"So eine Art Schnuppertag in der Gruppe" - so wurde der namics Studentsday für Absolventen angepriesen. Darunter kann man sich eigentlich ziemlich viel vorstellen: Firmenpräsentationen, Büro-Rundgänge, Fallstudien, Apéros... So viel schon mal vorweg: der namics Studentsday beinhaltet von allem etwas und ist deshalb natürlich auch dementsprechend spannend.
Der Tag begann, wohl relativ Consulting-atypisch, mit Gipfeli und Kaffee, wobei man schon das erste Mal Gelegenheit hatte, mit den namics-Leuten und den anderen Studenten bzw. Absolventen ins Gespräch zu kommen. Der Rest des Morgens war von Vorstellungsrunden, Präsentationen über die Firma selbst sowie den Consulting- und Techie-Bereich geprägt und zwischendurch gab es natürlich immer wieder mal Kaffee. Abgerundet wurde der Morgen mit einem Rundgang durch die Büros im St.Galler Hauptsitz von namics. Hier wurde wieder einmal deutlich, dass namics eine ganz spezielle Firma ist. Consultants und Progammierer arbeiten friedlich nebeneinander und Einzelbüros sucht man vergeblich - insofern hat auch der CEO seinen Schreibtisch inmitten von anderen namics-Mitarbeitern.
Nach der letzten Präsentation machten wir uns in echter namics-Manier auf die Socken, um den Zug in Richtung Zürich zu besteigen. Fürs leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt - alle Teilnehmer erhielten ein Lunchpaket, von welchem sich jeder Küchenchef der Armee "eine Scheibe abschneiden" könnte. Einmal in Zürich angekommen, wurden uns die Designabteilung von namics sowie das Zürcher Büro vorgestellt. Dann war es aber mit "konsumieren" auch schon vorbei und es ging ans "produzieren".
In 5er-Gruppen mussten wir eine Fallstudie bearbeiten. Dabei handelte es sich jedoch glücklicherweise nicht um eine der typischen "Heisse Luft"-Fallstudien, wie man sie aus dem Studium kennt, sondern eine echte Problemstellung, die im Moment auch von den namics-Leuten bearbeitet wird. Bei der Fallstudie ging es darum, die Schwachstellen der Website eines Schweizer Unternehmens herauszuarbeiten und dann zu definieren, was man alles verbessern könnte. Als nächsten Schritt galt es, einen Zeitplan auszuarbeiten und einen Budgetrahmen zu schätzen. Wie es sich gehört, hatten wir eher zu wenig als zu viel Zeit, aber so läuft es nun mal. Anschliessend wurden die Resultate präsentiert, wobei wir Studenten in die Rolle der namics-Consultants schlüpften und die namics-Consultants die Rolle der Kunden übernahmen (wobei die namics-Leute es sichtlich genossen, einmal "auf der anderen Seite" stehen zu dürfen).
Damit war der offizielle Teil auch schon beendet und wir gingen zum Apéro über. Die meisten von uns zogen dann in ein italienisches Restaurant weiter, wo wir den Abend gemeinsam mit namics-Leuten haben ausklingen lassen.
Alles in allem war der Studentsday ein toll organisierter Tag, welcher einen interessanten Einblick in die coole Firma gewährte und insofern würde ich wirklich jedem interessierten Studenten empfehlen, daran teilzunehmen.