche Firmen sich für HSG-Studenten interessieren, den eigenen Marktwert testen und ganz unkompliziert wertvolle Kontakte knüpfen (und natürlich sehen, wie die Studienkollegen im Anzug aussehen).

HSG Talents

Von links nach rechts: Sonja Lanistanin, Damian Amherd, Andrea von Kaenel & Michael Schirmer

Dieses Mal durfte ich für Namics auf der anderen Seite stehen und nach kommunikativen, intrinsisch motivierten und begeisterungsfähigen Messeteilnehmern suchen, welche sich für Namics als Arbeitgeber interessierten. Trotz dieser neuen Rolle, wurde die Messe aber vor allem auch zum Schmelztiegel der Erinnerungen für mich.

Ich war wieder einmal erstaunt, wie klein die Welt doch ist. Da waren einige, welche ich bei ihrer Bachelor- oder Masterarbeit betreut habe und ich traf meinen früheren Arbeitgeber wieder, der mir über Jahre hinweg das Studium finanziert hatte. Besonders schön war auch, dass ich an vielen Ständen meinen ehemaligen Kommilitonen begegnet bin – es zieht eben doch alle wieder nach Hause.

Zwischen den Gesprächen konnte ich auch immer wieder einen Blick auf die vorbeiziehende Masse an (selbstverständlich piekfein angezogenen) Studenten werfen. Die Absolventen wurden mit unübersehbar grossen Werbe-Tragtaschen und Goodies überhäuft. Hmmm …bei uns gabs zwar nur Lollies, dafür aber die spannendsten Jobs.

Die HSG Talents Conference war zwar fast wie früher, aber verändert hat sie sich doch. Aufgefallen ist vor allem, dass Sprüngli (und somit der dringend benötigte Zuckerschub zwischen den Gesprächen) gefehlt hat. Die Swisscom-Recruiter haben nach potentiellen Mitarbeitern Ausschau gehalten, indem sie mit dem Scooter zwischen den Ständen herumgedüst sind und so auf sich aufmerksam gemacht haben.

Nach vier Stunden fesselnden Gesprächen und den vielfältigsten Werdegängen im Kopf, bin ich dann zu Fuss zurück an den Bahnhof geschlendert und habe meine Studentenstadt bei herrlichem Frühlingswetter genossen. Fast wie früher – bloss jetzt als Studentenjägerin von St.Gallen.

Namics an der ETH Kontaktparty 2014

Vor etwa einem Jahr war ich der Namics das erste Mal begegnet, damals noch Student an der ETH Zürich. Ohne grosse Erwartungen besuchte ich die “ETH Kontaktparty”, eine Veranstaltung für Studenten und Firmen im Bereich Informatik. Sie bietet ihnen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und vielleicht eine Arbeitsstelle/Praktikumsstelle zu finden bzw. zu besetzen.
Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, denn nach diesem ersten Kontakt an der ETH Kontaktparty, fand ich schnell einen Job bei der Namics und somit einen idealen Einstieg ins Berufsleben. Und siehe da, am letzten Samstag durfte ich wieder an der Kontaktparty teilnehmen – dieses Mal jedoch als Firmenvertreter für die Namics.
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