Ein Blick hinter die Kulissen von Namics.
14 Jul

Vom unglaublichen 3:1, der Neugier und echten Antworten – 1. Students Day in Deutschland

Zugegeben, die Erwartungshaltung vor dem Students Day am 10. Juli 2009 in der Frankfurter Namics Niederlassung war schon groß. Nach den aufschlussreichen Gesprächen mit Mario Döhler und Jürg Stuker auf der Berliner Connecticum-Messe Ende April sowie der obligatorischen vorherigen Internetrecherche (inkl. Blogeinträgen über frühere Student Days), hatten sich bereits das Bild eines besonderen Unternehmens ergeben. Besonders hinsichtlich Unternehmensphilosophie und -kultur, die den Anschein machten auch tatsächlich Arbeitsbedingungen zu ermöglichen unter denen bestmögliche Kundenlösungen entstehen können - also das, was gemäß Theorie alle Unternehmen machen sollten und laut Werbetex.. ähm... Selbstbeschreibung quasi jedes Unternehmen auch tut ;-)

Mit diesem Hintergrund setzte ich mich in den ICE nach Frankfurt. Dazu die für den Marketer immer spannende Frage, wie die Markenattribute erlebbar gemacht werden würden. Außerdem der Gedanke, ob es vielleicht so wird, wie bei so mancher Agentur, die sich als die coolen Kreativen inszenieren.

Die Suche nach den Antworten war erfolgreich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, denn wer nicht am „Fuhrpark“ vorbei in den Hinterhof schaut, kann schon mal im Vorderhaus eine kleine Sporteinheit (= Treppensteigen) einlegen, um dann doch nicht bei Namics anzukommen. Oder, eigentlich doch... in der Firmenwohnung (noch so etwas praktisches für die hin- und herreisenden Mitarbeiter).

Am „richtigen“ Eingang begrüßte mich gleich Susanne Messner vom HR-Team und führte mich in das Souterrain. Das mag jetzt nach „beschönigendem Ausdruck“ für Keller klingen (doch etwa Inszenierung?), aber zur vorhandenen Einrichtung des Gemeinschaftsraums und des dahinter liegenden Besprechungszimmers passt ein profanes „Keller“ auch nicht.

Weiter ging es mit der Begrüßung der anderen Teilnehmer. Marko und Peter. „Wir sind heute nur zu dritt. Eine Vierte musste gestern absagen“, hörte ich Susanne sagen und konnte es gar nicht glauben. „Nur“ drei Leute und trotzdem wird der Students Day durchgeführt?!?! Toll! Ich war vom Automobil- bis zum Ziegelhersteller schon bei vielen Unternehmen, aber ob das jemand von diesen gemacht hätte? Zumal im Herbst ein weiterer Students Day stattfinden soll, an dem die jetzt verhinderten Interessenten teilnehmen können.

Die Gefahr sprachlos zu werden stieg bei der Betrachtung des Betreuungsverhältnisses. Fast 3:1. Und wenn das Zusammenkommen bei Getränken und Wraps zu Beginn sowie Zwischendurch mitgerechnet werden würde, entspräche es einem Traumergebnis beim Fußball (für die siegreiche Mannschaft natürlich). Entsprechend hätte es eigentlich jeder teilnehmende Namics Mitarbeiter verdient hier aufgeführt zu werden, nur hätte das eine Länge, wie eine Dankesrede bei der Oscarverleihung = Langweilig (abgesehen von der Gefahr, dass ich jemanden vergessen könnte ;-) ) So beschränke ich mich auf ein paar bei der Vorstellungsrunde genannte Charakteristika, die dem Außenstehenden einen Eindruck geben und es dem Kenner ermöglichen die Teilnehmer zu erschließen: 2 Heads of, 1 St. Gallen Fan, 3 Bayern Anhänger, 1 Vertriebsexperte, 2 Business Unit Manager, 3 HR´ler, 1 recht neues Gesicht, 1 aus München, 2 aus St. Gallen angereist. (Die Selbstbeurteilungen, wem wieweit die Haare bereits ausgefallen oder ergraut sind, seien an dieser Stelle außen vor gelassen ;-) )

Die vielfältig aufschlussreiche Vorstellungsrunde sprengte den gesetzten Zeitplan etwas (Gut, dass sich nur drei Teilnehmer vorstellen brauchten). Aber für eine weitere Vorstellung des Unternehmens sowie der drei Bereiche Kreation, Technik (Stichwort: 20 Minuten) und Consulting reichte sie dann doch noch, bevor es nach einer weiteren Stärkung – wobei Marko und Peter an den Kicker „mussten“ bzw. durften – für jeden von uns Dreien nach einem Unternehmensrundgang zu einem Mitarbeiter an dessen Arbeitsplatz ging. Dies ermöglichte die (tagtäglichen) Arbeitsinhalte und das Arbeitsumfeld unmittelbar kennen zulernen. (Vielen Dank an Euch! Insbesondere an Julia Reimann, die uns über weite Strecken betreute.) Insgesamt ein guter Programmpunkt, der leider aufgrund des Zeitrückstands etwas verkürzt werden musste.

Bei der folgenden Fallstudie waren wir Teilnehmer gefragt. In knapp 90 Minuten Auswahl, Beurteilung und Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen für die Internetseite einer Bank sowie Zeit-, Budgetplanung und Präsentationserstellung. Die Teamarbeit klappte hervorragend (@Marko und Peter: many thx!), so dass die Präsentation gut ankam. Zumal uns die (Zwischen-)fragen auch nicht aus der Ruhe brachten. Nach der Feedbackrunde zur Präsentation, ging es zum Abschlussessen beim Thailänder.

Abschließend greife ich die neue dynamische Wortmarke von Namics auf, um als Fazit eine Visitenkarte für den Students Day, die aber auch für Namics allgemein gelten könnte, zu entwickeln und meine eingangs aufgeworfene Frage bzw. den Gedanken zu beantworten.

Wertschätzung. Authentisch, Sympathisch. Interessant. Neugierig. Team. Spaß, Internes. Anders. Erfolg. Namics.

Noch einmal herzlichen Dank für die Organisation und die Durchführung des Students Days! Dem ersten in Deutschland. Mögen noch viele, mindestens genauso gelungene Veranstaltungen folgen!

2 Kommentare

Hi Tina,

vielen Dank für Deinen erfrischenden, mit ein paar Insidern gespickten Post :-)und das Lob. Ich selber hoffe auch, dass wir noch einige weitere Students Days in Deutschland durchführen werden!

Grüsse Kristine

Haha, die Sporteinheit hab ich auch erstmal mitgemacht, als ich das erste Mal hinkam :-D

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