Bastelstunde im Mainhatten Lab

Wieder einmal durften wir uns im Mainhatten Lab versammeln, um uns 2 Tage lang mit Themen zu beschäftigen, die im Projektalltag keinen Platz finden. Diesmal trafen wir uns im Tagungshaus der RPZ Schönberg.

Foto vom Projekt Lavalampe

Die Themenauswahl wurde im Vorfeld geklärt, so dass wir dann auch gleich loslegen konnten. Vom Mikro-Controller bis zur iPhone-App war alles dabei:

  • Projekt Lavalampe
    Eine Lavalampe wird über einen Mikro-Controller angesteuert, je nach Ergebnis des aktuellen Bauvorgangs im Build-Server Jenkins.
  • Wacheschieben-App
    Eine Android-App für die Webseite wacheschieben.de.
  • Tagungs-App
    Diese App zur Unterstützung von Tagungen wie z.B. einem Namics-Camp wurde sogar auf Basis von iPhone und Android angegangen.
  • Liferay Portal mit Vaadin
    Hier experimentierten wir mit dem Vaadin Framework zur Implementierung von Portlets auf dem Liferay Portal Server. Ziel war die Realisierung einer Projektreferenzdatenbank, die bereits im Lab 2010 konzipiert wurde.
  • Ein Tag im Leben eines Frontendlers
    Mit Unterstützung von Constantin konnten wir es hier mal mit Aufgabenstellungen aus dem Frontend-Bereich aufnehmen.

Insgesamt hat es sehr viel Spass gemacht und man konnte den Basteltrieb mal wieder richtig ausleben. Im Rezepturkeller von Kronberg gab es dann den verdienten Ausklang mit kühlen Getränken.

Abendveranstaltung im Rezepturkeller Kronberg

Besonderer Dank gilt Max und Johannes für die Organisation.
Wir freuen uns schon auf das nächste mal.

 

Drillmeister Schönholzer lädt zum Bootcamp

Halbjährlich wechseln wir Consultants das Deux-Pièce oder eben den schicken Nadelstreifenanzug für zwei (harte) Tage gegen eine Uniform: Der Head of Consultant, Roland Schönholzer, lädt alle Neuen zum disziplinspezifischen Workshop.

Stellt ihr euch unter Bootcamp blaue Flecken und durch den Schlamm robbende Consultants vor, die bereits nach Liegestütze neun schlapp machen und von ihrem Trainer angeschrien werden? Ja? Dann muss ich leider enttäuschen.

Im Namics Bootcamp für Consultants geht es nicht um das Ausloten der körperlichen Leistungsgrenze, sondern um das Fit werden im täglichen Kunden- und Projektgeschäft. Eingeladen werden alle Consultants, die in den letzten 6 Monaten (plus/minus) bei Namics gestartet sind. Und da das Lernen im dunklen Kämmerlein alles andere als Namics-like ist, statten die alten Hasen die Nachzügler mit dem Consultant-Survivor-Kit aus. Konkret heisst das: Tipps und Tricks aus dem Beratungsalltag, Learnings aus dem FF, und dabei fliegt uns so manche Anekdote um die Ohren.

Die Protagonisten des heutigen Tages sind …

  • Michael Rottmann aka die Powerpoint Design Polizei;
  • Lukas Näf, die Verschmelzung von Techi und PL, dank dem ich nun weiss, was die Abkürzungen GIT, QUAL, STA oder DEV bedeuten;
  • Jörg Brunschwiler, Offertmeister, der uns mit Kompass und Landkarte für den „goldigen Weg auf dem weissen Blatt Papier zur perfekten Offerte“ ausstattet;
  • sowie Christoph Walter, Kalkulationskönig, der uns in die Kunst der „Holzhammer-Methode“ einführt.

Nach acht Stunden Brain-Workout lehnen wir uns beim Dinner à la Carte im Baratella zurück, lernen die Kollegen der anderen Standorte besser kennen, und fragen unserem Drillmeister Löcher in den Bauch.

Da wir keine Weicheier sind und nach einem Tag Workshop noch lange nicht genug haben, geht es morgen für die volle Dröhnung mit Teil 2 weiter. Ich freue mich. Jetzt ist es schon nach Mitternacht, und da auch der härteste Consultant seinen (Schönheits-) Schlaf braucht: Gute Nacht.

Adieu Namics.

Letzter Arbeitstag bei Namics. Swissair Trolley geräumt (und gebührend vererbt). Finales Händeschütteln noch ausstehend. Starbucks Tasse keimfrei geputzt und kommentarlos im WG-Rotweiss Kücheninventar hinterlassen. Time to say goodbye.

Der Trend geht zum Sprawl Rock, zur Aargauer Nummer, zu „Friends des Rüebli-Läänds“. Zum Haus bauen, Baum pflanzen  (und zum Zweit-Intranet) – ihr wisst schon...

Ich verlege meinen privaten und beruflichen Lebensmittelpunkt ins Aargau. Ab nächstem Jahr werde ich privat „Feierabend-Architekt, -Bauführer und Baumpflanzer“ und beruflich bei Finnova das Programm Management e-Channels übernehmen. Gefühltes „Back to the roots“ nach vielen Jahren beruflicher e-banking Vergangenheit.

Adios Amigos. Adiö Züri.

Der Zeitpunkt ist definitiv gekommen – nach bald fünf Jahren Wohnsitz in Zürich – um langsam Abschied zu nehmen. Abschied von Namics, von Oerlikon und der Gehdistanz zum Hallenstadion (obwohl die tollen Konzerte anderswo stattfinden), von vielen Freunden und Gleichgesinnten im Geschäftsalltag. Von den bekannten „Reisetypen“ im täglichen ÖV, von der persönlichen Wortmarke auf der Visitenkarte, den sämstäglichen Besuchen auf dem Bürkliplatz Flomi und meiner grossen Liebe, dem Namics Flickr Pool.

Einmal Flux Kompensator bitte.

Ein Abschied zwar mit einer gehörigen Portion Wehmut, aber mit wunderbaren Erinnerungen ans Lampenfieber Magazin, die Rollerdisco mit Felix, die 3D Genossen und Schnauzring Produzenten, an Herrn Strunz, turbulente Award Nächte, legendäre Weihnachtspartys, Bahnhofsymmetrien, Videoexperimente an Sommertagen im neuen ZH Office, das Markom Lab, Namics Camps mit Octocopter, zahlreiche Fachreferate und Blogposts, kontroverse Fachartikel, Kulturausflüge, die neverending Pulliparade, meine Marroni Queen, Wanderwetter Fans, und an die 5i Apéros in der WG Rotweiss an der Konradstrasse.

Danke.

Das grosse Dankeschön geht an Nicole, Nina und JC, die auch in den hektischsten Momenten kühlen Kopf bewahrt haben und auf die jederzeit 200 Prozent Verlass war. Immer. An Peggy, die ganz unbemerkt Unmögliches schnell möglich machte. Und ebenso danke ich den Freunden aus den Business Units, die ich öfters über Gebühr strapazieren durfte. Für die zahlreichen Referate, Fachartikel, Blogposts, Tweets, Videos und internen Projektstunden, die meistens am Feierabend und am Wochenende entstanden sind. Sie sind die Basis der Namics Kommunikation. Ohne Euch hätte es nicht funktioniert. Grossen Respekt verdienen Michael, Markus und Steffi für ihren unermüdlichen Einsatz und Biss im Geheimprojekt No.1 sowie Roger, der schnell an paar Feierabenden den ganzen Fundus jahrelanger Blogposts migriert und – klick-klack – auf Terrific Basis in ein responsive Layout überführt hat. Und Merci Martin, für den St. Galler Kulturbeitrag; das occasionell praktizierte Bratwurst-Mentoring (welches man eigentlich in Personalfachkraftkreisen kultivieren sollte).

Meine grosse Sympathie gilt schlussendlich allen Namics Mitarbeitenden mit einer gehörigen Portion Strunz im Geiste. In Strunz we trust. Und in Ecken und Kanten.

Keep on rocking Namics. We stay tuned. Mit diesem wunderbaren Twitterzeug oder so.

 

PS:
Ja. Es gibt auch ein Leben nach Lotus Notes…

PPS:
Halt! von den Bahnhofsymmetrien verabschiede ich mich noch nicht…

Erster Code Retreat bei Namics Frankfurt

Musiker ziehen sich zurück, um ihre Fingerübungen zu machen und neue Beats zu testen. Auch bei den Software-Entwicklern ist dieser Gedanke angekommen, vor allem in der Software Craftsmanship-Community. In Rahmen sog. Code Retreats ziehen sie sich zurück, um fernab von Termindruck neue Techniken und Methoden auszuprobieren. Ein weiteres Ziel ist, aus den bestehenden Denkmustern auszubrechen und kreative Lösungen zu entwicklen, für die man im Alltag keine Zeit hat.

Am Samstag hat Namics Frankfurt die Büro-Tore geöffnet und interessierten Entwicklern die Möglichkeit gegeben, sich zu treffen, Skills zu verfeinern und im Pair Programming gemeinsam Spaß zu haben. Für die Verköstigung der Entwickler hat Namics gesorgt und koordiniert wurden die Sessions von Johannes Seitz.
Seit ihr in Zukunft an weiteren Code Retreats interessiert? Lasst es uns wissen.

 

Nationaler Zukunftstag: Teilnehmerbericht von Janina und Claudia

Folgenden Bericht erhielten wir von zwei Mädchen aus Altstätten SG, die sich nochmals herzlich für den Zukunftstag bedankten:

Wir standen am Bahnhof Altstätten und warteten auf unseren Zug nach SG. Wir waren ziemlich aufgeregt, denn wir wussten nicht ganz genau wo der Standort dieser Firma sein würde… Als wir ankamen, sahen wir ein grosses Gebäude, welches sympathisch wirkte. Kaum im obersten Stock angekommen wurden wir herzlich mit „Gipfeli“, „Gummibärli“ und Orangensaft empfangen. Es gab auch den ganzen Tag über leckere Sachen, wie frisches Obst und verführerischen Süssigkeiten. Zuerst gingen wir in einen Raum mit Laptops und wir machten eine kleine Vorstellungsrunde, um uns besser kennen zu lernen. Roman Federer, ein Mitarbeiter der Firma erklärte uns etwas über die Namics. Danach führte uns Roman und eine Celina durch die Firma. Wir sahen die verschiedenen Räume, wie auch das Rechenzenter. Es war ziemlich spannend und wissen jetzt, dass Namics nicht nur Websites gestaltet sondern auch andere coole Sachen, wie Apps für I-Phone und I-Pad, allgemein für Apple. Wir lernten verschiedene Computerbegriffe, durch ein „Spiel“ kennen: Zu zweit bekam man einen Informatikbegriff. Dann musste man diesen erklären und die anderen mussten herausfinden, was gemeint ist. Nun durften wir Mitarbeitende zu viert Fragen stellen, also den Leuten den Bauch durchlöchern. Vorgeschrieben war nur, man musste diese Leute nehmen, die einen „Samichlausenhut“ hatten. Auf unsere Fragen bekamen wir ausführliche Antworten. Es machte viel Spass, denn die Leute waren sehr nett und lustig, so wie auch aufgestellt. Ein Mitarbeiter zeigte uns noch einen Film über das Internet, wie es funktioniert, also was passiert, wenn man ein Suchwort bei Google, Yahoo usw. eingibt. Der Vorgang ist sehr eindrücklich und spannend gewesen.

Der Morgen verging wie im Fluge, und alle bekamen einen grossen Hunger. Es gab neun Pizzen mit verschiedenen Geschmäckern. Champignon, Salami, Hawaii, Prosciutto und viele andere Leckereien. Als alle vollgestopft waren, und keinen Bissen mehr runter bekamen, spielten alle Mädchen noch „Töggeli-Turniere“, bis der Mittag um war. Alle hatten viel Spass und gingen wieder gestärkt an die Laptops. Alle waren sehr nervös, denn jetzt kam unsere Aufgabe: Eine Website erstellen. Eine Broschüre lag schon auf dem Tisch, und alle blätterten sie durch. Jetzt war auch noch ein Lehrling da, David. Er übernahm mit Roman die Verantwortung über die Website-Gestaltung. Nun durften wir an unsere eigene Website dran. Jeder hatte gute Ideen, die man umsetzten konnte. Jeder war jetzt beschäftigt, mit dem Traum eine eigene Website herzustellen. Man sah nur 24 glänzende Augen, die völlig in der Gestaltung hängen geblieben waren. Nach wenigen Stunden war es auch soweit: Sie waren fertig. Man betrachtete noch gegenseitig die erstellten Werke und schrieb einen Gästebucheintrag ein. Nun war es Zeit nach Hause zu gehen, und wir verliessen mit vielen Eindrücken die Namics. Man verabschiedete sich noch und trat die Heimreise an.

 


Kaum am Bahnhof angekommen, eine böse Überraschung: Altstätten stand nicht auf der grossen Tafel als Halt angeschrieben. Wir wurden bleich und standen hilflos am Bahnhof SG. Janina rief ihre Mutter an und erzählte ihr das Geschehen. Da sagte Janinas Mutter, dass der Zug 100% in Altstätten halten würde, doch wir hörten den Zug schon ab düsen. So musste Claudia noch ihrer Mutter anrufen, um die Verspätung anzukündigen. Doch der Akku war leer. Claudia versuchte das Handy nochmals auf zu starten und siehe da: Ein Anruf war noch drin. Kurz und knapp fasste sie alles zusammen. Jetzt lag kein Anruf mehr drin, und wir hofften, dass der nächste Zug in Altstätten halten würde. Zur Sicherheit fragten wir einen Bahnhofangestellten, welcher uns versicherte, dass der Zug in Altstätten halten würde. Mit mulmigem Gefühl betraten wir den Zug. Wieder leicht entspannt fuhren wir an unser Ziel. Kaum angekommen, war es schon dunkel und alle fuhren/liefen nach Hause in die Wärme. Es war ein schöner, erlebnisreicher und spannender Tag, der uns sehr gefallen hat. Wir haben viel gelernt und nehmen das Gelernte gerne in den Alltag mit.