Best of Swiss Web – Award vom 11. März 2008 aus Sicht der namics Reiseleiterin, namics Frischling, ehemals Werberin und BoSW Premier
Business chic – so lautete der Dresscode, welcher auch mehr oder weniger eingehalten wurde. Die erste Gruppe machte sich schon um 19 Minuten nach Fünf (Schande über die Reiseleiterin – aber dazu später mehr) auf den Weg und traf überpünktlich beim Kongresshaus ein. Tickets wurden verteilt, Namen an der Abendkasse genannt und die Reiseleiterin überliess die ersten Schäfchen ihrem Schicksal...aber da waren doch noch einige mehr...
Ja, die ganz Pünktlichen, welche um halb sechs (wie geplant) an der Konradstrasse bereit standen, mussten den Weg zum Kongresshaus nun selbst bestreiten. Aber Happy End: ich hatte schlussendlich alle meine Schäfchen um mich versammelt und auch die Tische waren schnell gefunden. Einige Auserwählte durften sogar mit den VIP’s ganz vorne sitzen – nicht ganz freiwillig allerdings.
Dani Fohrler führte in violettem Hemd durch den Abend und rettete einige technische Pannen mit Bravour. Man sollte meinen, ein BoSW sei vor technischen Pannen gefeit – aber gestern wurde man des Besseren belehrt. Die Inszenierung war eher lieblos und die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Preis um Preis wurde vergeben und es wollte einfach keiner an namics gehen...verflixt. Zwischen den Verleihungen gab’s Essen – oder sollte ich jetzt sagen, zwischen den Gängen des Menus gabs leider immer wieder Unterbrüche für die Preisverleihungen...es sei dahin gestellt.
Das Essen war lecker und es gab auf ausdrücklichen Wunsch sogar eine Vegi-Variante (da hat wohl jemand vom letzten Jahr dazu gelernt). Der Wein konnte wohl auch nicht so schlecht sein, meine Schafe am Tisch tranken auf jeden Fall fleissig davon :-).
Um den „TAINMENT“ Teil dieses Infotainment-Events (Marketinglexikon) auch noch abzudecken, hatten die Veranstalter den Komiker Fabian...wie hiess er noch gleich? ah ja, Unteregger, eingeladen. Er ist ein begnadeter Imitator (im Fachjargon nennt man dieses Phänomen auch Schizophren) und seine Präsentation über die „Tierwelt der PC’s“ (das muss man jetzt nicht verstehen) fand ich über weite Strecken durchaus amüsant. Und wer hätte gedacht, dass an diesem Abend sogar Köbi Kuhn, Moritz Leuenberger und Christoph Mörgeli den Weg ins Kongresshaus finden würden?
Mit 30 Minuten Überzug, endetet das offizielle Programm um 22.30 Uhr und die Party konnte beginnen...oder so. Da ich oft eine der Ersten bin, die das Feld räumt, kann ich dazu leider nicht allzu viel sagen. Ja, ich bin langweilig :-).
Aber ich bin sicher, dass sich einige Flickr-Bilder finden lassen, die uns einen Einblick in die Aftershow-Party gewähren werden.
Aus Sicht der Werberin: die Erwartungen an eine solche Preisverleihung wurden en gros erfüllt. Es hat sich gezeigt, dass es auch die Onliner (ich komm ja aus der Welt der Offliner) bestens verstehen, einen Abend zur, wie sagt man so schön bei namics, SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG (schwieriges Wort) gekonnt unspektakulär, langatmig und im Endeffekt anstrengend zu gestalten. Ich bin excited! (Zitat Preisgewinner)
Fazit:
Highlight des Abends: Die xmas.namics Aktion in eigener Sache holte Bronze!
sf.tv Programm holte Gold!
Die von David Hasselhoff (für die Herren: Pamela Anderson) geklaute Rettungsboie in Gold gibt es ab sofort im Zürcher Office bei Baris zu bewundern. Ja, man darf sie bestimmt auch anfassen.
Und noch ein Highlight: Die Laudatio von Jürg Stuker über den Gewinner des Ehrenpreises, David Nüscheler, hatte alles was man erwartet. Sie war witzig, herzlich, spannend, aufschlussreich, persönlich, farbig, bewundernd und einmalig.
Enttäuschung des Abends: Die Jury tat sich im Bereich Usability etwas schwierig, machte einen auf extrem wichtig und entschloss sich daher, dass kein Projekt die goldenen Boie verdient habe. Nett nicht? Ich hoffe einfach, dass zumindest der Preissponsor der Jury die Hölle heiss gemacht hat – ich kam leider nicht mehr dazu.
BoSW – tut niemandem weh – es ist noch nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage.



