Am Freitagmorgen verliessen wir das verregnete St. Gallen mittels Zug in Richtung Appenzellerland. In Jakobsbad angekommen liessen wir uns dann gleich mit Helm und Sitzgurten ausrüsten. Nach einer kurzen Instruktion (Hände weg vom Stahlseil, bei Fahrt!) ging es dann auf den Kletterseilpark. Bereits nach einigen Hindernissen, teils schwankend überquert, wartete auch schon die erste Abfahrt Richtung Walde. Im Walde waren dann noch weitere einfachere und schwierigere Parcours ,die man durchhangeln konnte. Ein riesen Gaudi und das Wetter war auch auf unserer Seite.
Die ganze Turnerei gab reichlich Hunger und Durst. Ein Appenzeller Bier plus Verpflegung aus dem Rucksack genau das Richtige. Die anschliessende Wanderung zur Chammhaldenhütte, bot einige Einblicke in Appenzeller Bauerngewerbe und tolle Ausblicke in die Ferne.
In der Hütte angelangt musste erstmals der Durst gelöscht werden und eine kleine Verschnaufpause eingelegt werden. Bei starken Windböen versuchten sich David und Christian ein Feuer zu entzünden. Kurze Zeit später konnten wir dann unsere Grilladen mit der bereitgestellten Salatgarnitur ergänzen.
In der geselligen Runde wurde bis zu später Stunde viel geplaudert, „gmeierät“ - bis die Flaschen leer waren und genossen.
Der 2te Tag begann mit einem Frühstück und einem fragenden Blick nach Draussen. Das Säntismassiv war noch von Nebel umschlungen. Die Reiseleitung entschied sich für die „Nasenlöcher“ Alpinvariante, da auch noch die Säntis Challenge abgehalten wurde. Einige traten bereits die Heimreise an und andere wussten noch nicht welche Herausforderung sie erwarten würde.
Bereits nach einigen Metern auf einer Höhe von ca. 1352 m.ü.M ging es dann steil Bergauf und liess uns mächtig schwitzen. Die Wolken lichteten sich und die Sonne kam zum Vorschein. Der Weg war stellenweise sehr feucht und Rutschgefahr bestand. Auch Kletterpassagen konnten wir mit dem Training vom Tage zuvor locker überwinden. Unterhalb des „Örhlis“, am Fusse eines Schneefeldes, tankten wir unsere Batterien auf, bevor wir die letzen Kilometer in Angriff nahmen. Nun wurde uns ein genialer Ausblick über die Berglandschaft gewährt. Über den blauen Schnee erreichten wir am frühen Nachmittag die verstopfte Himmelsleiter. Die Wolken verdeckten uns dann leider die Aussicht vom Säntis 2502 m.ü.M.und uns blieb nur noch das Restaurant alter Säntis übrig, um uns aufzuwärmen und erholen.
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Mit der Säntisbahn fuhren wir am späten Nachmittag zur Talstation Schwägalp, bevor wir erschöpft, aber glücklich, die Heimreise antraten.
weitere Eindrücke:
Bilder von Lisa
Bilder von Marco
Bilder von Salim



