Ein Blick hinter die Kulissen von Namics.

April 2010 Archive

30 Apr

C-Meeting. Wie arbeiten wir zusammen? Agil?

Am 29. April haben Claus Rosenthal und Roland Schönholzer wieder zum C-Meeting eingeladen. Frankfurt, blauer Himmel, 28 Grad. Was sich eher nach Biergarten anhört, war ein intensiver Tag mit spannenden Slots.

Den Einstieg ins Thema bereitete - wie sollte es passender sein - ein interdisziplinäres Team. In Personen: Cornelia Franke (Design), Nando Müller (Consulting) und Daniel Koch (Entwicklung). Die drei erzählten von ihrer täglichen Arbeit bei Namics in und zwischen den Disziplinen. Was brauche ich für meine Arbeit? In der Diskussion wurde schnell klar, dass neben Konzeptern auch Designer und Techies in frühen Projektphasen in der Kundenkommunikation eingebunden sein wollen, um ein gutes Ergebnis liefern zu können.

Im Anschluss griff Jean-Pierre König die Herausforderungen der interdisziplinären Zusammenarbeit auf und zeigte, wie kompetenzübergreifendes Arbeiten bei agiler Projektvorgehensweise bei Namics aussieht und gelebt wird. Scrum? Sprints? User Stories? Story Points? Was das ist und wie das bei unseren Projekten aussieht, stellte Jean-Pierre uns vor. Daneben wurde deutlich, dass agiles Vorgehen auch andere Anforderungen an Projektteams und -kompetenzen stellt.

Alle verstehen sich und das Projekt. User Stories vereinfachen und reduzieren den Formalismus in Projekte. Marcello Leonardi stellte den anwesenden Cs dazu vor, wie man User Stories formuliert und richtig einsetzt. Verständlich war es vor allem durch Marcellos anschauliche Fallbeispiele aus seinen Projekten.

Den Abschluss bildete der Slot von Martina Klose zum Namics Performance Dashboard. Mithilfe des Tools lässt sich der Erfolg/Misserfolg von Kampagnen eines Kunden über sämtliche Kanäle (Online, Print,...) messen und bewerten. Besonders cool: So lassen sich die tatsächlichen Kosten von Leads errechnen und aufbereiten.

Im Zug noch mal drüber nachgedacht...ja, ich nehme sehr viel mit von diesem C-Meeting. Danke für die Literaturtipps :-)

30 Apr

Wien, ein Vulkan, Stelzen und Digital Asset Management

Letzte Woche führte celum den celum summit und Schulungen in Wien durch. Ich durfte für Namics die Schulungen und den summit besuchen. celum ist einer der führenden Hersteller von Digital Asset Management Lösungen, die Namics bei verschiedenen Kunden wie Migros, Phonak und Axpo einsetzt.

Eigentlich wärs ja einfach gewesen, am Montagmorgen in Altenrhein in den Flieger nach Wien steigen und knapp eineinviertel Stunden später in Wien sein. Aber der Eyjafjallajökull schickte grad seine Aschewolken über Europa, so dass ich mich schon am Sonntag per Zug auf den Weg machte und nach neun Stunden Wien endlich erreichte.

Am Montag starteten die Schulungen und es wurden die Features der neuen Versionen von celum Imagine vorgestellt und wir wurden in die Tiefen der Installation und Konfiguration geführt. Am Dienstag lag der Schwerpunkt auf den Integrationen mit verschiedenen Applikationen wie Sharepoint, Content Management Systemen und Applikationen wie hybris. Nach zwei Tagen war ich wieder up to date mit den neuesten Entwicklungen im Umfeld von hybris und bereit diese für unsere Kunden in Projekten umzusetzen.

Am Dienstagabend waren die Kunden und Partner von celum zum VIP Event im Wiener Prater eingeladen. Ein Apéro unter dem Riesenrad, eine Fahrt mit dem Riesenrad über die Dächer von Wien und anschliessendem Essen im Schweizerhaus. Nach der Begrüssung durch celum CEO Michael Kräftner kämpften viele mit der (Riesen-)Stelze (Schweinshaxe) im Schweizerhaus. Leider war Namics bei der anschliessenden Auszeichnung der Partner nicht unter den Gewinnern und der Abend klang bei feinem Budweiser-Bier gemütlich aus.

Am Mittwoch begrüsste celum die Kunden und Partner im Schloss Schönbrunn zum Summit. Schwerpunkt waren hier die Vorstellung der neuen Version IV.7 der celum Produktreihe und Vorstellung von vielen interessanten Projekten, die mit Hilfe von celum Prdoukten umgesetzt wurden. Interessant war ein Projekt für eine Videoplattform, die mit Hilfe von celum movis für die Firma Swarovski umgesetzt wurde (swarovski.tv) oder auch ein Branding-Portal das celum für die ÖBB mit Hilfe von celum Dynamo, einer web-to-print Lösung, umgesetzt hat. Auch sonst waren die Kontakte zu anderen Partnern und Kunden sehr interessant und gaben Ideen, wie celum bei unseren Kunden eingesetzt werden kann.

Rückblickend waren es drei interessante Tage in Wien zum Thema Digital Asset Management mit celum und aus meiner Sicht ist Wien immer eine Reise wert.

P.S. Die Rückreise am Mittwoch war dann eine kürzere Sache und ich konnte mit dem Flieger direkt nach Altenrhein fliegen.

29 Apr

Wie läuft ein typischer Namics-Tag ab? „Den gibt es nicht"

verfasst von Michael Heinemann

Diese und ähnliche Fragen habe ich mir im Vorfeld des vergangenen Studentsdays überlegt, um mich natürlich ganz seriös auf den Anlass vorzubereiten. Schnell einmal wurde mir jedoch klar, dass dieses Denken in der kreativ und innovativ wirkenden Firma völlig fehl am Platz ist. Es sei mir verziehen, ich habe gerade sechs Hochschuljahre hinter mir. Es sei mir auch verziehen, dass dieser Eintrag wohl nicht den Konformitäten eines kurzen und knappen Blogeintrags entsprechen wird und viel zu lange ausfällt. Aber manchmal macht es auch Spass etwas aus der Reihe zu tanzen.
Zurück zum Thema: Nach dem äusserst netten Empfang im vierten Stock des alten Textilgebäudes konnten wir uns mit Gipfeli, Kaffee und Orangensaft auf die kommenden Stunden vorbereiten. Einige Gesichter waren mir schon bekannt und so ging es auch nicht lange bis die Gespräche zwischen Namicslern und Studierenden zu sprudeln begannen. „Irgendwie gar kein typischer aber dennoch frischer und unkomplizierter Auftakt für einen solchen Event" dachte ich mir und schlang den zweiten Gipfel herunter, bevor wir uns alle in den aus „Sicherheitsgründen" videoüberwachten Meetingraum begaben. Roland war so nett und klärte uns auf, dass wir während dem Betreten des Raumes alle unsere Persönlichkeitsrechte an Namics und das Internet abtraten und alle Tätigkeiten in diesem Raum per Stream ins Internet gesendet werden. „Irgendwie interessant, denn normalerweise versucht ein Unternehmen doch möglichst viel zu schützten". Spätestens hier war jedem klar, dass Namics eine etwas andere Philosophie pflegt. Und das liegt nicht nur am Töggelichaschtä.

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Der anschliessende Roundtable mit vielen Namcis-Vertretern und leider nur einer Vertreterin war dann auch sehr informativ und amüsant zugleich. Es schien mir, dass die Leute inkl. uns Gäste alle auf der gleichen Ebene sprachen, obwohl doch einige dieser Personen auf der anderen Seite „mächtige" Positionen inne haben. Ein weiteres Indiz dafür, wie Mann und Frau bei Namics tickt. Irgendwie schien es, dass alles ein bisschen inszeniert war. Die Namics-Leute sind ja schlau und sprachen sich sicherlich vor dem Event ab, wer was sagt. Es herrschte eine Harmonie und ein Miteinander, wie man es sonst nur in kitschigen Hollywoodfilmen findet. Natürlich wurde dann auch die kritische Frage gestellt, ob wir uns das Zusammenarbeiten immer so friedlich vorstellen dürfen. Ich war froh als uns dies die eingefleischten Namicsler wiederlegten. „Es herrsche hald eine gute Kultur" war eine der Aussagen, die während dem gesamten Tag zu Sprache kamen und keineswegs aufgesetzt wirkten.

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Ein für mich wichtiger Punkt, den Damian in seiner Präsentation ansprach war der, dass man bei Namics einige Freiheiten für individuelle und eigene Projekte und Themen hat. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehr schnell lernen, Verantwortung im Team zu übernehmen. Dies war bei Damian mit seiner Präsentation in der ersten Woche sicher ein sehr ausgeprägtes Beispiel. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dies der Normalfall ist. Aber eben, was ist bei Namics schon normal....?

Normal, wenn ich das mal so nach Aussage von Roland bezeichnen kann ist, dass man als Namicsler viel im Zug sitzt und ab und zu auch eigene Unternehmenskollegen und vielleicht auch mal eine Kollegin trifft. Wir kamen während der Zugfahrt von San Gallä nach Züri in den Genuss uns wieder mit Flüssig- und Trockennahrung zu stärken und unsere Namics-Begleiter mit Fragen zu löchern. Ich war froh, dass dies andere erledigten und ich mich so in Ruhe meinen Sandwiches und dem feinen Kägifret widmen konnte. In Zürich angekommen ist das Namics-Office nur ein Katzensprung vom Bahnhof entfernt. Dort angelangt, wurden wir weiter in die kreativen Bereiche eingeweiht. Ursel übernahm diese Aufgabe und war sehr enthusiastisch bei der Sache. Sie konnte zumindest mich für die schönen Skizzen und Zeichnungen begeistern. Schön zu sehen war dadurch auch, dass man bei Namics mit ganz unterschiedlichen Arten von Menschen zu tun hat und es einem so eigentlich nie langweilig werden sollte. Plötzlich tauchte dann auch noch Jürg auf und wir hatten die Möglichkeit den „Namics-Chef" während der fast schon obligaten Koffeinpause mit Fragen zu bombardieren.

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Etwas Bauchweh bereitete mir dann die Tatsache, dass wir noch eine Fallstudie zu bearbeiten haben. Natürlich fragte ich mich, inwiefern wir uns nun präsentieren müssen und was dies für Konsequenzen hat. Es blieb aber keine Zeit sich weiter Gedanken zu solchen Themen zu machen, denn es galt eine Präsentation in einem Team zu einer typischen Aufgabe aus dem Umfeld von Namics zu erstellen. Roland war natürlich so gfizt und stellte die Teams willkürlich zusammen, sodass man sich nicht auf seinen Kollegen oder seine Kollegin und deren Präsentations-Fähigkeiten verlassen konnte. Irgendwie war es dann eine doch recht gute und auch wichtige Erfahrung zu sehen, wie man als Namics-Mitarbeiter vor einem Kunden steht und dessen Fragen zu beantworten hat. Natürlich war mir bei der Beantwortung der Fragen nicht ganz wohl, da ich ja nicht so viel Hintergrundwissen hatte. Den Namics-Zuschauern, die sich als Kunden ausgaben, machte es aber sichtlich Spass uns mit realistischen und meist sehr kritischen Fragen an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Vor allem Thomas gelang es mehrmals den Schweiss aus den Poren und die Münder zum Austrocknen zu bringen. „Zum Glück ist Thomas auf Namics'-Seite" meinte Roland als Abschluss der Präsentationen und er hat ja so recht....

Für die vorherigen Strapazen wurden wir dann mit einem sehr leckeren Apéro und weiteren Gesprächen mit Namics-Zürich-Vertretern belohnt. Einige begleiteten uns auch noch an das anschliessende Abendessen beim nahegelegenen Italiener, bei dem es übrigens keine Pizza auf der Speisekarte gibt. Passt irgendwie auch ins Bild, dass an diesem Tag nichts so war, wie man es gewohnt war. Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass die zu Beginn angesprochene Namics-Kultur wirklich gelebt wird und nicht einfach nur so aus den Mündern kommt. Dies war für mich neben den vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeitsgebieten, in denen sich Namics aufhält, das wichtigste. Der Studentsday hat mir persönlich einen weiteren Einblick in das Namics-Leben gegeben und mir meine (durchaus positive) Meinung, die ich über Namics hatte, weiter gestärkt. Auf jeden Fall möchte ich allen Beteiligten nochmals Danken, die diesen Tag ermöglicht und sich für uns Zeit genommen haben.

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28 Apr

K-Tag: K wie Kreation

Statements zum K-Tag Deutschland, dem Kreativ-Event der Designer, um fern ab vom Alltag sich weiterzubilden, Inspirationen zu sammeln, die Kreativreserven wieder aufzutanken und Visionen zu spinnen.
Hier unsere Statements:


Stephan Nuber:

„Endlich mal wieder ein K-Tag - ein Tag nur für uns Designer. Ein Tag, an dem wir die Möglichkeit bekommen, zu diskutieren, gemeinsam Dinge zu hinterfragen und uns gegenseitig besser zu machen.

In diesem Sinne starteten wir in den Tag und jeder stellte ein Paket mit Programmen, Tools, Plugins und Strategien vor, die den eigenen Arbeitsalltag vereinfachen und optimieren. Entsprechend bunt waren die Inhalte: Präsentationstips, Illustrator-Werkzeuge, Websites und vieles mehr.

Nach unserer Mittagspause referierte Daniel Koch, wie Designer seiner Meinung nach die Arbeitsaufwände durch z.B. Standardisierung von konsequent-einheitlichem Naming von Seitenelementen vereinfachen können. Desweiteren waren jQuery und das Arbeiten mit Sprites Thema seiner Präsentation.

Ein weiterer Bestandteil des K-Tages war, über die Rolle und Position der Kreation innerhalb von Namics zu sprechen. Welche Bedürfnisse, Wünsche und Verbesserungsvorschläge gibt es? Diese wurden zusammengetragen und diskutiert, um sie dann je nach Relevanz in GL-Sitzungen, dem C-Camp oder einfach ganz akut im Arbeitsalltag zu platzieren.

Somit war der K-Tag also Plattform und Chance, um Wünsche und Problempotenzial, das man eventuell schon länger mit sich herumgetragen hatte, artikulieren zu können."

Carina Kümpel:
„Mein zweiter K-Tag bei Namics hat mir außerordentlich gut gefallen. Besonders überrascht hat mich die Vielfalt der Themen, die wir, ohne uns vorher abzusprechen, gleich zu Beginn aufgelistet hatten. Schlag auf Schlag ging es also los. Wir entdecken einige Funktionen in Photoshop, die zwar schon seit einiger Zeit da waren, wir sie jedoch nicht bemerkt hatten. Ein reger Austausch fand statt und man sah strahlende Augen bei den Kollegen. „Und warum haben wir das vorher nicht benutzt?" - tja - sehr gute Frage. Ich denke für diese Dinge braucht es wohl den
K-Tag, um zusammen zu kommen, Dinge zu reflektieren, gemeinsam neues zu erarbeiten und sich auszutauschen. Neben all diesem Input, war es auch interessant zu schauen, wie sich die „Kreation" bei Namics in Zukunft weiterentwickeln könnte. Unsere Visionen zu diskutieren. Auch wenn wir hier noch keine klare Aussage formulieren konnten, war es wichtig unsere Anliegen auszusprechen, um zu schauen welche Überschneidungen es gibt.
Und neben all dem Fachlichen, war es sehr schön unsere neue Kollegin Saskia aus München kennen zu lernen und ein gemeinsames schönen Abendprogramm zu genießen: eine große Sightseeing Tour „zur blauen Stunde" und zu Fuß durch Frankfurt und im Anschluss ein Lautsprecherkonzert „Neuer Musik" organisiert von Acousmain. Danke Cornelia für den tollen Tipp und die Tour!
K-Day. Inspirationen. Namics."

Saskia Finzer:

K-day die Erste hieß es für mich am vergangenen Donnerstag. Von muc in 3 Stunden mit dem Zug nach ffm - einfach schnell. Mit dem Koffer in den 4ten Stock zur Firmenwohnung - unglaublich anstrengend. Neue Kollegen kennen lernen und dabei viel Neues erfahren/entdecken - absolut genial.

Die Themen waren vielseitig und spannend. Vor allem, dass es keine Dopplungen bei den selbst vorbereiteten Themen gab, war eine Überraschung. Programmspezifische Funktionen, Inspirationsquellen, Schnittpunkte bzw. Ansätze für die Zusammenarbeit zwischen Produktion und Kreation - es war von allem etwas dabei. Erkenntnis, dass Designer (und auch Kollegen aus anderen Bereichen) zwar gerne einem gepflegten Chaos auf dem Desktop frönen, allerdings aber das geordnete Chaos bevorzugen. Wer sehen möchte wie das aussieht, kann sich das bei Jan, Mandy, Claus und bestimmt vielen anderen Kollegen anschauen.

Wir definierten den standardisierten Mail-Betreff: Kund/Projekt/bzgl.
Z.b. Tüv Süd/HR Suchoberfläche/Layouts_aktueller Stand und wurden Mitglieder einer wunderbar animierenden Gemeinde namens „I like". Dass man durch „I like" gut Kontakte knüpfen kann und nebenbei noch extrem viel Spaß beim Fotografieren hat, zeigte sich am Abend auf einem Lautsprecher Konzert. Gleich die Initiatoren zum „I like"-Posing gebracht. Klasse Sache Carina und Stephan. „I like".

Wer ffm erkunden möchte und dafür Tipps und Infos braucht und/oder sich so gar nicht auskennt, fragt am besten Cornelia. Sie ist die geborene Fremdenführerin und besticht durch umfangreiches Wissen über Allerlei rund um FFM + sie hat klasse Tipps zum Thema „neue Musik". Absolut eine tolle Erfahrung dieses Lautsprecherkonzert in der alten Polizeiwacht. Herzlichen dank für den interessanten k-day, die tolle, sonnige Stadtführung und den wunderbaren Abend in FFM. „i like".

28 Apr

StudentsDay Consulting in St. Gallen und Zürich

StudentsDay Consulting 2010: Namics öffnete seine Tore und stellte sich dem Praxistest durch eine Gruppe ausgewählter Studenten.

Nach einer herzlichen Begrüßung bei Kaffee und Gipfeli ging es los mit der Vorstellung von Namics durch die Geschäftsleitung. Nach und nach fiel auch die letzte Schüchternheit von uns Studenten ab und die eine oder andere kritische Frage wurde diskutiert. Roland und Damian gaben uns daraufhin Einblicke in das Wirken eines Namics Consultants und Beat stellte uns das Aufgabenfeld eines Technikers vor.

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Von uns gänzlich unbemerkt liefen im Hintergrund die Vorbereitungen für die Fahrt ins Zürcher Office. Im Rahmen der Zugfahrt gab es dann die Möglichkeit, in entspanntem Rahmen die eine oder andere offene Frage zu klären (Danke Kristine!). Nach Ursels spannender Einführung in die Welt der kreativen Köpfe, durften wir Studenten aktiv werden:

Wir bearbeiteten eine Fallstudie und präsentierten unsere Ergebnisse anschliessend den gespannten Namics´lern. Ich persönlich glaube bis heute, bei der einen oder anderen kritischen Frage einen gewissen amüsierten Untertun wahrgenommen zu haben - sicher bin ich mir dabei aber nicht ;-)

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Am Ende des Tages machten wir uns auf zum gemeinsamen Abendessen in der gemütlichen Commihalle - stilecht bei Pasta und Rotwein. Zeit für mich, mir mein ganz persönliches Fazit ganz im Stil von Namics zu bilden:

Menschen. Ideen. Freude. Beziehungen. Kreativität. Herausforderung. Verantwortung. Unterwegs. Namics.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten ganz recht herzlich für einen sehr gelungenen Tag bedanken und kann jedem Studenten nur empfehlen sich den nächsten Termin frühzeitig vorzumerken!

26 Apr

1995 - Andreas war mit dabei

1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Wir haben Andreas, einer der drei Gründer um seine Stimme "zum Anlass" gefragt.

Danke Andreas!

23 Apr

1995 lernte ich Eva kennen

Sommer 1995, ein heisser Sommer. Die Esslinger Pfadis waren viel unterwegs. Die Normannen zog es im Juli zum traditionellen Bodenseelager nach Birnau. Ich hatte das Vergnügen eine zwanzigköpfige Bande von 13/14 jährigen Jungs, die gerade anfingen ihren eigenen Weg zu gehen, zu leiten.
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Eine unbeschwerte Zeit voller spannender Erlebnisse und Abenteuer, Lagerbauten, Sport, Andachten und Freundschaften. Die Welfen, eine Gruppe von acht 19/20 jährigen verbrachten Ihren letzten Sommer vor dem Abitur an der Algarve, nochmal so richtig einen drauf machen, denn dann geht es ja schliesslich mit dem Ernst des Lebens los (ha,ha). Mit einem gemieteten MB 208D ging es für drei Wochen über Südfrankreich und Spanien nach Portugal.
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Zelten, Feiern, Kribbeln, Beachvolleyball, Klippenspringen, posen und auf "dicke Hose machen" was das Zeug hält, es war phantastisch. Der Highlight von Lissabon waren aber die riesigen Werbeschaukästen. Dort hingen unglaubliche Plakate von Eva Herzigova und jeder wollte eines haben - aber wie?
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Die Chance: Nacht, Nebel und nette Polizisten ... :-) Nach diesem Trip begleitete mich Eva mit den sensationellen Massen zwei auf ein Meter, bis ich 2002 mit Franziska zusammen zog, da trennte ich mich von Eva - ein verdammt heisser Sommer 1995.

P.S.: 1995 kam nicht nur Eva ganz gross raus, nein - Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

21 Apr

1995 - kaufte ich meine erste Bravo Hits

Im Alter von 11 Jahren habe ich mit meinem Taschengeld meine erste Bravo Hits gekauft. Zu hören waren etwa Shaggy mit "Boombastic", Rednex mit "Wish You Were Here" oder der unverwechselbare Scatman John mit seinem "Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop". Das war noch Musik ;-)

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Nebst der Best of 95 wurden in diesem Jahr die Bravo Hits 9, 10 und 11 veröffentlicht. Heute steht die Bravo Hits 68 zum Kauf bereit.

PS: 1995 eroberten nicht nur diverse Boygroups die Mädchenherzen, sondern 1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und, was hast Du 1995 gemacht?

21 Apr

Eine neue Technologie lernen - Gleich heute!

Im Buch The Pragmatic Programmer wird vorgeschlagen, dass man jedes Jahr eine neue Programmiersprache lernen soll. Das ist hart, aber erstrebenswert, wenn man nicht auf veralteten Technologien sitzen bleiben will.

rails.pngIch persönlich lerne am schnellsten, wenn ich jemanden habe, der mich zieht, mich motiviert, mich coacht. Deshalb starten Daniel und ich heute in Zürich den dreiteiligen Ruby on Rails Workshop. Heute heisst es für 6 Programmierer aus allen möglichen Technologiebereichen: Hands on!


Nicht viel reden. Einfach machen.
Ich bin auf jeden Fall schon jetzt auf das Resultat gespannt.

Let's rock

20 Apr

1995 - Abi hab'i

"Aktion sinnlos" - war unser Abi-Motto. Wir waren alle geprägt von unschlüssigen Schulreformen, neuen Prüfungsordnungen, häufige Lehrerwechsel und den Vorbereitungen zur "Reifeprüfung". April schriftlich, Juni mündlich - das war ein Stress. In dieser Zeit, kann ich mich erinnern, gabs kaum Parties, Discobesuche oder sonstige Freizeiaktivitäten.

Ironischer Weise habe ich im Fach "EDV" bei Frau Keine-Ahnung-Mehr überhaupt keinen Durchblick gehabt. Wir programmierten Turbo Pascal, ich glaub 5. Ich bin bald irre geworden - nix verstanden, und wieso überhaupt Turbo - ist mir bis heute ein Rätsel. Habe EDV dann mit "mangelhaft" abgewählt und wusste - Computer? Nix für mich! Und heute entwickle ich Software.

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Eine Aufnahme vom Abi-Streich.

Im Juni 1995 sollte es dann soweit sein - geschafft: Abi hab'i!

Nur von kurzer Dauer war die Freude um die ungewohnte Leere nach dem ganzen Stress, da hatte ich den Einberufungsbescheid der Bundeswehr im Briefkasten: 02. Juli 1995; 18:00h; Stetten am kalten Markt, grossartig! Stetten a.k.M, muss man wissen, ist wirklich ein bescheidener Ort. Der Spiess (Mutter der Kompanie) begrüsste uns mit den Worten "...in Stetten a.k.M. gibt es 9 Monate Winter - und den Rest vom Jahr ist es kalt."
So war es dann auch.

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Ein Aufnahme vor der Wache in Stetten a.k.M am Tag der Einberufung.

Der Grossteil der Wehrpflichtigen, die im Juli eingezogen wurden, waren Abiturienten - die meisten zwei linke Hände, immer auf Diskussion aus und vielen Ausbildern total überlegen. Wir hatten unseren Spass und mussten dafür entsprechend leiden.

So ging 1995 dahin ich verschwendete 12 Monate mit recht nutzlosen Beschäftigungen. Am Ende legte mir man noch einen Vertrag als Berufssoldat hin - Offizierslaufbahn, min. 12 Jahre verpflichten.

Ich lebe und arbeite nun mal lieber in einem demokratischen System, so mit Meinungsfreiheit, Diskussion, Freier Wille und all den tollen Sachen - Tschüss Bundeswehr!

P.S.: 1995 war nicht nur ein guter Abi-Jahrgang - Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

18 Apr

1995 - Das Vaterland ruft

Der 6. Februar 1995 war für mich und 139 andere junge 'Männer' ein denkwürdiges Datum - hiess es doch Einrücken zur Rekrutenschule (RS) 'FF Na/Uem RS 43' nach Dübendorf. Froh zu sein, dass wir die erste RS der 'neuen' Armee 95 waren und somit nur noch 15 anstatt wie bisher 17 Wochen RS zu absolvieren, stiefelten wir etwas lustlos und desorientiert auf dem Kasernenplatz umher und wunderten uns ob des ungewohnten Umganges an diesem Ort. Naja, irgendwie schickten wir uns da hinein - schliesslich blieb uns auch nichts anderes übrig....

Es folgten dann 3 Wochen Grundausbildung, gefolgt von 12 Wochen Spezialausbildung, in welchen uns eifrig versucht wurde, die militärischen Umgangsformen beizubringen sowie uns zu 'Spezialisten' auszubilden - mit mehr oder weniger Erfolg.

Geblieben von dieser Zeit sind insbesondere sehr, sehr gute Freundschaften. Vielleicht gerade auch deshalb, weil wir eine Handvoll Deutschschweizer waren, die sich im Zug der 'Russen' (= Westschweizer) durchschlagen mussten, und der Zusammenhalt unter den Deutschschweizern alleine schon sprachtechnisch gegeben war (on parlait français). So treffen wir uns heute noch jährlich zu einem 'RS-Treffen' irgendwo in der Schweiz, um gemeinsam etwas zu erleben (die einstigen Jungspunde sind natürlich alle etwas älter und gemächlicher geworden) und über die guten, alten Zeiten zu sprechen. Mit von der Partie im Zug der 'Russen' war übrigens auch ein gewisser Rekrut Stadler ;-)

Zum Zeitungsbericht ('Der Zürcher Oberländer' vom 5. April 1995): Ich war ganz froh, in der Band mitspielen zu können und im Vorfeld des Busuchstages einige Male von der normalen militärischen Ausbildung 'abschleichen' zu können und mich in den 'Proberaum' in der Kaserne verziehen zu können. Gar nicht zu beneiden waren die Kollegen, die am Besuchstag im sinntflutartigen Regen und knöcheltiefen Morast eine Gefechtsübung absolvieren mussten ;-)

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P.S.: 1995 diente ich nicht nur dem Vaterland, sondern 1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli die Firma Delta Consulting, die heutige Namics, gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

18 Apr

SEE #05 Wiesbaden by Scholz & Volkmer

Samstag, 17. April 2010. Der Tag startete perfekt, die Sonne schien und so hatten wir, dass waren zunächst Frederika, Cornelia und ich, schon auf der Zugfahrt ein nettes Gespräch zur Einstimmung. Angekommen am Bahnhof Wiesbaden ging es direkt zum Schlachthof - Wiesbadens etwas anderer „kulturellen Mitte". Schwer zu übersehen die Graffiti Szene ist hier beheimatet und genießt auch international ihren Ruf. Das Gelände am Schlachthof hat äußerlich in den letzten Jahren sich enorm gemausert und auch die digitale Seite würde Grund auf refreshed. Scholz & Volkmer gestaltete in alter Pixel-Manier den Auftritt: schlachthof-wiesbaden.de

Nun, in den dunklen Gebäude in Empfang genommen, fanden wir auch Iris und Patrick und wenig später - in all dem Trubel - auch ein nettes Plätzen.
Als treuer Fan der SEE freute es mich sehr, nun beim vierten Besuch der Konferenz diese als „Externe" zu betrachten und Namics zu vertreten.

Michael Volkmer schaffte es gleich zu Beginn, das aktuelle Geschehen, der Ausbruch des Vulkans Eyjafjalla, und somit der Ausfall von 2 Sprechern aus den USA in eine Grafik zu verpacken, ins Thema einzuführen und die Live-Zuschaltung aus den USA anzukündigen.
PROF. DR. HERBERT W. FRANKE gab einen ausführliche Einleitung ins Thema und stellte Grafiken vor, die auf mathematischen Formeln beruhen und propagierte für die Wichtigkeit von Bildern zur schnellen Informationsaufnahme. Es schien, als wolle er jedoch das Mikro gar nicht mehr aus der Hand geben. Doch dann ...
es wurde sehr eindrucksvoll. Der Choreograph und Künstler GIDEON OBARZANEK betrat die Bühne und zeigte Livemitschnitte seines Tanz-Ensembles. Sensationelle Bilder, die Körper im absoluten Einklang mit der Musik und in Echtzeit eingespielten Grafiken zeigten. Die Bewegungsabläufe sind so harmonisch und flüssig, dass es nicht mehr perfekt einstudiert wirkt - sondern wie eine natürliche Momentaufnahme. Mensch & Technik im völligen Einklang. Beeindruckt von diesen Bildern, war nicht nur mein Hirn gereizt - sondern auch mein ganzer Magen-Darm Trakt und somit fand ich mich schneller als mir lieb war wieder auf Heimreise. Leider verpasste ich so den Plausch mit den anwesenden Gästen und meinen alten und neuen Arbeitskollegen. Aber nichts desto trotz, dank modernster Technik (die auch hier und da so ihre Tücken aufweißte) verfolgte ich von zu Hause aus per Livestream weiter die SEE und die zugeschalteten Sprecher aus den USA. Mein zweiter favorisierter Auftritt war jedoch: HANNES KOCH von Random International London. Doch schaut selbst - alle Beiträge sind online verfügbar unter:
http://see-conference.org/video-stream
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16 Apr

1995 - Zwei fanden sich

Im Jahr 1995 war ich 19 Jahre alt, kurz vor der Matura und dem "richtigen" Leben danach und hatte keine Ahnung, wie man Internet buchstabierte. ;-) Während unseres Schottland-Aufenthalts in Edinburgh mit der damaligen Englisch-Klasse haben sich zwei gefunden, die einander zwar schon lange kannten, aber halt noch nicht ganz richtig...
Eines Abends spielte irgendwo in einem Keller die unbekannte Band Drugstore, und das Konzert von Isabel und ihren Kollegen war einfach sensationell.
Der Rest ist schnell erzählt: seither sind wir ein Paar (mittlerweile auch verheiratet und zu dritt), kauften alle Drugstore-CDs, lauschten sie immer und immer wieder und waren sehr enttäuscht, als die Band ab 2002 nichts mehr von sich hören liess.
Und warum erzähle ich das alles hier? In genau 19 Tagen spielt die Band ihr grosses Comeback-Konzert in London. Und nun ratet mal, wer da hingeht... Die beiden hier (Original-Foto aus 1995; Du mögest mir verzeihen, Petra):

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P.S.: 1995 war nicht nur das Jahr der guten Musik in Schottland - Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

15 Apr

1995 - gab es Scheiben statt Wälzer

Den Namen des Mannes, den ich in meinem Leben am häufigsten auf Farbdias gesehen habe, habe ich vergessen. Für die Osteuropa-Kampagne der CAMEL Zigarette war 1995 ein letztes Mal ein kerniger, knackiger "Camel Man" unterwegs, und ich betrachtete die ca. 12.000 Bilder des Shootings auf dem Leuchttisch, tagelang, nächtelang.
Mehr durch Zufall wurde daraus das erste Digitalprojekt meines Lebens. Denn eigentlich hätten die finalen Motive, Gestaltungsrichtlinien und Bestellformulare letztendlich in dicken, aufwändigen und sagenhaft teuren Ordnern an die einzelnen Marketingstellen der Länder gehen sollen. Ich schlug vor, die Ergebnisse als PDFs auf CDs zur Verfügung zu stellen, und mein späterer Chef und noch heutiger Freund Chris Bauer erstellte die Scheiben. Deren Goldglanz einen hellen Schein in mein ansonsten ziemlich trübes 1995 warf - es gab dafür sogar einen (internen) Award, eine silberne Notizblockklemme mit "Truth Well Told" drauf.
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P.S.: 1995 war nicht nur das Jahr meines ersten digitalen Herumgestolpers. Andere konnten in diesem Metier schon tanzen - Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

13 Apr

1995 - Wurde ich wieder zum Studenten

Fünfzehn Jahre scheinen mir gar keine so lange Zeit und wieder einmal habe ich festgestellt, dass ich vor allem "im Jetzt" lebe.

Ich bin ziemlich gut im Fortwerfen von Sachen, die andere Menschen Erinnerungen nennen (nur in physischer Form). Und da ich mein Studium unter anderem als Fotograf finanziert habe, war es Konzept, dass ich mich gerne hinter meinem Kameragehäuse versteckte um nicht selbst abgelichtet zu werden. Mit dieser Ausgangslage kramte ich also bei meiner Mutter im Keller um herauszufinden, was ist 1995 denn so trieb.

Ergebnis waren zwei Fotos aus dem Jahr und auf einem trag ich ein Rugby-Shirt, welche ich heute noch anziehe. Doch lassen wir meine Modebewusstheit lieber weg, denn das war der Augenblick als ich dachte, dass 15 Jahre gar keine so lange Zeit sind ;-) Bringen es wir hinter uns: Hier die zwei (abschliessenden?) Bilder von Jürg mit Haar.

Jürg Stuker im Jahre 1995 in den Sommerferien in Frankreich

1995 war ich so eine Art Student. Das heisst, ich war seit einigen Jahren an der Universität Zürich eingeschrieben und arbeitete gleichzeitig zu 100% bei einem international tätigen Händler für Rohbauwolle. Und zusätzlich als Fotograf... eine Tätigkeit, die ich mir fünf Jahre später als Ausnahmeklausel in meinen ersten Arbeitsvertrag bei der heutigen Namics verhandelt hatte.

In ebendiesem Jahr schickte mich der Eigentümer des Baumwollhändlers "gewaltsam" an die Uni: Ich müsse nun mein Studium beenden. Dafür bin ich Oliver Stahel heute sehr dankbar, denn ohne Druck von ihm hätte ich meinen Abschluss wohl kaum gemacht. Die Arbeit hatte mir zu gut gefallen. Unter anderem leistete ich mir davon das schwächste Peugeot 205 Cabriolet inklusive einer sauteuren Stereoanlage, mit der ich Jazz in einer Lautstärke (und Qualität) hörte, die mancher Proficruiser heute erblassen lassen würde.

Nun zur Herausforderung für 1995. Mit Abstand das grösste Problem war es, alle Unterlagen und Skripte für die anstehenden Prüfungen zusammenzukratzen. Da ich nie an der Uni war, wusste ich nicht was die Professoren erzählt hatten und da Skripten nur physisch zu Beginn des Semesters im Studentladen zu kaufen waren, wusste ich a) nicht was ich kaufe sollte und b) das was ich kaufen sollte war nicht erhältlich.

Damals hatte ich schon einen privaten Internet-Anschluss und eine E-Mail Adresse (Dial-Up bei UUNET mit einer Next Station und ein illegal aus den USA importieren "schnellen" Zyxel Modem). Aber ohne User auf der Gegenseite nützte dies zumindest bei meinem "Uni-Problem" nichts.

Die Rettung war meine Lerngruppe , die sich um Umfeld meiner ZB-Klause (der Zürcher Ansatz sich als lernender Student isoliert zu zeigen) herauskristallisierte und viele Stunden im Copy-Shop. Heute würde man von einem Community-Effort oder einem Crowdsourcing sprechen. Auf jeden Fall gelang es Dani, Ralph, Robert, Wolfram und mir alles zusammenzukratzen und ein Jahr später schafften wir alle den erfolgreichen Abschluss an der Uni.

PS: 1995 rann ich nicht nur Skripten nach, sondern 1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

11 Apr

1995 - 18, viel Musik und ein langer Sommer

"Und, wie fühlst Du Dich mit 18?" Diesen Satz habe ich 1995 bestimmt am häufigsten gehört. "Auch nicht anders als gestern" antwortete ich an meinem Geburtstag. Denn nicht nur dieser Tag, sondern das ganze Jahr war ein besonderes. Unbeschwerte Vor-Abizeit, viele Partys sowie ein schöner Sommer. O.K., noch vieles mehr (Paris, Rom, Hohenfelde <-Bremer Insider, Sylt, Golf 1 Cabrio...).
Und dann konnte ich noch meiner Musikleidenschaft durch wöchentliches Auflegen frönen. Es war schon immer sehr ge..nial, wenn die Leute richtig abgegangen sind. Da ich ein recht breites Musikspektrum abgedeckt habe, war so einiges aus den Charts (*schmunzel*) dabei. Aber einer der Lieblingstracks aus dieser Zeit, der gut zum Jahr 1995 passt, ist dann doch dieser.
Eigentlich müsste jetzt passend ein Partybild aus dem Jahr 1995 kommen, aber aus Gründen der Seriösität dann doch lieber eines vom Geburtstagsessen mit der Familie. Passt ja auch gut!
Tinas_Geb_1995.jpg

P.S..: 1995 wurde nicht nur musikalisch abgegangen. Sondern Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli haben die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und, was hast Du 1995 gemacht?

09 Apr

Sprungbrett-Event in Wil

Dieses Jahr sind wir zum 6. Mal dabei beim Sprungbrett-Event in Wil. Nachdem wir den Studenten am Vormittag erzählt haben wer Namics ist, was wir tun und wie man bei uns einsteigen kann, ging es in einem nächsten Schritt zu 3 kleineren Gruppenaufgaben zum Thema Mobiles Internet über.

bild.jpg

Aktuell sitzen die Studenten in 2 Gruppen zusammen und fertigen eine Präsentation an, die sie in Kürze vor Teilen unserer Geschäftsleitung halten werden. Zielsetzung ist die Entwicklung einer Mobile-Strategie für ein Industrieunternehmen. Ich bin schon sehr gespannt wie die 2 Gruppen Namics nachher vertreten werden :-)

Hier nun mal noch ein paar Einblicke wie effektives Teamwork aussehen kann:

bild1.jpg

bild2.jpg

09 Apr

1995 - veränderte ein italienischer Klempner mein Leben

Zu meinem 9. Geburtstag bekam ich so eine futuristische Kiste namens "Super Nintendo"! Mario, Luigi, Bowser, Tod und Peach schloss ich tief in mein Herz.

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PS: 1995 glühten nicht nur meine Daumen, sondern 1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

07 Apr

1995 - hatte ich ne merkwürdige Frisur

PS. 1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli die Firma Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

07 Apr

1995 - Generation Golf

1995 fuhren wir noch in einem Golf II, den wir dem Schweizer Militär für 900 Schweizer Franken abgekauft haben (Nein, da fehlt keine 0), lustig in der Gegend rum.

Golf II

Im Jahre 95 des letzten Jahrhunderts war zwar bereits seit geraumer Zeit der Golf der dritten Generation erhältlich, den hätte es aber nicht für unter CHF 1'000 gegeben, dafür neu mit bündig verklebten Scheiben, was für ein Fortschritt.
Nachzulesen in der Autobild.de Golf-Geschichte.

Die Golfpalette

Seit 2008 ist die sechste Generation des Golfs unterwegs, mittlerweile wurden weit über 25 Mio Stück des Erfolgsmodells gebaut..


PS: Ach ja, bevor ich es vergesse
1995 wurde nicht nur Golf gefahren, sondern haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

06 Apr

1995 - da war ich 8 Jahre alt und...

....meine absolute Lieblingsfarbe war „pink"!
....besuchte die 2. Klasse der Primarschule Gretzenbach...

Nina_Schule_pink.png

....liebte es, draussen mit meinen Nachbarn Verstecken zu spielen stundenlang
zusammen mit meiner Freundin Cornelia im verbotenen Versteck, nämlich im
Gartenhaus, auszuharren
.... hatte erst 2 von 3 kleinen Schwestern, Olivia und Caroline

Nina&Sisters.png

....wurde in der Schule oft gehänselt weil ich etwas „pumelig" war
....Computerspiele waren damals noch nicht „In"
.... Stritt mich oft mit meiner ältesten Schwester Olivia
....teilte mein pinkiges Fahrrad und der selbst geschraubte Gokard von meinem Papi
äussert ungern mit anderen Gschpändli
....hatte egal wo ich war unheimlich Heimweh
....wünschte mir bei „Näni" meiner Grossmutter immer Kartoffelstock, Fleisch,
Karotten und Hauptsache viel Sauce
....fragte während dem Autofahren immer wie lange es denn noch dauert?
....hatte immer eine 6 in Schönschreiben
....und hatte die liebsten Eltern im ganzen Dorf
....als Instrument spielte ich Blockflöte
....da ich Legasthenikerin war, schrieb ich oft Anin anstelle von Nina
....wollte nicht viel von sportlichen Aktivitäten wissen
....Krankenschwester war mein Traumberuf
....ohne meinen Teddy ging ich nie in die Ferien
....hatte meinen kleinen Finger gebrochen
....fand die Sonntagsspaziergänge mit meinen Eltern so richtig langweilig
....Italien war bis dahin mein weitestes Reiseziel
....hatte schon damals unheimliche Prüfungsangst
....musste im Auto noch die Ländermusik von meinem Papi mithören
....wusste noch nicht, dass ich noch einmal eine kleine Schwester namens Géraldine
geschenkt bekomme
....hatte Heuschnupfen bis zum abwinken

Nina s_w.png

Obwohl sich in der Zwischenzeit viel geändert hat, hatte und habe ich ein glückliches, unbeschwertes Leben und durfte in einer Familie aufwachsen, die wie aus dem Bilderbuch stammt. Danke!

PS: 1995 haben Andreas Göldi, Philipp Lämmlin und Hans Meli Delta Consulting, die heutige Namics gegründet. Und was hast Du 1995 gemacht?

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