Startup Weekend in Zürich

Zürich Startup Weekend

Zuerst die Beichte, dass ich noch nie an einem Startup Weekend teilgenommen hatte. Umso gespannter war ich, als mich Fabio als Jury-Mitglied an das Startup Weekend in Zürich einlud. Grundidee ist so einfach wie gut: „No talk, all action. Launch a … Weiterlesen

.. Unser tägliches Früchtebrot gib uns heute – OPS Lab 2013

Laptop – Check. Notizbuch – Check. Handy – Check. Zahnbürste – Check. Ich fühle mich am Donnerstagmorgen wieder wie eine Erstklässlerin, die sich für die Schulreise bereit macht, mit Schmetterlingen im Bauch, denn die nächsten zwei Tage verbringe ich mit meinem Team mein erstes Namics Lab - im Hinterthurgau unter Mönchen.

Tag 1

Nach einer kurvenreichen Strecke zwischen grünen, mit Löwenzahn und Kühen befleckten Hügeln kommen wir in der Idylle des Dorfes Fischingen an. Der gähnende Eingang des 900 Jahre alten Klosters erwartet unsere Ankunft schon, und nach einer knappen halben Stunde ist das Team OPS vollzählig: Heinz, Thorsten, Pascal, Renzo, Alex, Roman, Thomas, Richard, Chelsea und ich. Als Spezialgast ist Enya dabei, Heinz‘ treuer Hund.

Zum Start unseres Labs gibt es im Restaurant ein kleiner Zmorgen bestehend aus leckerem Früchtebrot, Gipfeli und frischem Kaffee. Um Viertel vor 10 begeben wir uns mit vollem Magen zu unserem Seminarraum, was mir sofort sympathisch ist. In der Mitte sind die Tische so geordnet, dass sich ein kleiner Kreis bildet, mit Wasserfläschchen und umgekehrten Gläser auf weissen Servietten gestellt. Die Fenster besitzen je ein sicheres jedoch dekoratives Gitter aussen, um Räuber rauszuhalten und Mönche drin zu behalten, aber was mir natürlich sofort auffällt ist das glänzende, schwarze Klavier – Perfekte Atmosphäre! Aber wir sind nicht hier um Musik zu machen (dachte ich mir zumindest ;-)). Es gibt ein kleines Chaos mit dem Wireless unseres Seminarraums, was dazu führt, dass einige das Handy durch die Gitter an die Freiheit strecken und freudig feststellen, dass sie so 5 Striche hätten, doch nach Einrichten von diversen Hotspots können wir mit der Arbeit beginnen.

Die Themen sollen uns bei unseren täglichen Täsks unterstützen – Wir möchten ein Monitoringdashboard für Dispatcher / MoD und ein Monitoringdashboard für Rechnungsstellung und Reporting umsetzen. Zuerst gibt es eine kleine Abstimmung – Was interessiert wem – und wir teilen uns in zwei Gruppen auf. Es wird den ganzen Morgen besprochen, gehirnstürmt, gezeichnet und dann kommt einmal ein Hurricane Heinz, der die Dispatcher / MoD Gruppe mit seinen neuen Ideen etwas durchschüttelt, aber schliesslich sind beide Gruppen bis 13:00 Uhr mit der ersten Phase durch und können draussen unter strahlender Sonne ihre Kunstwerke präsentieren und zusammen ergänzen. Bis 17:00 Uhr verbringen wir unsere Zeit mit der genaueren Konzeption unserer Vorstellungen, natürlich immer noch unter blauem Himmel auf kleinen Gartenstühlen- und tischen, zum Teil mit erfrischendem Getränk in der Hand und Sonnenbrille auf der Nase. Als Ausgleich richtet Roman seine Slackline ein (ein Ende befestigt er überzogen an einem zierlichen Bäumchen, der bereits jetzt besorgniserregend stark hin und her schwankt; Roman beruhigt uns aber mit seinen weisen Worten „Mir gsehnd denn schnell öbs hebt“) und balanciert graziös wie ein Seiltänzer auf der gespannten Linie. Natürlich wollen sich alle mal versuchen, allerdings sind wir nicht so geübt wie Roman und kommen nicht mehr als einen Schritt weiter, dafür können wir super abspringen.

Um 18:15 Uhr gibt es Abendessen, also schliessen die Teams ihre Arbeiten für den Tag um 17:00 Uhr ab, damit wir unser Gepäck in unsere Zimmer versorgen können (zu meiner Enttäuschung durfte ich nicht im Matrazenlager bei den Mönchen schlafen), um draussen wieder für eine kleine Demonstration von Heinz und Enya, die Retter in der Not, bereitzustehen. Enya leistet ihre Arbeit meisterhaft und rettet dem „Lawinenopfer“ Thorsten das Leben, wofür sie mit leckeren Servelatschnitzen belohnt wird. Während Heinz uns ihre Ausbildung genauer erklärt und Enya gierig die Hände von allen nach Würstchen beschnuppert, beginnen unsere Magen ebenfalls laut zu knurren. Ein klares Zeichen, dass es Zeit ist für das Abendessen, damit wir für die Klosterführung genügend Energie haben!

Die Klosterführung ist extrem spannend und unterhaltsam. Unser Führer Anastasius erzählt die Geschichten des für Pilgern aus Konstanz erbauten Klosters sehr leidenschaftlich, und sein Wörterfluss zerrt uns mit in die Vergangenheit. Nach einer Stunde wissen wir Bescheid über Geheimtüren und –gänge (die erstaunlich eng sind), einem (fast) leeren Weinkeller, von einer heiligen, die heute noch die wunden Füsse der Pilger heilt, bis zu einem „Geldscheisser“, der auf einem uralten Ofen verewigt wurde; Einer Slalomtür, die aufgrund eines Baufehlers den Namen hat, einem Maler, der keine Ahnung von Geografie und einer Bibliothek, die früher als Schlafraum für 40 Buben und zwei strenge Nonnen diente und wo nun eine Konzertbühne steht (mit einem schwarzen Flügel!). Während der Führung erwähnt Anastasius mehrmals, dass es momentan zu wenige Mönche im Kloster hat und sie junge Männer suchen, um die leeren Positionen zu füllen (Wobei er besonders viel Interesse an Alex zeigt – Bald der neue und jüngste Mönch im Kloster Fischingen?). Zum Schluss gibt es eine imposante Orgeldemonstration; Vor allem beim letzten Stück resonieren meine Knochen zu den kräftigen Luftstössen aus den tausenden von Pfeiffen, und die hallende Musik der vibrierenden Partikel in der Luft füllt die ganze Dunkelheit der Kirche.

Als Abschluss von unserem ersten Lab-Tag setzten wir uns in der Schenke (Wo es ebenfalls ein elegantes, weisses Tasteninstrument gibt – Hallelujah!) und genossen ein (oder zwei.. oder drei…) Bier. Dann gab es eine weitere Überraschung.. – Aber dafür gibt es ja ein youtube-Video ;-). In den frühen Morgenstunden ist es Zeit fürs Bett, und wir schleichen alle in unsere Zimmer, mit der Hoffnung dass wir die Mönche nicht wecken würden.

Tag 2

Am nächsten Morgen erscheinen (fast) alle pünktlich am Buffet und geniessen zusammen ein sättigendes Morgenessen. Trotz des langen und strengen ersten Tages und der vielen Biere vom Vorabend sind alle fit und munter und bereit, vom zweiten und leider letzten Tag möglichst viel rauszuholen. Obwohl die Sonne heute von Wolken zugedeckt ist, verbringen wir den Vormittag wieder auf der Wiese zwischen Kloster und Schreinerei. Unsere Ideen und Vorstellungen von unseren Dashboards nehmen nun eine darstellbare Form an, die mittels Tools auf Bildschirm und Filzstiften auf Papier visualisiert werden. Vor allem nach dem Mittagessen arbeiten wir stark an der Umsetzung, und es entsteht ein grosser Wissensaustausch von Design, Daten und Technologie zwischen den beiden Gruppen. Statt jeder an seinem eigenen Laptop sitzen nun zwei oder mehr Leute zusammen; In einer Ecke die Diskussion, ob die Schriftgrösse stimmt, nebenan welcher Webserver denn nun für die Lösung am besten geeignet ist, und als ein Incident eintrifft, spitzen alle die Augen und Ohren und sind bereit, einander Unterstützung zu leisten und den Issue möglichst effizient zu behandeln. Am Ende Tages haben beide Teams leider keine Endprodukte, dennoch können wir auf unsere bisher geleistete Arbeit stolz sein und sind auf der richtigen Spur.

Abschluss

Vor allem am letzten Tag war erkennbar, dass wir zusammen ein sehr starkes Team bilden, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Charakteristiken und Talenten, die unserer Arbeit Farbe und Vielfalt verleihen und eine entspannte Atmosphäre innerhalb sowie ausserhalb des Büros ermöglichen.  Es ging schliesslich nicht nur darum, etwas zu schaffen und unsere Skills zu verbessern, sondern vielmehr darum, den Teamgeist zu stärken und sich besser kennenzulernen und zu verstehen. Das haben wir erreicht und deswegen war das Lab ein voller Erfolg. Herzlichen Dank für die tollen zwei Tage!

More Entertainment..

Alle Bilder vom Lab: http://www.flickr.com/photos/hbeutler/sets/72157633352533597/

Impressionen in einem Video zusammengefasst: http://www.youtube.com/watch?v=4LTBM4iIpYo

From Dusk Till Dawn – Stop Motion. Fun. Into your Future. Lab.

Studierende stehen nach dem Hochschulabschluss plötzlich vor der fundamentalen Entscheidung „was nun, wo will ich meine berufliche Karriere starten?“.  Dieser Thematik haben wir uns angenommen und davon ein Stop Motion-Video produziert. Mit Lego-Bausteinen wurden in zwei Tagen 4 Hauptszenen gebaut … Weiterlesen

Fussball als Browser-Game – Mainhatten Lab 2012

Fussball als Browser-Game.

Letzte Woche hat sich Team Mainhatten wieder zwei Tage lang ins Lab zurückgezogen, um kreative und neue Ideen auszuprobieren für die der Alltag keinen Platz lässt. Diesmal fand es im Wilhelm-Kempf-Haus statt. So konnten wir unserer Kreativität in angenehmer Atmosphäre … Weiterlesen

skills.namics.com – Das Wissen über das Können im Unternehmen

Die Wissens- und Könnens-Landschaft innerhalb der Namics wird mit jedem Mitarbeiterwechsel vielfältiger, leider aber auch immer unübersichtlicher. Höchste Zeit, für eine Skill-Datenbank, die verlässliche und einfach verfügbare Informationen darüber liefert, wer was im Unternehmen kann:

  • Wer kann was und wie gut?
  • Wo sind die (verborgenen) Experten für zum Beispiel Mobile Commerce oder Social Media Planning?
  • Wie viele Drupal-Spezialisten sind wir gesamt?
  • Haben wir jemanden im Unternehmen, der portugiesisch spricht?
  • Gibt es ausser mir noch weitere Verrückte, die Motorrad fahren?

Die Herausforderung an eine neue Skill-Datenbank besteht in ihrer Einfachheit, sowohl bei der Erfassung und Aktualisierung der Daten als auch bei der Abfrage und Darstellung. Der Anspruch besteht, mit 30 Sekunden Einsatz pro Tag, die Datenbank aktuell zu halten.

Die kleine Rails-Applikation hat daher ein sehr einfaches Datenmodell und konnte in wenigen Tagen entwickelt, getestet und aufgeschaltet werden. Vielen Dank an Daniel Kummer, der mit viel Herzblut am Werk war und ist!

Zwei Primär-Prozesse wurden in der verfügbaren Beta-Version im Rahmen eines Namics.Lab umgesetzt:

a. Erfassen von Skills für sich selber oder für jemanden anderes (“Was kannst Du?”, “Was kann jemand anderes?”)

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b. Verfeinern der Skills (“Was kannst Du besser?”)

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Erste Auswertungen wurden ebenfalls umgesetzt:

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Die ersten Gehversuche sind ermutigend: wenige Tage nach der internen Präsentation sind bereits 2/3 der Mitarbeitenden registriert und mit er(n)sten Skills bestückt. Wir sind gespannt, ob sich skills.namics.com im Alltag von Namics etabliert.

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