Gerade wenn man meint, man hätte schon alles gesehen und gehört, wird man ins Bootcamp einberufen. Hooooya!
Wenn ein neuer Consultant bei namics anfängt, dann wird er in den ersten Tagen mit dermassen viel Tools und Programmen überschüttet, dass man eigentlich gar nicht anders kann, als deren Funktionsweise möglichst schnell zu lernen. Spätestens gegen Ende des ersten Monats naht dann der erste wichtige Termin: Die ersten Rechnungen werden geschrieben – jetzt ja keinen Fehler machen… So war’s jedenfalls bei mir.
Im Verlaufe der Monate baut man sein Wissen aus, aber ab und zu tauchen dann halt doch Fragen auf, welche entweder jeder alte Consultinghase gerne beantwortet oder eben anlässlich des Consulting Bootcamps gestellt werden können. Wie arbeitet man am besten im Zug? Was macht eigentlich Sales und wie kommen wir zu neuen Projekten resp. Kunden? Was passiert bei einem Pitch? Wie hängt man in Daedalus ein Projekt um, ohne dass das andere Team etwas merkt ;o)
Nebst den Fragerunden wurde auch geübt, so z.B. anhand einer CMS Kalkulation. Aber wie teuer ist so eine Implementation eines Content Management Systems? Gar nicht mal so leicht. Ist die Migration der Inhalte dabei? Kriegen wir das Design pfannenfertig angeliefert? Gibt’s eine Schulung der zukünftigen Benutzer inkl. Dokumentation? Viele Ansatzpunkte also, welche den Projektumfang in die Höhe treiben können und den es dann in der Offerte – die nächste Übung - zu belegen gilt.
In den eineinhalb Tagen wurde altes aufgefrischt, neues kam dazu („ach sooooo macht man das!“) und bestehendes widerrufen („ach sooo geht das ja viel einfacher!“). Nebst dem sachlichen Knoffhoff lernte man ausserdem Kollegen von anderen Standorten (namics ist der Schweiz in Zürich, Zug und St. Gallen vertreten) kennen und konnte den Telefonstimmen und E-Mails auch noch gleich das Gesicht zuordnen. Damit letzteres nicht zu kurz kam, gab’s im spanischen Clubhaus in St. Gallen ein gemeinsames und ausgiebiges Abendessen.



