Folgenden Bericht erhielten wir von zwei Mädchen aus Altstätten SG, die sich nochmals herzlich für den Zukunftstag bedankten:
Wir standen am Bahnhof Altstätten und warteten auf unseren Zug nach SG. Wir waren ziemlich aufgeregt, denn wir wussten nicht ganz genau wo der Standort dieser Firma sein würde… Als wir ankamen, sahen wir ein grosses Gebäude, welches sympathisch wirkte. Kaum im obersten Stock angekommen wurden wir herzlich mit „Gipfeli“, „Gummibärli“ und Orangensaft empfangen. Es gab auch den ganzen Tag über leckere Sachen, wie frisches Obst und verführerischen Süssigkeiten. Zuerst gingen wir in einen Raum mit Laptops und wir machten eine kleine Vorstellungsrunde, um uns besser kennen zu lernen. Roman Federer, ein Mitarbeiter der Firma erklärte uns etwas über die Namics. Danach führte uns Roman und eine Celina durch die Firma. Wir sahen die verschiedenen Räume, wie auch das Rechenzenter. Es war ziemlich spannend und wissen jetzt, dass Namics nicht nur Websites gestaltet sondern auch andere coole Sachen, wie Apps für I-Phone und I-Pad, allgemein für Apple. Wir lernten verschiedene Computerbegriffe, durch ein „Spiel“ kennen: Zu zweit bekam man einen Informatikbegriff. Dann musste man diesen erklären und die anderen mussten herausfinden, was gemeint ist. Nun durften wir Mitarbeitende zu viert Fragen stellen, also den Leuten den Bauch durchlöchern. Vorgeschrieben war nur, man musste diese Leute nehmen, die einen „Samichlausenhut“ hatten. Auf unsere Fragen bekamen wir ausführliche Antworten. Es machte viel Spass, denn die Leute waren sehr nett und lustig, so wie auch aufgestellt. Ein Mitarbeiter zeigte uns noch einen Film über das Internet, wie es funktioniert, also was passiert, wenn man ein Suchwort bei Google, Yahoo usw. eingibt. Der Vorgang ist sehr eindrücklich und spannend gewesen.

Der Morgen verging wie im Fluge, und alle bekamen einen grossen Hunger. Es gab neun Pizzen mit verschiedenen Geschmäckern. Champignon, Salami, Hawaii, Prosciutto und viele andere Leckereien. Als alle vollgestopft waren, und keinen Bissen mehr runter bekamen, spielten alle Mädchen noch „Töggeli-Turniere“, bis der Mittag um war. Alle hatten viel Spass und gingen wieder gestärkt an die Laptops. Alle waren sehr nervös, denn jetzt kam unsere Aufgabe: Eine Website erstellen. Eine Broschüre lag schon auf dem Tisch, und alle blätterten sie durch. Jetzt war auch noch ein Lehrling da, David. Er übernahm mit Roman die Verantwortung über die Website-Gestaltung. Nun durften wir an unsere eigene Website dran. Jeder hatte gute Ideen, die man umsetzten konnte. Jeder war jetzt beschäftigt, mit dem Traum eine eigene Website herzustellen. Man sah nur 24 glänzende Augen, die völlig in der Gestaltung hängen geblieben waren. Nach wenigen Stunden war es auch soweit: Sie waren fertig. Man betrachtete noch gegenseitig die erstellten Werke und schrieb einen Gästebucheintrag ein. Nun war es Zeit nach Hause zu gehen, und wir verliessen mit vielen Eindrücken die Namics. Man verabschiedete sich noch und trat die Heimreise an.

Kaum am Bahnhof angekommen, eine böse Überraschung: Altstätten stand nicht auf der grossen Tafel als Halt angeschrieben. Wir wurden bleich und standen hilflos am Bahnhof SG. Janina rief ihre Mutter an und erzählte ihr das Geschehen. Da sagte Janinas Mutter, dass der Zug 100% in Altstätten halten würde, doch wir hörten den Zug schon ab düsen. So musste Claudia noch ihrer Mutter anrufen, um die Verspätung anzukündigen. Doch der Akku war leer. Claudia versuchte das Handy nochmals auf zu starten und siehe da: Ein Anruf war noch drin. Kurz und knapp fasste sie alles zusammen. Jetzt lag kein Anruf mehr drin, und wir hofften, dass der nächste Zug in Altstätten halten würde. Zur Sicherheit fragten wir einen Bahnhofangestellten, welcher uns versicherte, dass der Zug in Altstätten halten würde. Mit mulmigem Gefühl betraten wir den Zug. Wieder leicht entspannt fuhren wir an unser Ziel. Kaum angekommen, war es schon dunkel und alle fuhren/liefen nach Hause in die Wärme. Es war ein schöner, erlebnisreicher und spannender Tag, der uns sehr gefallen hat. Wir haben viel gelernt und nehmen das Gelernte gerne in den Alltag mit.