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Ein Blick hinter die Kulissen von namics... oder: Was machen neugierige Menschen den ganzen Tag?
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« Juli 2008 | Übersicht | September 2008 »
28
Aug
finanzen@namics
gepostet von Patrick Mettler am 28.08.2008 um 07:59

Ja, auch das gibt’s bei namics. Teams, die im Hintergrund arbeiten und ihren Teil dazu beitragen, dass namics funktioniert. Dazu gehören auch die Finanzen. Im grossen und ganzen gibt es wohl keinen grossen Unterschied, was bei namics in diesem Bereich zu tun ist und dem, was bei anderen mittleren KMU's so abgeht. Seien das nun Spesenbelege, Kreditorenrechnungen, Zahlungseingänge, diverse Kontoabstimmungen, MWST, Budget, Forecast, internes/externes Reporting, oder auch die engen Termine bei den Abschlüssen... Hervorzuheben ist noch die Holdingstruktur, in der sich namics befindet und die damit verbundenen Kontakte und Abstimmungen mit der Westschweiz sowie den übrigen Finanzabteilungen der Holdinggesellschaften in der ganzen Schweiz/Welt.

Aber was macht namics denn so speziell? Weshalb macht es so grossen Spass, ein Teil von namics - von der namics Familie - zu sein? Zum einen ist da das sehr junge, dynamische und lebhafte Umfeld. Und zum andern kommen mir Stichworte in den Sinn wie interdisziplinäre Zusammenarbeit, Vielfältigkeit, Jugendlichkeit, Dinge ausprobieren. Das Miteinander zählt bei namics weit mehr als in jeder anderen Firma, in der ich bisher gearbeitet habe. Gemeinsam kommen wir ans Ziel und durch ständigen Austausch verbessern wir uns stetig. Die vielen Events, Feiern, Einladungen und Apéros, die ich bisher bei namics erlebt habe - und auch schon x-fach hier erwähnt wurden - tragen ihren Teil dazu bei. Gerade kürzlich erhielt ich von einem Mitarbeiter eine Abschiedsmail, der genau diese Werte von namics vermissen wird…

Gemeinsam ans Ziel gelangen! Dazu gehört nicht nur die Zusammenarbeit von Techies, Designern und Consultants, sondern auch die Unterstützung durch die Support-Funktionen wie Human Resources, Marketing/Kommunikation und Finanzen. Jeder soll sich auf den anderen verlassen können. Wir in den Finanzen haben verschiedenste Schnittstellen zu sämtlichen Bereichen und Teams von namics. Nur durch offene Kommunikation und Information kann hier ein reger Austausch stattfinden und das angestrebte Ziel erreicht werden. Kommunikation wird erst recht dann wichtig, wenn wie bei namics verschiedene Standorte und Länder vorhanden sind. Diese Kommunikation ist nicht nur da, sie wird gelebt.

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27
Aug
bye AWD, hello namics!
gepostet von Simon Daiker am 27.08.2008 um 16:53

Nachdem ich einige Zeit dem Pendeln zwischen Tübingen (DE) und meinem Studienort Zürich überdrüssig geworden bin, war mein Ziel, einen Arbeitgeber in Zürich zu finden.
Was mich zu namics gebracht hat? Auf einer AIESEC-Konferenz haben mir zwei nette Mitarbeiter, inzwischen mehr als nur „Kollegen", viel über die namics erzählt und mich angeregt mich „einfach mal zu bewerben". Beide hatten das Gefühl ich könne da gut reinpassen. So einfach war das für mich nicht , da ich eher aus dem drucktechnischen/grafischen Bereich kam, als mich mit CMS, Moss und Typo3 auszukennen. Trotzdem habe ich mich unvoreingenommen und mit grossem Ehrgeiz auf das Abenteuer „namics" eingelassen.
Jetzt nach 3 Monaten habe ich viel über diese erstaunliche Arbeitskultur gelernt. Vieles ist so anders, als erwartet und ich lasse mich jeden Tag aufs Neue von einem so speziellen Arbeitsstil sehr positiv überraschen. Das Ziel scheint wichtiger zu sein als Hierarchien oder Vorschriften und die Stimmung ist sehr kollegial. Das gefällt mir!
Jetzt treibe ich inzwischen, mit einem anderen Projektleiter als Consultant, das namics eigene Intranet (ein Wiki) voran und habe auch schon viele Stunden mit Day für Osec verbracht.
Die Tage bei namics sind kurz und es passiert viel. Abends falle ich müde und glücklich ins Bett. Jeden Tag überraschen mich Kollegen, die für das neue Wiki Interesse zeigen und nur ein Ziel haben, dem Projekt Leben einzuhauchen. Hallo namics und hallo neues my.namics.com (neues Intranet).


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27
Aug
Lass dir nicht das Hirn durch die Nase ziehen
gepostet von Björn Amherd am 27.08.2008 um 16:32

Seit einigen Monaten gastiert die Ausstellung 'Tutanchamun, sein Grab und die Schätze' auf dem Zürcher Toni Areal. So liessen wir es uns nicht nehmen und haben dem gefälschten Pharao (die gesamte Ausstellung besteht aus Replikaten) unsere Ehre erwiesen.

Während einer wie im Flug vergangenen Stunde wurden wir von einer erfahrenen Ägyptologin durch die Exponate geführt. Die gesamte Grabkammer wurde 1:1 nachgebaut, diverse Objekte sind dabei mehrfach vorhanden, damit man sich von allen Seiten ein Bild machen kann.

Die Ausstellung konnte man dann – amerikanisch – nur via Shop verlassen. Auf den Kauf einer 'Medium Cat' zur Aufbewahrung unserer Eingeweide haben wir dann aber doch gerne verzichtet ;o)

Wie es sich für einen rechten namics Event gehört, wurde der Abend kulinarisch - im Steinfels am Escher Wyss Platz – beschlossen.

tutenchamunamics.jpg


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27
Aug
30% Frontend 30% Backend und etwas dazwischen ...
gepostet von Harto Wibowo am 27.08.2008 um 10:47

Im namics Technology-Bereich werden wir, die Software Engineers, meistens als "Techies" bezeichnet.
Bei uns gibt's 3 unterschiedliche Stufen, je nach Erfahrungslage in punkto Programmiersprache, Software- und Systemarchitektur und zwar Junior, null und Senior.

Der null Techie ist sowas wie = nichtMehrGanzSoFrischVonDerUni, aber auch noch !nicht Java(Script)MahaGuru.

Grundsätzlich kümmern sich die Techies nur um die Umsetzung - das was die (technischen) Konzepter und Designer schon mal ausgearbeitet haben. Sprich wir bekommen ein fertiges Layout, ein vordefiniertes Lastenheft mit allen Details an Anforderungen.
Das spannende an namics ist, dass die Projekte nicht gerade glanzlos mit einer 0815-Lösung sind, sondern meistens sehr komplex und anspruchsvoll. Beispielsweise sitze ich gerade in einem Team, dessen Aufgabe es ist, eine Online-Trading-Applikation in einem Banken-Portal inklusive CMS zu realisieren.

Im Frontendtechnik sprechen wir meistens über JavaScript. Die Auseinandersetzung über (X)HTML und CSS mit den exotischen Browsern wie Internet-Explorer gewinnen wir immer in den letzten Versionen. Selbstverständlich hat jeder Techie auch sein eigenes spezial knowhow (google api, jquerys, flash, ruby, php, jsf), das in unterschiedlichen Projekten mehr oder weniger geeignet ist.

Im Backend reden wir meistens über Java. Auch unsere Partner CMS: Day-Communiqué ist javabasiert. Hierbei kommen zahlreiche Frameworks und APIs zum Einsatz, sei es spring, hibernate, maven, etc sowie etliche Entwicklungsumgebungstools.

Es gibt durchaus auch technische Aspekte, die dazwischen funktionieren, z.B. XML & XSLT.
Doch die Zusammenarbeit all dieser Aspekte funktionieren nur, weil jeder namicsler effiziente Kommunikation und starken Teamplayer voraussetzt.
Damit diese uns weiterhin erhalten bleibt, durchlaufen alle Bewerbern einen Schnuppertag. Hierbei wird dem künftigen Kollegen gezeigt wie das Alltagsleben bei namics so läuft. Dabei ist es wirklich nicht dramatisch, wenn derjenige am Kickertisch eine absolute Niete ist.

Interne und externe Weiterbildungen sind natürlich auch ein fester Bestandteil der namics Kultur.
Im wöchentlichen t-talk teilen wir unsere Kenntnisse und Erfahrungen über bestimmte Themen mit, so dass jeder wenigstens schon mal etwas davon gehört und mit diskutiert hat.
Das jährliche T-Camp ist das Gipfeltreffen aller Techies aus der Schweiz und Deutschland. Die von uns und für uns gehaltenen Referate sind sehr geschätzt und zum Teil werden auch externe Fachleuten als Referanten eingeladen.

Bevor der null Techie irgendwann seinen Weg als Senior Software Engineer oder Senior Frontend Engineer gefunden hat, lebt er bis dahin als 100% namics.

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26
Aug
Consulting Camp 08
gepostet von Roland Schönholzer am 26.08.2008 um 14:10

Es ist nicht ganz einfach für 110 quicklebendige Consultants und Projektleiter für zwei Tage ein Lagerplatz zu finden. Obwohl, ein grosser Raum mit WLAN reicht schon weit, um die 'Herde' ans Feuer zu locken.
Der Basler Messeturm ist für so eine Übung ideal, den finden auch Ortsunkundige nach einem Ausflug in die City wieder.
ramada_plaza_basel.jpg
Während den zweit Tagen geht es vordergründig darum sich neuen Themen zu widmen und sich von externen Referenten etwas aufrütteln zu lassen. François Julita von Phonak, Ralph Wyss als Anwalt und Patrick Senn als gestandener Medienmann haben mit ihren engagierten Referaten diese Weckerfunktion auch aufs Vortrefflichste wahrgenommen. Nicht weniger als 21 namics Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich zudem mit einem breiten Spektrum von Vorträgen aus der eigenen Küche engagiert.
ccamp_audience.jpg
Ein Vortragsschmankerl war die Liveschaltung nach Boston, zu Andreas Göldi, der als 'Voice from America' die Sicht von der anderen Seite des Teiches einfliessen liess (der Andreas, der einer der drei glorreichen namics Gründer ist, der namics als CEO führte und nun mit buzzient erneut in den Startlöchern steht).

Hauptsächlich dient so eine Veranstaltung natürlich dem Know-how Aufbau und der Horizonterweiterung (vordergründig), aber der wichtigste Teil - DER AUSTAUSCH - findet in den Pausen, am Abend und in der Nacht statt...

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26
Aug
Vermittler zwischen den Welten
gepostet von Andreas Ravn am 26.08.2008 um 10:30

aravn_launcher.jpg

Seit Anfang 2001 sitze ich im schönsten Büro der Welt, auf meiner Visitenkarte steht "Senior Software Engineer", auf meinem Schreibtisch steht eine USB-Raketenabschussrampe. Ein "Geek" eben. Aber vor allem ein Übersetzer. Als Senior Software Engineer übersetzt Du natürliche Sprache in Techie-Lingo (damit der Entwickler weiss, was der Kunde eigentlich möchte), und auch zurück (damit der Kunde weiss, was er eigentlich bekommt).

Jede Rolle in einem Projekt hat ihre eigenen Probleme. Das Problem des Designers z.B. ist, dass jeder ihm dreinredet, Stichwort "Grün ist doch viel besser, und machen Sie das Logo größer". Das passiert gottseidank bei uns "Techies" nicht. Welcher Kunde würde sagen "Ein Singleton braucht mehr RAM, und wenn Sie diesen Code bitte ein bisschen weiter rechts einrücken könnten"? Eben.

Nein, das Problem der "Techies" ist ein anderes: sie sind das letzte Glied in der Kette des Projekts. Nach ihnen geht die Website live. Wenn der Software-Entwickler fertig ist, ist alles getan, und dann muss es funktionieren, schnell sein, cool aussehen. Die Programmierung ist sozusagen der Showdown des Web-Projektes. Denn fertige Programme sind gnadenlos. Es gibt halt keinen "ungefähren Code", der "irgendsoeine Funktion" auf einer "noch nicht genau definierten Plattform" ausführt. Alles ist auf einmal konkret, tut etwas, und das muss stimmen.

Und damit das auch so ist, kommt der Senior Software Engineer ins Spiel. Er ist Technikversteher, Kundenversteher und Projektversteher in einem. Er beantwortet die Fragen "Wie kann man dieses Design am besten umsetzen?", "Wie können wir unsere Produkte aus dem Katalog hier anzeigen?", "Wieviele und welche Entwickler brauchen wir fürs Projekt?" genauso wie "Warum liefert meine dStdHttpWrapper-Instanz $sess_usr_env im CGI-Kontext immer NULL zurück?".

Er erstellt technische Konzepte und Architekturen, macht Aufwandschätzungen, ist technischer Ansprechpartner für den Kunden oder den Projektleiter, und sorgt in der Rolle eines technischen Projektleiters dafür, dass das Entwicklungsteam zum richtigen Zeitpunkt das richtige tut.

Das ist verantwortungsvoll und macht wahnsinnigen Spaß! Vor meiner namics-Zeit war ich vier Jahre in einem Konzern. Das war ebenfalls großartig, aber halt immer der gleiche "Kunde". Bei namics stehen Dir immer neue Gesichter gegenüber, und Du sollst allen das Gefühl geben, dass sie bei Dir gut aufgehoben sind. Und die kommen dann auch gern wieder: demnächst lädt namics seine Hamburger Kunden zum 6. Mal zum jährlichen Kickerturnier ein -- und einige der Gäste sind auch zum 6. Mal mit dabei! Ich bestell schon mal Ersatzteile für den Tischfussballkasten.

Oh, hier gibt's eine Flutlichtanlage für den Kickerkasten zu kaufen... mit USB-Anschluss... interessant! ;-)

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25
Aug
Was macht der Senior Consultant?
gepostet von Julia Reimann am 25.08.2008 um 16:45

eierlegendewollmilchsau.jpg

Senior Consultant bei namics sein bedeutet…

…sympathische und interessante Kollegen/innen mit den unterschiedlichsten Hintergründen bereichern Deinen Alltag und durch die enge Zusammenarbeit entsteht täglich Neues

…spannende Beratungs- und Konzeptionsprojekte locken und erweitern Deinen Erfahrungsschatz

…eine freundschaftliche und gleichberechtigte Atomsphäre, die anregt Dich einzubringen und einen Beitrag zu namics zu leisten

…per Du sein mit der Geschäftsleitung und konstruktiv mit dem CEO diskutieren, sei es auf dem Flur oder im Blog

…Fäden im organisierten Chaos ziehen und tägliche Erfolgserlebnisse

…Geben und Nehmen von Informationen, es gibt immer ein offenes Ohr oder eine helfende Hand

…neue Mitarbeiter, die dankbar und wissbegierig Deinen Input aufsaugen - das motiviert

…und Ressourcen jonglieren, Kunden streicheln, Klartext reden, Zielfindung, Hellsehen, Coachen, Events managen, das Gehirn verknoten und wieder entwirren, Motivieren usw.

Das ist der Alltag bei namics und der ist einfach spannend und macht meistens ;-) sehr viel Spaß!

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25
Aug
Zwischen den Zeilen versteckt sich bei namics nur Gutes - Text@namics
gepostet von Claudio Knechtle am 25.08.2008 um 16:33
A rbei T U mdenk E S tilmi X Balanceak T S ternstund E P apie R R adierer A uf und a B C ampari orang E H alligall I E ngagement konzipiere N E urek A N amics.co M T utti frutt I S cientifi C T achele S E volution H erz T rends S ommerevent E galité H umor N otebook S pass U nabhängigkeit C ontent H armonie T ext
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25
Aug
Marketing - kännsch?!
gepostet von Nicole Blum am 25.08.2008 um 15:05

eine Wortwolke mit vielen Begriffen aus dem Arbeits- und namics-Alltag von Nicole Blum

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25
Aug
Mit Menschen was bewegen
gepostet von Martin Pulfer am 25.08.2008 um 14:44

Ich bin mit dem Bezug des neuen Gebäudes in St. Gallen anfangs 2000 - sozusagen mitten in der Aufbruchstimmung dazugestossen. Kontrastreicher zur vorangehenden Tätigkeit in einem traditionellen Maschinenindustrieunternehmen hätte meine neue Aufgabe nicht sein können. Junge Menschen, viel Improvisation und Spontanität, extrem hohe Identifikation, Hilfsbereitschaft, Teamgeist, Respekt, Lernfreude, Leistungsorientierung, Veränderungsbereitschaft - alles Attribute, die der Personalarbeit sozusagen in die Hand spielen, da sie zu einer Unternehmenskultur beitragen, in der man sich schnell zurechtfinden und wohlfühlen muss.
Ich liebe meinen Job, weil sich in der Personalarbeit alles um Menschen dreht und ich dazu beitragen kann, Voraussetzungen zu schaffen, dass die Mitarbeitenden ihre optimale Leistung abrufen können, weil sie motiviert und zufrieden sind.
Arbeiten bei namics bedeutet für mich nicht Anstrengung, sondern Spass haben an stetig neuen Herausforderungen und mit den Menschen, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeiten darf.

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25
Aug
Das Auge isst mit, aber deshalb muss der Rest nicht leer ausgehen
gepostet von Jan Hochbruck am 25.08.2008 um 14:11

Jemand hört „Design“ und sagt, „Ach ja, das Auge isst schließlich mit“. Klar, das Auge ist nicht nur ein großer Feinschmecker, sondern auch noch fast immer hungrig. Trotzdem wird das Essen nicht jedem Sinn einzeln serviert. Es kommt zusammen auf dem Teller und landet in noch größerer Verdichtung im Magen. Wahrnehmung, Aufnahme und Verarbeitung greifen bei der Nahrungsaufnahme fugenlos ineinander … wenn man jetzt diese Analogie weiter auf Kommunikation und die Rolle eines Art Directors dabei ausrollen möchte, käme wohl etwas wie Diätplaner, Koch und Kellner in einer Person raus: aber irgendwann ist auch die schönste Analogie zu Ende, und ich bin Art Director bei namics.

Als solcher ist es meine Aufgabe, abstrakte Inhalte in menschenwürdige Kommunikation umzuwandeln – und diese Aufgabe beginnt weit vor dem Zeitpunkt, an dem definiert wird, welche Inhalte dem Empfänger wann vorgesetzt werden, geschweige denn in welcher Form. Diese Aufgabe umfasst nicht nur, abzusehen, was der Kunde will – da gibt es meistens schon Listen, lang und sehnsuchtsvoll wie sie kaum ein Weihnachtsmann je in Händen hielt. Es muss abgesehen werden, was der Kunden demnächst (in einem Jahr, in vier Jahren) brauchen und wollen könnte. Um das festzustellen braucht man Konzeption, Strategic Planning, Kreation und ein bisschen parapsychologisch-mediale Veranlagung, aber die kann man zur Not auch improvisieren.

Wichtiger ist die Zusammenarbeit. Wenn nur durch das Zusammenwirken der Sinne das Geschmackserlebnis zustande kommt, braucht man die Zusammenarbeit der Disziplinen, um das Erlebnis einer Website zu bewirken. Das bringt nicht nur die besseren Ergebnisse, es macht auch mehr Spaß. Und die Besucher wissen das zu schätzen. Schließlich werden auch sie durch eine so konzipierte Seite zufrieden, satt und glücklich.

Na gut, vielleicht nicht unbedingt satt. Wahrscheinlich sollte ich solche Texte nicht kurz vor dem Mittagessen schreiben. Kein Wunder.

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25
Aug
Junior was?
gepostet von Sara Stocklin am 25.08.2008 um 10:15

Heutzutage trägt man sogar als Praktikant eine wohlklingende Job-Bezeichnung: in meinem Fall Junior Web Engineer bzw. neuerdings Junior Software Engineer. Aber das ist natürlich nicht das einzig Tolle bei namics. ;-)

Ich bin Quereinsteigerin und mache momentan eine Weiterbildung in Webdesign & Development. Mit dem Praktikum habe ich die Chance, das Gelernte direkt in der Praxis umzusetzen. Sieht man, wie die unterschiedlichen Technologien eingesetzt werden können, ist selbst 'trockener' Unterrichtsstoff interessant. :-)
Solide Photoshop-Kennsnisse waren aber auch für mich als Starter unerlässlich - und ich lernte schnell noch Neues dazu ("Wir haben wieder einen neuen Event und brauchen dafür einen animierten Banner.").

Kein Tag ist wie der andere und ohne Koordination geht nichts: regelmässig sprechen wir uns im Publisher-Team und mit den Consultants und Projektleitern ab, wer was macht. Je nachdem kümmern sich die einen um die Updates und die anderen arbeiten an Kundenprojekten.
Ich erledige die anstehenden Tasks so weit es geht selbständig. Wenn ich nicht weiterkomme, hole ich mir bei meinen Team-Kollegen oder den Techies Hilfe. Können die Kollegen und Google nicht weiterhelfen, macht man sich in den internen Wissens-Pools schlau oder testet per Blog-Post das teamübergreifende Wissen. Aktives Mitdenken und Mitmachen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. ;-)

Bei grösseren Kundenprojekten werde ich jeweils auch mit einbezogen. Aktuell steht das Redesign einer Markensite an. So sehe und ich Schritt für Schritt, wie ein neuer Webauftritt entsteht, welche Herausforderungen es gibt und wie diese gemeistert werden können. ;-)

Wie es sich gehört, werden Erfolge mit einem Apéro begossen. Aber auch an den Team-Events und am Stammtisch hat man die Gelegenheit, seine Gspänli besser kennen zu lernen.
Bald werde ich zum ersten Mal den Sommerevent und ein Camp erleben - ich bin gespannt!

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20
Aug
15 Monate bei namics... was bisher geschah:
gepostet von Yann Wanner am 20.08.2008 um 15:27

1x Startwoche
Frisch vom Studium. Drei vollgefüllte Tage. Ziel: Alle und alles kennenlernen. Schnell erschlagen vom König'schen Daedelus-Marathon. Nach einem Tag namics schon ein gemeinsames Nachtessen (inkl. Ausgang mit den neuen Kollegen). Es fängt also vielversprechend an.

1x Consulting-Camp

Nach wenigen Wochen Einarbeitung geht es zum 2-tägigen C-Camp nach Freiburg. Themen u.a: Werbung, Web Analytics, Kalkulation, Security, Nachtleben

zig x Projekte
Es ist mir praktisch unmöglich, aus dem Kopf alle Projekte aufzuzählen, bei denen ich beteiligt sein durfte. Nebst verschiedenen Konzeptionen, Präsentationen, Offerten, Kalkulationen, Telefongesprächen, Mails, Einladungen, Betreuungen und Whitepaper-Aktualisierungen waren und sind folgende Projekte in meinem Alltag prägend:
• Projekte für den Einsatz von Web Analytics in der Finanzdienstleistungsindustrie und im Energiesektor
• CMS Migration für einen Logistikkonzern
• Redesign des Webauftrittes eines Finanzdienstleisters
• Unterstützung und Support eines Energiedienstleisters
• Intranet-Konzeption einer Marketing-, Verkaufs- und Dienstleistungsgruppe im Mediennumfeld
• Neukonzeption der Webauftritte einer Institution im öffentliche Sektor
Zusammgefasst bedeutet es gemeinsame Arbeit mit Software Engineers, Web Engineers, Flashern, Designern, Textern, Usability Experten und andere Consultants aber auch mit dem CEO, dem CFO, Partnern oder mit dem Praktikanten.
Die letzten 15 Monate waren jedoch viel mehr als "nur" Projektarbeit, nämlich:

3x Consulting-Meetings
Alle drei bis vier Monate treffen sich alle namics Consultants, um sich über laufende Projekte zu informieren, Trends zu diskutieren oder Vorträge aus der Praxis zu erleben

1x Technologie-Camp
Auch als Consultant wird man zu den Camps der anderen Kompetenzen eingeladen... Diesmal am T-Camp nach Ittingen. Hatte die leise Vorahnung, ich würde nichts verstehen: hab mich nicht gross getäuscht: Themen waren u.a. Java, PHP, Sharepoint, Open APIs, jQuery etc. War jedoch extrem bereichernd, Profis am Werk zu sehen und zu hören.

1x Sommer Event
Riverrafting in Interlaken, gut essen, gut trinken und viel Zeit mit den Kollegen verbringen

1x namics X-Mas

Ausflug nach Appenzell, schräges Museum, schräge Musik, aber Wahnsinnsstimmung... das Ganze endete im St.Galler Office im 4ten Stock... sehr spät.

1x Omniture Schulung

2 Tage München, um Web Analytics Kenntnisse zu vertiefen. Zertifizierung als Omniture Certified Professional.

3x Teamevent
Beim Grillen in St.Gallen, beim Segeln auf dem Bodensee oder beim weihnachtlichen Kochkurs... gute Möglichkeit, um sich mit dem Team auszutauschen und über „nicht-geschäftliches“ fachzusimpeln.

1x namics Ski-Weekend
2 Tage in Engelberg mit Familie und Partner(In) der Mitarbeiter. Habe meiner Freundin ca. 100 Leute auf einmal vorgestellt, viel gelacht und trotz dem guten Willen wenig Ski gefahren.

1x Orbit iEx
Eine Woche lang 100% namics den Kunden näher bringen

zig x Verschiedene interne Schulungen
Verträge richtig schreiben, Kalkulation und Offerten, Projektleitungstools (. . .) Konnte bei verschiedenen Gelegenheiten vom Wissen der internen Gurus während Halb- oder Ganztagesschulungen profitieren.

1x Bootcamp
Die Krönung aller internen Schulungen... innerhalb von 2 Tagen darf alles gefragt werden, was man sich nie zu fragen getraut hätte. Und im spanischen Klubhaus wird das einjährige Jubiläum der jung-Consultants gefeiert.

1x Publifoot 2008
namics stellt die beste Fussballmannschaft der Publigroupe. Deshalb ist es an uns, das Turnier zu organisieren. Ich wurde einstimmig von Martin ins OK (welches, im Nachhinein betrachtet, als Dreamteam funktionierte) gewählt. Das Grümpelturnier findet bei schönstem Wetter in Wil statt, 18 Mannschaften aus der ganzen Schweiz kicken um den begehrten Cup. namics St.Gallen gewinnt.

ca 50x Apéros, Geburtstage, Einstände, Babies und sonstige Gründe zum Feiern
Markus, Urs, Neujahr, Marike, Nina, Martin, Marcus, Andreas, Roman, Vinc, Ines, Marco, (. . . ) 5i-Sitzung, Students days (…) ca. 40 aktiv gefeierte Geburtstage und vielesvieles mehr.

Ich habe wohl einige Highlights vergessen aber im Grossen und Ganzen kann behauptet werden, es sei einiges los als Career Starter bei namics :-D

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19
Aug
Was macht eigentlich die Spülmaschine in ZH...
gepostet von Nicole Blum am 19.08.2008 um 16:59

wenn die liebe Peggy krank ist. Ich weiss es! Die hat dann Ferien.

Da häufen sich nämlich die kleinen süssen Tassen in der Spüle, es bildet sich langsam eine braune Flüssigkeit aus Kaffee, Tee und Sachen die wollt ihr gar nicht wissen, der Kaffee brennt sich in die Tassen ein (Vorspülen kännsch?!), die Löffeli kleben aneinander - got the picture?

Und daneben die völlig vereinsamte Spülmaschine. Aber ich verstehe das, ECHT, manchmal bleibt einfach nicht die Zeit, die Tasse in die Maschine zu stellen. Ich wollts auch schon machen, aber da war die obere Schublade schon voll und wer will schon die Türe ganz öffnen und die Schublade rausziehen müssen - wo kämen wir denn da hin!?
Und hey, ich war ja schliesslich nicht die Einzige - als ich kam, stand da schon eine Tasse in der Spüle und ein Löffeli, genau - was kann ich denn dafür? Sollen doch die anderen mal einräumen, echt.
Und das Komische daran ist - was hat das Ganze eigentlich mit Peggy zu tun?

- ach, Sie ist einer dieser Engel, die den anderen hinter her räumt, damits bei namics nicht aussieht wie im Saustall...

...übrigens, es gibt auch noch andere Engel (die hatten wohl heute grad frei) - denen sei an dieser Stelle gedankt.

by: "Initiative für eine saubere namics."

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19
Aug
Was macht der J.A.D?
gepostet von Barbara Baumann am 19.08.2008 um 09:05

<br />
Was macht der J.A.D? Ein Tag aus dem Leben einer Junior Art Designers bei namics als handschriftliche Notiz

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11
Aug
Teamevent Säntis -Team Michael & Systemservice
gepostet von Marco Smania am 11.08.2008 um 15:44

Am Freitagmorgen verliessen wir das verregnete St. Gallen mittels Zug in Richtung Appenzellerland. In Jakobsbad angekommen liessen wir uns dann gleich mit Helm und Sitzgurten ausrüsten. Nach einer kurzen Instruktion (Hände weg vom Stahlseil, bei Fahrt!) ging es dann auf den Kletterseilpark. Bereits nach einigen Hindernissen, teils schwankend überquert, wartete auch schon die erste Abfahrt Richtung Walde. Im Walde waren dann noch weitere einfachere und schwierigere Parcours ,die man durchhangeln konnte. Ein riesen Gaudi und das Wetter war auch auf unserer Seite.

img_2547.jpg

Die ganze Turnerei gab reichlich Hunger und Durst. Ein Appenzeller Bier plus Verpflegung aus dem Rucksack genau das Richtige. Die anschliessende Wanderung zur Chammhaldenhütte, bot einige Einblicke in Appenzeller Bauerngewerbe und tolle Ausblicke in die Ferne.

In der Hütte angelangt musste erstmals der Durst gelöscht werden und eine kleine Verschnaufpause eingelegt werden. Bei starken Windböen versuchten sich David und Christian ein Feuer zu entzünden. Kurze Zeit später konnten wir dann unsere Grilladen mit der bereitgestellten Salatgarnitur ergänzen.

In der geselligen Runde wurde bis zu später Stunde viel geplaudert, „gmeierät“ - bis die Flaschen leer waren und genossen.

Der 2te Tag begann mit einem Frühstück und einem fragenden Blick nach Draussen. Das Säntismassiv war noch von Nebel umschlungen. Die Reiseleitung entschied sich für die „Nasenlöcher“ Alpinvariante, da auch noch die Säntis Challenge abgehalten wurde. Einige traten bereits die Heimreise an und andere wussten noch nicht welche Herausforderung sie erwarten würde.

Bereits nach einigen Metern auf einer Höhe von ca. 1352 m.ü.M ging es dann steil Bergauf und liess uns mächtig schwitzen. Die Wolken lichteten sich und die Sonne kam zum Vorschein. Der Weg war stellenweise sehr feucht und Rutschgefahr bestand. Auch Kletterpassagen konnten wir mit dem Training vom Tage zuvor locker überwinden. Unterhalb des „Örhlis“, am Fusse eines Schneefeldes, tankten wir unsere Batterien auf, bevor wir die letzen Kilometer in Angriff nahmen. Nun wurde uns ein genialer Ausblick über die Berglandschaft gewährt. Über den blauen Schnee erreichten wir am frühen Nachmittag die verstopfte Himmelsleiter. Die Wolken verdeckten uns dann leider die Aussicht vom Säntis 2502 m.ü.M.und uns blieb nur noch das Restaurant alter Säntis übrig, um uns aufzuwärmen und erholen.
dscf7024.jpg
Mit der Säntisbahn fuhren wir am späten Nachmittag zur Talstation Schwägalp, bevor wir erschöpft, aber glücklich, die Heimreise antraten.

weitere Eindrücke:
Bilder von Lisa
Bilder von Marco
Bilder von Salim

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