Bastelstunde im Mainhatten Lab

Wieder einmal durften wir uns im Mainhatten Lab versammeln, um uns 2 Tage lang mit Themen zu beschäftigen, die im Projektalltag keinen Platz finden. Diesmal trafen wir uns im Tagungshaus der RPZ Schönberg.

Die Themenauswahl wurde im Vorfeld geklärt, so dass wir dann auch gleich loslegen konnten. Vom Mikro-Controller bis zur iPhone-App war alles dabei:

  • Projekt Lavalampe
    Eine Lavalampe wird über einen Mikro-Controller angesteuert, je nach Ergebnis des aktuellen Bauvorgangs im Build-Server Jenkins.
  • Wacheschieben-App
    Eine Android-App für die Webseite wacheschieben.de.
  • Tagungs-App
    Diese App zur Unterstützung von Tagungen wie z.B. einem Namics-Camp wurde sogar auf Basis von iPhone und Android angegangen.
  • Liferay Portal mit Vaadin
    Hier experimentierten wir mit dem Vaadin Framework zur Implementierung von Portlets auf dem Liferay Portal Server. Ziel war die Realisierung einer Projektreferenzdatenbank, die bereits im Lab 2010 konzipiert wurde.
  • Ein Tag im Leben eines Frontendlers
    Mit Unterstützung von Constantin konnten wir es hier mal mit Aufgabenstellungen aus dem Frontend-Bereich aufnehmen.

Insgesamt hat es sehr viel Spass gemacht und man konnte den Basteltrieb mal wieder richtig ausleben. Im Rezepturkeller von Kronberg gab es dann den verdienten Ausklang mit kühlen Getränken.

Besonderer Dank gilt Max und Johannes für die Organisation.
Wir freuen uns schon auf das nächste mal.

 

Lab Projekt 2011 oder was haben Blumen, Raben und Kakteen mit Intranets zu tun?

Zugegeben, der Titel tönt eher nach einem Besuch in einem botanischen Garten als nach dem traditionellen Namics Lab. Tatsächlich gab es nebst der wunderschönen Umgebung noch so einige andere Analogien…. Doch dazu später.

Unser Team (Maya Feurer, Peter Straub, Andreas Gerig, Damiano Casella, Celina Schröder) hat es sich während den zwei Tagen am Rorschacherberg zum Ziel gesetzt Massnahmen zu evaluieren, die den Prozess der Ideenfindung im Projektalltag erleichtern. Dazu wurden verschiedene Innovationstechniken getestet, um herauszufinden, welche Methode am zielführendsten ist. Die Aufgabe war es übliche Problemstellungen rund um das Thema Intranet zu definieren, zu analysieren und innovative Lösungsansätze zu finden. Methoden, die uns dabei unterstützen sollten waren das Assoziogramm, die Methode 635, das Ishikawa-Diagramm, die morphologische Analyse und die Synektik.

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Eröffnet haben wir den Workshop mit dem altbekannten Assoziogramm (oder auch: „Mind-Map”). Die Methode ist simpel hilft jedoch beim Einstieg in den Workshop. Anschliessend widmeten wir uns der Problemdefinition und -analyse. Dazu diente uns die Methode 635. Bei dieser Brainwriting-Technik geht es darum Ideen zu produzieren, diese von den anderen Teammitgliedern aufzugreifen, zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Anschliessend nutzten wir das Ishikawa-Diagramm, um die Ursachen der Probleme weiter zu ergründen. Konkrete Lösungsansätze konnten wir schlussendlich dank der Synektik erarbeiten. Anhand der Synektik werden Problemstellungen durch die Bildung von Analogien verfremdet. Die morphologische Analyse haben wir bei der Problemanalyse weggelassen, da wir uns von einer weiteren Aufschlüsselung des Problems keine neun Lösungen erhofften.

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Die Schwierigkeit neue innovative Lösungen generieren zu können, war dann auch das grundlegende Problem der getesteten Innovationstechniken. Bei sämtlichen Methoden liegt der Schwerpunkt auf der Analyse der Problemstellung. Dieses Vorgehen ist zwar durchaus sinnvoll, es bietet allerdings keine Hilfestellung wenn es um das Ziehen von Rückschlüssen geht. Sprich, wenn der Übergang von den definierten Problemen zu konkreten Lösungsansätzen ansteht. Die Schwierigkeit liegt demnach vor allem darin die Vielzahl von Merkmalen und Ausprägungen von Problem zu konsolidieren, zu priorisieren und Lösungen zu finden, die über einen kleinen Teilbereich des Problems hinausgehen. Die Synektik war diejenige Methode, die uns beim Prozess der Problemformulierung und Lösungsfinden noch am besten unterstützen vermochte. Die Bildung von Analogien bringt vielseitige Facetten eines Problems hervor und gibt demnach wertvollen Input für mögliche Lösungsansätze. So entstanden dann auch die Begriffe „Blume”, „Rabe” und „Kaktus” – als Analogie von (mangelnder) Wertschätzung, (mangelndem) Interesse und Berührungsangst. Alles Ausdrücke, die das Problem der mangelnden Kontribution der Nutzer umschreiben.

Trotz fehlender methodischer Unterstützung sind schlussendlich interessante neue Ideen entstanden. Dies vor allem im Bereich des Talentmanagements und der Förderung der Kontribution der Mitarbeitenden. Das einzige was uns nun fehlt ist ein Kunde, der bereit ist im Intranet einen Schritt weiter zu gehen :-)

Markom Lab 2011

Die letzten beiden Tage haben wir (bei wunderbarem Wanderwetter) im ersten Namcis Markom Lab in Baden verbracht.

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Nachdem letztes Jahr im Lab von Team Roman ein kreatives Team mit Jana aka @thea_curtis & Denis aka @dns_roots) ein iPad Magazin in nur 48 Stunden erstellt hatten, wollten wir den Faden aufnehmen und inhaltlich daran weiter arbeiten. Ein Konzept für ein iPad Magazin sollte es werden. Darum hat das Markom Team Schweiz / Deutschland auch die Urheber des EgoNow Magazines aus der Designdisco ins Lab eingeladen.

Anhand von aktuellen iPad Publikationen und Hochglanz-Illustrierten haben wir unterschiedliche Positionierungen und Inhalte von Magazinen verglichen. Am meisten Zeit haben wir aufgewendet, um die Adaption von verschiedenen journalistischen Darstellungsformen auf eine iPad Ausgabe rund um Namics Themen und die Organisation einer Redaktion zu erörtern.

Herausgekommen dabei sind – neben einem Blumenstrauss an inhaltlichen Ideen – ein Konzept für ein internes iPad Magazin, ein Projektplan und ganz viel Lust, ein Apfelmus iPad Magazin inhaltlich auszuarbeiten.

Und natürlich hat es nebenher reichlich Zeit gehabt um zu Essen, sich zu sonnen, zu Fotografieren, zu palavern, Kaffee zu trinken und weitere Ideen zu spinnen.

Nächstes Jahr wieder. Alle wollen Eier. Und Labs.


Flickr Strecke – Impressionen vom Markom Lab

Der Graph von Dezibert

Upgrades für Dezibert: Ein Graph.

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Echtzeitstatistiken mit einem Canvas-Element, welches sekündlich mit Daten gefüttert wird. Und wenn’s dann zu laut wird, und der Finger sich hebt – dann hebt auch der Graf dank einer CSS3-Transition seinen Finger:

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Ich hatte ja vor kurzem smoothiecharts.org entdeckt, und da hat’s mich einfach gejuckt, sowas für den Geräuschpegel unserer Arduino-Installation zu machen.

Nur war das nicht so einfach. Die Ethernet-Schnittstelle von Arduino ist alles andere als stabil. Maximal 4 Sockets, Verbindungen, die nicht sauber getrennt werden, Bugs im Firmwarecode… Es wurde einige male spät am Abend, und ich habe etliche Möglichkeiten durchprobiert. Die Schnittstelle stürzte nach ca. 1h immer wieder ab.

Die Lösung des Problems ist dieser Dreizeiler:

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Heisst soviel wie: „Solange du verbunden bist, trenne die Verbindung!”.
3 Zeilen Code, und der Sauhund läuft stabil. Endlich.

Netter Nebeneffekt: Ich kann aus den gesammelten Daten auch schöne RRD-Diagrämmli erstellen:

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Das war der Geräuschpegel von gestern. Um 6:30 kam die Putzfrau mit dem lauten Staubsauger. „Ob das ein Alkoholtest sei, wenn ich beim Dezibert ins Mikrofon blase…” – Nein, das Teil misst nur die Lautstärke. Unruhe am Morgen, Mittag… Und grosse Diskussionen um 17:30.

Interessant, was so scheinbar harmlose Daten wie „Lautstärke über die Zeit” plötzlich aussagen können…

Links:
Der Graph von Dezibert
RRD-Diagramm der letzten 12h (stündlich aktualisiert)

Themen, Weiterentwicklung und Kölle Alaaf – Lab Team Maintower

Ein besonderes Lab hatte das Team Maintower in den vergangenen zwei Tagen. In Köln widmen wir uns der Weiterentwicklung von Themen. Natürlich nicht irgendwelcher, sondern von besonders zukunftsrelevanten Themen. Also Themen, die unserer Meinung nach für unsere Kunden immer bedeutsamer werden. Entsprechend ist es dann für einen Webdienstleister wie Namics eine Selbstverständlichkeit sich hier entsprechend aufzustellen, um unsere Kunden marktorientiert beraten zu können.
Wir haben uns für die folgenden fünf Themen entschieden: eCommerce, Content, Frontend, Mobile und Social Media. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht noch andere relevante Themen für die Zukunft gibt. Weder was weitere, eher neue Themen betrifft. Noch was ältere Bereiche tangiert, welche bereits zum traditionellen Online-Portfolio unserer Kunden gehören. Auch hier gibt es Weiterentwicklungsbedarf und -notwendigkeiten.
Jetzt wäre es natürlich spannend zu lesen, was wir genau bei den einzelnen Themen erarbeitet haben, aber da muss ich noch um ein wenig Geduld bitten. Zum einen, weil auch wir – trotz sehr viel Offenheit und Transparenz – natürlich nicht alles veröffentlichen können. Zum anderen weil wir in zwei Tagen noch nicht alles abgeschlossen haben konnten. Wir arbeiten an den Themen natürlich weiter, wie wir es vorher auch bereits getan haben. Also, zu gegebener Zeit gibt mehr in unseren Blogs, auf Konferenzen etc. Und unsere Kunden werden es auf jeden Fall mitbekommen, was wir hier alles entwickeln!

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Ich selbst konnte viele meiner Ideen sowie Sichtweisen und Konzeption von Social Media mal intensiv mit meinen Kollegen Simone Ehrenstamm und Jan Hochbruck diskutieren und so weiterentwickeln(Vielen Dank an Euch!). Manche Anfangsüberlegung wurde so erfolgreich konkretisiert.
Der soziale Aspekt kam natürlich auch abends nicht zu kurz. Dank Pütz gab es Kölnische Spezialitäten verschiedenster Ausprägungen. Und auch wenn wir nicht viel von Köln gesehen haben, so haben wir dann doch ein wenig von der Kölschen Art erlebt.