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Ein Blick hinter die Kulissen von namics... oder: Was machen neugierige Menschen den ganzen Tag?
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« August 2008 | Übersicht | Oktober 2008 »
30
Sep
4000er Grenze geknackt
gepostet von David Gehrig am 30.09.2008 um 13:46

Einmal mehr lud Heinz zum Bergsteigen ein. Nach der „Schnuppertour“ auf den Palü sollte es diesmal ein richtiger 4000er im Wallis sein, der Weissmies. Waren wir beim Palü noch zu dritt, liessen sich diesmal 6 unerschrockene namicsler und ein Gast auf diese Expedition ein und wurden vollumfänglich dafür belohnt.

Morgenessen auf dem Berner Eisenbahnviadukt

So starteten wir am Samstagmorgen um 6:42 Uhr in St. Gallen, der Zug führte uns über Zürich bis nach Bern auf das Eisenbahnviadukt. Da wir nicht als einzige das gute Wetter an diesem Wochenende ausnutzen wollten, war der Zug ordentlich mit Wandervögeln gefüllt, was Heinz spontan dazu veranlasste, ab Bern zwei Tische im Speisewagen zu reservieren. So sassen wir ab Bern im Speisewagen, gemütlich mit Morgenessen beschäftigt, als der Zug auf dem Viadukt plötzlich stoppte. Die Lautsprecherdurchsage informierte uns über einen technischen Defekt der Lokomotive und dass uns der Lösch- und Rettungszug wieder zurück nach Bern ziehen würde. Zum Glück sassen wir im Speisewagen…
Also erreichten wir mit einer Stunde Verspätung Saas-Grund. Gerade noch in letzter Sekunde fanden wir ein Sportgeschäft, bei dem das noch fehlende Equipment gemietet wurde. Für die Bergfahrt reichte es jedoch nicht mehr, wir mussten die Mittagspause der Bahn abwarten, was jedoch niemand wirklich störte, ein Alternativprogramm war schnell gefunden.

First steps on the glacier
Frisch gestärkt ging’s danach rauf bis zur Bergstation Hohsaas. Dort klärte uns Heinz über das Bergsteigen auf dem Gletscher mit Pickel und Steigeisen auf; war es doch für zwei von unserer Gruppe totales Neuland. Nach einem kurzen Spaziergang auf dem Gletscher gings dann runter zur Weissmieshütte SAC. Nina fühlte sich dabei sichtlich unterfordert, der doch optisch sehr nah wirkende Gipfel verführte sie zur folgenden Aussage: „Entweder wir gehen heute noch da rauf oder wir gehen runter in die Hütte und betrinken uns“. Wir gingen an diesem Tag nicht auf den Gipfel…
In der Hütte angekommen, durften wir mit Freude feststellen, dass die ansonsten recht überlaufene Hütte nur zu ca. einem dritten gefüllt war, wir hatten ein Zimmer für uns und jeder mehr oder weniger zwei Matratzen. Sandro, der den Komfort der französischen Berghütten zu schätzen gelernt hatte, zeigte sich sichtlich erleichtert darüber. Da die Hütte nur noch an diesem Wochenende geöffnet hatte, machten wir es uns zur Aufgabe, das noch geöffnete Weissweinfass leer zu trinken. Dies wurde perfekt kombiniert mit Seilkunde auf der Sonnenterasse. Nach Suppe, Salat, Schnitzel mit Tomatenspaghetti, Dessert und Rotwein ging’s dann bald in die Federn.

Bergsteigen != Ausschlafen
Um halb fünf war Tagwacht, schon bald war das Morgenessen verschlungen und dem grossen Tag konnte nichts mehr im Wege stehen. Nach ca. 1.5 h marschieren hiess es dann Steigeisen montieren und Anseilen.

DSCF7472.JPG

Heinz führte die Seilschaft mit Christoph, Jürgen und Sandro an; ich übernahm zusammen mit Nina die andere Seilschaft, Marco war als Hochtourennovize in der Mitte. Schon bald war die Schlüsselstelle (40° steile Wand, unten in Gletscherspalten abfallend) erreicht. Plötzlich reduzierte sich das Vokabular von sonst sehr kommunikativen Personen auf wenige Kraftwörter. Oberhalb dieser durften wir nicht lange Pause machen, eine kräftige Bise empfing uns. Mein Taschentuch war nach Gebrauch innert weniger Sekunden gefroren…

DSCF7510.JPG

Bald kam die Sonne und der Wind nahm ab, was das Ganze schon viel angenehmer machte. Von diesem Punkt an waren es dann noch teilweise etwas ausgesetzte 300 hm auf den Gipfel, den wir alle trotz kalten Füssen und starkem Schnaufen erreichten.
Was war das für ein Gefühl, das erste Mal auf einem Gipfel zu stehen, der die 4000er Grenze überragte! Für fünf von unserer Gruppe war es der erste 4000er! Und dann dieses Panorama! Alles Leiden vom Aufstieg war vergessen.

weissmiesgipfelfoto.jpg

Marcos Downhill
Nach dem Lunch auf 4017 m über Meer stand der Abstieg auf dem Programm. Plötzlich kam Leben in Nina, galt es doch, die tiefgefrorenen Füsse zu tauen. Im Laufschritt führte sie unserer Seilschaft runter, Marco, das erste Mal auf Steigeisen unterwegs, konnte nicht anders als im gleichen Tempo mitlaufen, da angeseilt. Am Anfang etwas unsicher, meisterte er der komplette Abstieg souverän. In der anderen Seilschaft führte Sandro den Abstieg an, etwas langsamer aber genau so souverän meisterten die anderen beiden Novizen Christoph und Jürgen den gesamten Abstieg, natürlich immer unter fachkundiger Kontrolle von Heinz.
Danach verabschiedeten wir uns von Sandro und Nina, die am Abend noch ein Programm hatten und darum keine Zeit mehr fanden für ein Bier auf der Sonnenterrasse. Die andern liessen dieses super Wochenende gemütlich bei Pommes und Bier ausklingen und reisten danach ohne Stress zurück nach St. Gallen.

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25
Sep
Kunden i-vent @ Triibhuus Altstetten
gepostet von Nicole Blum am 25.09.2008 um 13:46

Am Kunden i-vent liessen wir den 1.png für einmal aussen vor. Es ging nämlich ganz gemütlich zu und her. Apéro mit Sangria und Guacamole, trotz Regen kam im Triibhuus Ferienstimmung auf. 0.png Die Location war wirklich was ganz Besonderes – Dinnieren unter Palmen, bei Kerzenschein – was will man mehr.
In diesem Jahr verzichteten wir bewusst auf die Fachvorträge 2.png und vermieden somit, den Kunden zuzutexten (oder haben wir das auch ohne Fachvorträge geschafft? ☺ ) 3.png und so kam es auch nicht zu folgender Situation 4.png Ganz im Gegenteil, die Unterhaltungen waren spannend, i-ntensiv und für einmal fernab (naja zumindest meistens...) vom Tagesgeschäft. Ich glaube nicht, dass jemand die Vorträge vermisste. Die i-mprovisations-Theater Gruppe isar148 rundete den Abend ab und so mancher Bauch schmerzte vom vielen Lachen. Die beiden sind echte Künstler und dringendst weiter zu empfehlen!
Die Kunden-Feedbacks waren durchwegs positiv und begeistert – in diesem Fall also keine Beschwerde. Diesen namics i-con-Sticker 5.png müssen die Kunden wohl in einem anderen Rahmen platzieren. Am liebsten natürlich gar nicht.
Für einmal haben WIR das Geld in die Hand genommen 6.png, um unseren Kunden ein schönes Fest zu bereiten und Danke zu sagen. Ich glaube, das ist uns gelungen. Also ich habs genossen! Danke an alle, die dabei waren, in irgendeiner Form geholfen oder einfach nur „Danke“ gesagt haben.
Und jetzt bleibt mir nur noch eins (resp. ein letztes i-con ist noch übrig ☺): lasst uns weiter flitzen 7.png und coole Sachen machen!

PS: Marco, deine icons sind der Hammer!

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24
Sep
Webtool zur Erzeugung von transparente Favicons
gepostet von Claus Medvesek am 24.09.2008 um 09:30
Gefunden auf: http://converticon.com/ Dieses kleine Helferlein erstellt aus einem transparenten 8bit PNG ein transparentes Favicon. Mehr nicht! das Original kann entweder auf der lokalen Festplatte oder auf einem Webserver liegen. Wie man ein transparentes 8bit PNG erzeugt kann man auf der Seite von Mintywhite.com erfahren.
Blogged with the Flock Browser

Tags: favicon, PNG, icon, transparent, design,

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23
Sep
Dankeschön am i-vent in Frankfurt
gepostet von Susanne Franke am 23.09.2008 um 15:07

So ist das mit dem Danke. Man sagt es, oder auch nicht. Manchmal herzlich, manchmal kurz und manchmal fehlen einem die Worte. Ein besonderes Dankeschön braucht manchmal einen besonderen Rahmen.

einladung%20i%20vent.jpg

Dachten wir uns und luden letzte Woche unsere Kunden zum namics i-vent im Museum Giersch in Frankfurt ein.

Dort fehlten unseren Head ofs auch nicht die passenden Worte. Sie präsentierten aktuelle Technologoien und Trends rund um die Online Kommunikation. Jan (Hochbruck) nutzte die Sprache der Bilder und überraschte mit einem kurzen Film aus dem namics Alltag. Bewegtbilder war denn auch einer seiner wichtigsten Fingerzeige.


Weil Bilder eben auch sprechen, entwickelte Marco (Zuber) für unsere Kunden I-cons, mit denen man sich auf Reisen aber auch im Projektgeschäft verständigen kann. Ein ganzes Büchlein davon (icoon) gabs als kleines
Geschenk.

namics%20icon%20x%20statt%20y.jpg

Nach spannenden Ein- und Ausblicken genoss ich die unterhaltsamste Art der Sprache.
Isar148! Die Improvisationskünstler Roland und Birgit jonglierten mit IT-Begriffen, Rückwärts-Interview und Skype.

isar148.jpg

Diese Empfehlung muss ich hier einfach loswerden, denn Sie gaben unserem Kunden i-vent den letzten Schliff. (und eigentlich mit ihrem Programm i-point auch den Namen, aber das muss ja nicht jeder wissen ;-)

Dankeschön an alle hinter den Kulissen und natürlich an unsere Gäste für das gelungene i-vent.

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20
Sep
Besser spät als nie. namics@datterich.2008
gepostet von Andreas Gutheil am 20.09.2008 um 00:00

Besser spät als nie. Der Datterich 2008 fand bereits am 31.08. statt. Jetzt komm ich erst dazu, ein paar Zeilen über die Veranstaltung zu schreiben. Hoch dynamisch, so ein Weblog.
Beim Datterich handelt es sich um einen sogenannten Firmen-Ultra. Man tritt also zu zehnt an, um gemeinsam einen Iron-Man zu bestreiten. Sprich 380m Schwimmen, 18 km Rad und 4,2 km Laufen pro Teilnehmer.

P1080246

Schwimmen fiel leider aus und wurde durch eine zweite Partie laufen ersetzt, da subversive Kräfte das Wasser des Schwimmbeckens mit Chemikalien versetzt hatten.

Unsere Bilanz: Alle kamen durch, wir hatten die besten Fans und haben auch ein Ziel für's kommende Jahr. Wir werden zweistellig. Von Platz 104 auf mindestens 99. Besser spät als nie.

Dank an alle die teilgenommen haben, besonders an Andreas Friemel, der alles organisierte und die großartige Fankurve.

P1080238

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19
Sep
Bitte fuettern!
gepostet von Roland Schönholzer am 19.09.2008 um 17:35

namics kann auch guerilla.
Einfach 6 - 7 Kreative und sonst etwas Durchgeknallte in einen Raum sperren und ihnen erklären, dass sie jetzt Guerillakämpfer sind.
Ihr habt 1 Stunde Zeit, die Adresse www.zoo.ch bekannt zu machen.
Nichts einfacher, wie das, Gesichter auf Kampf geschminkt und ab in den Stadtdschungel....

bittefuettern.jpg

giraffe.jpg

tafel.jpg

Zooooooooooh!

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17
Sep
Der Berg ruft...namics Sommerevent 2008
gepostet von Astrid Paky am 17.09.2008 um 14:40

Die Schulreise konnte also beginnen: mit einem Lunchpaket, „bergtauglichem Schuhwerk (Turnschuhe, Sandaletten….)“ und einem Rucksack trafen sich alle namicsler in der schönen Stadt Chur für die grosse Reise nach Arosa. Die *ländliche*Musik im Zug sorgte auf jedenfall für einen guten Start in den Tag.

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Sobald alle Leute von „Entertainer Martin“ in ihre Gruppen eingeteilt worden waren, konnten wir uns in Arosa vor dem Posthotel von einem typischen ländlichen Apéro verwöhnen lassen. Das Gepäck wurde von jedem einzelnen Hotel abgeholt.
Die Organisatoren Iris und Martin waren selbstverständlich bereits vor Ort und hatten alle Schäfchen im Griff. Dann hiess es auf zur Schatzsuche in dem 1800 m über Meer gelegenen weltbekannten Kurort Arosa.

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Es wurden 24 Gruppen in ca. 8 Leuten aufgeteilt. Ausgerüstet mit Kompass, Polaroidkamera und GPS wurden die Gruppen auf ihr Wissen und ihre Kreativität geprüft, was nicht allen leicht fiel. Auf dem Wanderweg traf man sich mit anderen Gruppen und tauschte untereinander Aufgaben aus und plauderte zusammen. Wie die Wilden schoss man Fotos von Tieren, überlegte sich einen Teamnamen, suchte Blumen und rechnete jeden Winkel mit dem Kompass aus.
Die meisten aber hatten keine Zeit für Smalltalk, da man um 17.00 Uhr an der Mittelstation die Gondel für die Talfahrt erwischen musste. Einigen wurde der Aufstieg erspart ,da sie Ihre Aufgabe oben im Berg beginnen mussten…ach wie anstrengend :-). Ausser Atem konnte man sich (für alle Aufsteiger )als Belohnung von Kirstin und Michael ein Eis abholen.
Erschöpft im Tal wieder angekommen, ging es dann in die verschiedenen Hotels, um sich auszuruhen.
Die Ruhe in einem der schönen Zimmern konnten wir aber nicht lange geniessen, da wir uns um 19.00 Uhr im 5 Sterne Hotel Kulm zum Apéro und Nachtessen trafen. Es war ein Highlight, sich von diesem wunderschönen Bergpanorama und dieser Atmosphäre verwöhnen zu lassen.(Hmm..dieser Erdbeercocktail war einfach lecker:-). In der gleichen Gruppe wie bei der Schatzsuche wurden wir auch für das Nachtessen zu den Tischen eingeteilt. Beim Eingang konnten wir uns von unseren spannenden, kreativen Fotos der Aufgaben begeistern lassen, die die Crew Eventure für uns zusammengestellt haben. Das anschliessende Essen war ein richtiger Genuss. Es hatte für jeden Geschmack etwas dabei. Sei es einen wunderbaren Lachsfisch oder frisches Gemüse mit Risotto.

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Mit rundum voll geschlagenen Bäuchen ging es dann auf die namics Privatparty mit eigenem DJ. Die Rangverkündigung der Schatzsuche wurde von Martins Rede so richtig in Schwung gebracht. Mit Medaillen und echten Bündner Nusstorten konnten sich die 1. bis 3. platzierten ein grosses Lob erbringen. Allen anderen wurde aber ebenfalls zu ihrem super Einsatz gratuliert…
Das schwingende Tanzbein und die gratis Getränke (alkoholfrei :-) ) wurden dann von vielen namicslern bis in die Morgenstunden ausgenutzt. Nach so einem langen Tag konnte man mit der frischen Bergluft gemütlich allerdings nur kurz in einen tiefen gesunden Schlaf versinken…
Der Samstagmorgen versprach nicht mehr viel ausser Augenringen und Schlafmangel. Die Zugfahrt war dann auch demensprechend ruhig, aber mit einem kalten Mineralwasser von Martin konnte man den morgen so richtig ausklingen lassen.

Wir alle hatten riesen Spass, vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben.

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12
Sep
Team Thomas auf Glatteis
gepostet von Benedikt Vogel am 12.09.2008 um 13:15

Es gehört das alltägliche zu verlassen und sich auf neues Terrain zu wagen, sich auf Glatteis zu begeben. Ob unser Teamleiter Thomas deswegen einen Curlingabend für das Team organisierte ist nicht klar. Wie namicsler mit dem professionellen Glatteis umgehen lasse ich hier aussen vor. Zumindest auf dem nicht-metaphorischen bewegten sich gestern einige trotz fehlender Übung ganz gekonnt. Zwar landeten viele bei den ersten Gleitversuchen auf dem Hosenboden und bis zum Schluss bewegten wir uns auf dem Eis bei weitem nicht so elegant wie die Profis, aber auch bei uns landeten schon einige Steine im zielscheibenähnlichen Ding, das Curler House nennen.

katrin.jpg

Eine besondere Herausforderung stellte sich vor der Heimreise den iPhone-Besitzern unter uns. Die Tage, an denen Apple-User zu sein individuell war, sind zumindest bei namics vorbei. Bei einer iPhone-Dichte von ca. 50 Prozent in einem Team von fast 30 Personen, war das auffinden des persönlichen Geräts auf der Wertsachenablage, ziemlich schwierig.

iphone.jpg


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12
Sep
namics on Rails (rock) - Railsconf Europe 2008
gepostet von Christian Felder am 12.09.2008 um 09:10

Das erste offizielle Ruby on Rails Projekt bei namics ist im vollen Gange. Trotzdem durfte ich mir Zeit nehmen und nach Berlin an die Railsconf Europe reisen. Der erste Tag der Konferenz stand ganz im Zeichen von Tutorials. Jeweils während einem halben Tag konnte man sich mit professioneller Unterstützung in ein Thema einarbeiten. Da ich erst auf den zweiten Tag angereist bin, habe ich die Tutorials leider verpasst.

Die Konferenz begann für mich also am Mittwoch Morgen. Der erste Eindruck war klar: Was für eine geile Location. Dass auf die Organisation grossen Wert gelegt wurde, stand schon beim Checkin fest. Beides hat sich im Laufe der Konferenz nur bestätigt. Es war immer genug Staff da, das Essen war wunderbar, die Räume stets bereit für die nächsten Talks, Ton und Video immer auf Anhieb perfekt.


Nun möchte ich euch kurz meine persönlichen Highlights aus den zahlreichen Keynotes und Sessions präsentieren.


Besonders beeindruckt hat mich gleich zu Beginn die Keynote von David Heinemeier Hansson über Legacy Code.

David Heinemeier Hanssons Keynote an der Railsconf Europe 2008

Ob Code „Legacy“ ist oder nicht, ist Ansichtssache und oft vom aktuellen Wissensstand des Programmierers abhängig. Wie oft schaut man sich seinen Code an und denkt: *?#-!, was hab ich denn da gemacht? Implizit nimmt man das also als etwas Schlechtes auf. Die Hauptaussage von DHH ist aber, dass man eigentlich stolz auf diesen Code sein sollte, denn er zeigt, dass man sich weiter entwickelt hat („The code doesn't change – you do!“). Wer sich anschliessend verinnerlicht warum sich dieser Code schlecht anfühlt, kann viel daraus lernen.
Zudem hat David, mit überraschender Offenheit, einige Auszüge aus der aktuellen Codebase von Basecamp (Ursprünglichste Rails Applikation) gezeigt, die sich für ihn „old and stale“ anfühlen. Interessant ist, dass mir einige Beispiele irgendwie bekannt vorkamen. Zum Glück gab David anschliessend einige einfache, aber wichtige Tips, wie sich der entsprechende Code refactoren lässt.


Matthew Deiters antwortet mit „Now!“ auf die Frage „When to tell your kids about Presentation caching?“. Alle reden über serverseitiges Caching, obwohl ein Request im Normalfall nur etwa 20% der Zeit bis zur Auslieferung in der Applikation verbringt. Die restlichen 80% verliert der Request im Netzwerk.
Die Aussage von Matthew ist, dass das Optimierungspotential auf der Leitung bei sehr geringem Aufwand extrem hoch ist. Wenn der Browser korrekt über den Status einer Seite informiert wird (mittels HTTP Headern wie Etag, last-modified, usw.), ist es ihm möglich Seiten clientseitig korrekt zu cachen. So können also aufwändige Requests von Beginn weg vermieden werden.
Ebenfalls Teil dieser Präsentation waren allgemeine Hinweise, wie man den Umfang und die Anzahl der HTTP Requests minimiert und wie man die Performance einer Seite mit Asset Hosts erhöhen kann (ähnlich wie es die Regeln von Yslow vorschlagen).


Nach zwei Tagen Railsconf war I (heart) complexity am Donnerstag Abend der letzte Talk. Speaker war Adam Keys (unter anderem bekannt als View aus den MVC Videos). Seine Aussage ist, dass der Markt der „einfachen“ Applikationen langsam gesättigt ist und es an der Zeit ist, grössere Probleme mit Ruby on Rails anzupacken.
Während der Präsentation präsentiert Adam fünf komplexe Anforderungen, die in grösseren Webapplikationen immer wieder auftauchen. Dazu zählen Domain modeling, stateful logic, first-class currency, time travel und ansynchronous processing. Lösungen hat Adam in Form von domain driven design, State Machines, nützlichen Tips zur Modellierung von Währungen, Konzepten zur Versionierung und Queues parat.



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Und ehe man sichs versieht sind zwei wahnsinnig spannende Tage zu Ende...

Danke namics!



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04
Sep
IPMA Projekt Management Zertifizierung
gepostet von Philipp Ebneter am 04.09.2008 um 08:59

Am letzten Montag begann für 7 namics-Köpfe (Sven und Heike aus Frankfurt, Sandra aus Zug, Nina, Peter und Theo aus St. Gallen und ich aus Zürich) der Weg zur Projektleiter-Zertifizierung nach IPMA-Standard.

Ein externer Trainer hat für namics ein eigenes Programm zusammengestellt. Und so kommt es, dass wir uns in 3 Modulen à 3 Tagen eine konzentrierte Ladung Projektleitungs-Methoden abholen.

Nach dem ersten Modul ist allen klar: Da haben wir uns einen Berg Arbeit eingehandelt! Aber wir sind ja auch nicht nur hier, um die Kaffeepausen und die Aussicht auf den Bodensee zu geniessen ;-) Und schliesslich gibt es dafür an Weihnachten als Entschädigung ein Zertifikat.

Den nächsten Beitrag (und dann auch mit Gruppenfoto) gibt's bestimmt zum nächsten Modul im Oktober.

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03
Sep
neue namicsler gehören jetzt auch zum Markom Team
gepostet von Susanne Franke am 03.09.2008 um 16:25

Wissen + Austausch + Persönlich + Internet = Kommunikation, so könnte die Formel für Markom bei namics heissen.

Heute stelle ich an den Einführungstagen den „jüngsten“ namicslern unser Markom-Team von 260 Mitarbeitern vor. Das ist kein Witz, denn ohne die 257 Leute könnten wir drei Marketer nichts ausrichten. Ich ertappe mich dabei, dass ich nicht ganz uneigennützig den Markom-Vortrag halte. Ich möchte wissen, wer was weiss und die Leute animieren, dies auch zu erzählen, z. B. im Blog. Neue Ideen, bewährte Methoden, Meinungen, Whitepaper oder auch Kundenprojekte, die in Kürze live gehen.

Davon leben wir im Markom, entwickeln daraus Referate, Fachtagungen, Fachartikel und mehr.

Bilerstrecke mit zahlreichen namics Mitarbeitern, mit namics MarKom-Team
ein Ausschnitt vom namics-Marketing-Team. Leider haben nicht alle Platz auf einem Slide ;-)

Markus stellte mir die Frage, die immer wieder auftaucht, wenns ums bloggen geht.

Was bringts uns wirklich?

Nun, meine persönliche Sicht:
- regelmässig Anfragen von Journalisten, die nach einem Thema recherchieren
- dies tun unsere Kunden vermutlich auch, das zu tracken können wir noch besser machen (geb ich zu)
- fünf der 15 "Neuen" kannten unseren blog
- was bringts Marketing zu machen?
- Journalisten sollten selber bloggen, oder mindestens Blogger nicht ignorieren. Persönliche Meinungen und solche, die erst durch Austausch im Web entstehen punkten oft gegenüber langwierig recherchierten Beiträgen. Schon, weils schneller publiziert ist.

Ok auch den klassischen Journalismus wirds weiterhin geben. Ich hab ja auch noch Schallplatten und CDs trotz MP3. Aber am liebsten wärs mir, ich könnte alle mit einem Gerät nutzen.

Meine Frage bleibt, warum gibt es nur diese beiden Ansichten
„blogs sind die Zukunft“ und „blogs bringen nichts“. Wir werden’s sehen. Ich freu mich drauf.

Bilderstrecke der Einführungstage
das sind die "neuen Markom-Team-Mitglieder"

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02
Sep
CHF 32‘000 für einen Feldstecher oder warum ein Bananen-Splitt und ein Weizenbier gar keine so schlechte Kombination ist
gepostet von Christoph Walter am 02.09.2008 um 08:04

Zeitgleich mit der Mont Blanc „Expetition“ haben sich weitere 3 wackere namics’ler – Heinz, David und ich – auf den Weg in die Berge gemacht, um das vorhergesagte ideale Bergwetter auszunutzen.

Unsere Reise hat uns ins Engadin mit dem Ziel Piz Palü geführt. Erste Station einer um 4.52Uhr beginnenden Reise war das „Berghaus Diavolezza“. Als „warm up“ hat Heinz, unser grossartiger Organisator und Bergführer, den Klettersteig auf den Piz Trovat gestellt. Dieser Klettersteig mit mittlerer Schwierigkeit war der ideale Start in das Wochenende, eine gute Möglichkeit zum Aklimatisieren und bot unglaublich schöne Ausblicke auf die Bergwelt rund um den Piz Palü und Bernina.

CIMG0215.JPG

Auf dem Gipfel kam auch zum ersten von unzähligen Malen der nagelneue Feldstecher von David zum Einsatz, dessen kurz zuvor erfolgter Kauf für einigen Gesprächsstoff über das Wochenende hinweg sorgen und der uns bei der Routenplanung wertvolle Dienste erbringen sollte.

Da das Berghaus Diavolezza aufgrund einer Hochzeit ausgebucht war, haben wir die Berghütte Boval zur Übernachtung ausgewählt. Auf dieser zauberhaften kleinen Hütte wurden wir mit leckerem Essen und einer gemütlichen Schlafgelegenheit verwöhnt. Gewöhnungsbedürftig schmeckte nur der Abends ausgeschenkte und am Folgetag getrunkene Marschtee. Dazu später nochmal mehr.

Früh um 4 Uhr am Sonntag sind wir Richtung Piz Palü aufgebrochen. Auf dem Weg zum Piz Palü mussten wir 2 Gletscher und schon etliche Höhenmeter überwinden, bevor wir mit dem eigentlichen Aufstieg starten konnten.
Da dies für mich die erste alpine Tour war, war die Aufregung gross. Mein Magen hat vor Begeisterung gleich „mitgefeiert“ und dabei wohl vergessen, was seine eigentliche Tätigkeit ist. So gings mit mächtig flauem Gefühl in der Magengegend Meter für Meter aufwärts. Dabei war die ein oder andere interessantere Stelle zu überwinden.

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Nach insgesamt 6 – 7 Stunden erreichten wir den Sattel, welcher im Winter als Ski-Depot für die Tourengeher und Ausgangsort auf den Gipfel dient.

Hier endet für uns der Gipfelsturm.
Aber auch ohne Gipfel war der Ausblick und das Gefühl zum ersten Mal im Leben es soweit geschafft zu haben grossartig.
Auf dem Sattel habe ich mich auch wieder an den Marschtee herangewagt und was soll ich sagen … es erscheint aufgrund der Höhe zu einer unerklärlichen chemischen Reaktion gekommen zu sein. Urplötzlich war der Tee ein Geschmackserlebnis der ganz besonderen positiven Art :-)

CIMG0323.JPG

Nach kurzer Pause begann der Abstieg zur Diavolezza, welcher am Schluss nochmal mit einigen Metern durch sandiges und steiniges Gelände als Finale aufwartete, der die Freude auf die Verpflegung auf der Diavolezza in neue Höhen schraubte.
Und was soll ich sagen, in den Bergen werden Wünsche wahr. So hat David einen Bananen-Splitt garniert mit einem Weizenbier bekommen. Ein bisschen Verrücktheit gehört halt einfach dazu :-)

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01
Sep
Dünne Luft...
gepostet von Sandro Ruch am 01.09.2008 um 10:40

... herrscht auf dem über 4810 Meter hohen Mont Blanc. Das haben Markus Wirrer und ich eben dieses Wochenende wieder zu spühren bekommen. Wie es dazu kam? Das will ich hier kurz erzählen... :-)

Start war am letzten Donnerstag Nachmittag... Treffpunkt Bern Hauptbahnhof. Markus hatte - wie immer - noch bei der RTC in Bern zu tun. Mit Rucksack und Notebook (also nur Markus) ausgerüstet, fuhren wir nach Zermatt. Um uns etwas an die höheren Lagen zu gewöhnen, haben wir uns entschlossen, auf dem Gornergrat zu übernachten. Dort steht Europas höchstgelegenes Hotel auf 3100 Meter über Meer. Wie befürchtet, konnten wir jedoch in der ersten Nacht auf dieser Höhe nicht so gut schlafen. Fürs Anklimatisieren war es jedoch notwendig... :-)

Am Freitag gings morgens recht früh los. Wir wollten noch eine lockere Tour in die Monte Rosa Hütte und wieder zurück auf den Gornergrat unternehmen. Bei herrlichem Wetter konnten wir dabei die höchsten Bergen der Schweiz sehen. Wieder zurück, machten wir uns auf zu unserem nächsten Treffpunk... Blatten im Wallis... Dort haben wir uns kurz mit unserem Bergführer Diego getroffen, bevor wir auf die Belalp (2200) für die nächste "Hochtouren"-Nacht hochgefahren sind. Wir wollten so hoch wie möglich bleiben... :-)

Am Samstag morgen ging dann die Post ab... nur wussten wir es damals noch nicht... :-) Um halb sechs fuhren wir von Blatten nach Chamonix, wo unser Start für die Bergtour war. Geplant war eigentlich, die Besteigung des Gipfels am Sonntag morgen früh zu starten. Leider zeigten die aktuellen Wetterdaten keinen rosigen Sonntag. Und daher wollte Diego noch am gleichen Tag ganz nach oben. Von der letzten Bergstation aus sind das immerhin 2600 Höhenmeter. Tja... und dann ist man erst oben und noch nicht wieder unten... :-) Also machten wir uns auf zur ersten Berghütte, die auf ca. 3100 Meter liegt. Nach kurzem Rast (kleine Suppe und etwas zu trinken) mussten wir uns dann "gesichert" auf den nächsten Aufstieg wagen. Dieser Teil der Route war auch technisch der anspruchvollste (Dome de Goûter). Kurz nach mittag sind wir in der zweiten Hütte angekommen (ca. 3800 Meter). Dort haben wir eine dreiviertel Stunde Rast gemacht um dann so gegen 14:00 den letzten Abschnitt unter die Steigeisen zu nehmen. Und dieser letzte Abschnitt hatte es dann wirklich in sich... die schier endlosen Gletscherhänge, die man da hochgehen muss, wollten und wollten kein Ende nehmen. In einer Art "Halbtrance" erreichten wir dann nur noch schleppend gehend gegen 18:00 den Gipfel auf 4810 Meter über Meer. Lange Zeit der höchste Berg Europas... bis man Europa weiter nach Osten hin definiert hat (jetzt ist es der Elbrus). Was für ein Ausblick... herrlich... vergessen waren die Strapazen des Aufstiegs. Wir hatten es geschafft. Doch wir mussten auch wieder runter... zur zweiten Hütte, wo wir so gegen 20:00 Uhr ankamen. Ich war nudelfertig, ausgelaugt... kurz: zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich war echt am Limit. Das waren immerhin insgesamt 3600 Höhenmeter an einem Tag!

Die Nacht war dann nicht soooo cool. Wer schon mal über die Schweizer SAC Hütten geflucht hat, wird das nach einem Hüttenbesuch am Mont Blanc nie mehr tun. Ganz sicher. Und ich werde auch nie mehr da hin gehen.

Am nächsten morgen haben wir uns so gegen sechs Uhr früh für den Abstieg bereit gemacht. Es war dunkel und a....kalt draussen. Ich war froh, dass wir erst um sechs los sind, da es auch bald heller wurde. Einen Augenblick werde ich jedoch von diesem Abstiegt nie vergessen. Wir mussten der Bergung eines abgestürtzten schweizer Bergsteiger zuschauen. Das sind dann Momente, an denen man wieder nachdenklich und sich der Gefahren in den Bergen so richtig bewusst wird.

Wie gesagt, es herrscht dünne Luft...!

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