Trivadis trifft sich quartalsweise mit seinen Mitarbeitern zu einem ungezwungenen Know-how Austausch und Newtworking zu "heissen" Java Themen. Dieses Mal wurden auch ausgesuchte Kunden eingeladen, z.B. wir ;-).
Das Thema des Abends lautete "Groovy and Grails in Action". Für das richtige Ambiente sorgte das Tente Rouge auf dem obersten Parkdeck des Pfingstweid-Parkhauses.
Mischa Kölliker machte den Anfang mit einer Zusammenfassung der Scriptsprache Groovy. Nach einer kurzen Hitzepause zeigte Guido Schmutz an einem Beispiel wie einfach die Entwicklung einer Webapplikation mit Grails sein kann.
Groovy ist eine dynamisch typisierte Sprache die auf der Java Virtual Machine läuft, d.h. es wird im Hintergrund über den Groovy-Compiler Java-ByteCode generiert. Groovy überzeugt durch die schlanke Syntax und die mächtigen Basisfeatures (Closures, Builders, "Magic Methods" etc.).
Grails verbindet das "coding by convention"-Modell (aka convention over configuration) mit Groovy. Es ist ein OpenSource Webapplication-Framework, welches auf Groovy aufbaut. Grails unterstützt den Entwickler in seiner täglichen Arbeit durch Features wie GORM (Grails Object Relational Mapping), Scaffolding etc. Die Namensverwandschaft mit Ruby on Rails kommt nicht von ungefähr; so ist Grails konzeptionell stark an Rails angelehnt.
Fazit:
Groovy und Grails überzeugen durch die enorme Produktivität beim Entwickeln von Web- und Datenbankapplikationen. Wir sehen den momentanen Einsatz im Bereich des Rapid Prototyping, da die wenigsten Kunden bereit sein werden, auf eine so junge Technologie zu setzen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema für namics, das wir nicht aus den Augen verlieren werden.
Mit von der Partie waren die namics'ler:
* Daniel Schlegel
* Jean-Pierre König
* Remo Brunschwiler
* Christian Gügi
Der Event überzeugte sowohl technisch wie auch kulinarisch. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Trivadis!



