Ein Blick hinter die Kulissen von Namics.

Beiträge der Kategorie Experience

27 Aug

Heute war Try-Run

An einem "ganz normalen Arbeitstag" stand bei mir "Clariden 3267.5m" im Kalender. Eingeladen von Heinz und versehen mit der neckischen Startzeit 4:00 AM. Währenddem der Titel der Einladung auch für einen Kunden herhalten dürfte, war die Kombination von 3267.5m und Heinz' Name ein solider Hinweis auf einen sportlicheren Anlass: Die Vorbereitung des "Gipfelsturms", ein geplanter Ausflug zusammen mit Kunden auf das Allalinhorn (über den Hohlaubgrat) ab der Britanniahütte.

Da (wie schon beim der ersten internen Besteigung) einige Berganfänger von uns dabei sind (mich eingeschlossen), machten wir uns heute zur Testtour auf. Also Heinz' Materialliste organiseren/einpacken (resp. bei Heinz betteln, er scheint alles mehrfach zu Hause zu haben) und diese in einer passenden Umgebung ausprobieren. Treffpunkt war auf der Klausenpasshöhe, Start um 6:00 Uhr und Ziel der Clariden. Start war genügend früh, dass Heinz und Thomas gleich in einem Biwak vor Ort übernachteten.

Die Wetterprognose war nicht so berauschend, doch beschlossen wir, die Realität vor Ort zu erkunden und die sah während der ersten Höhenmetern gar nicht so schlecht aus.

Heinz, Thomas, Michael und Christoph bei der ersten Pause um 7:30 Uhr

Also weiter zum Gletscher, über welchem wir den Vorgipfel des Clariden erreichen wollten.

Heinz am Kopf der Gruppe und in seiner Flucht der angezielte Gletscher

Beim "Iswändli" auf fast 3000m angekommen, packten wir nun auch die Einweisung an. Doch leider begann das Wetter nun rasch umzuschlagen.

Thomas, Michael und Christoph lauschen Heinz auf dem Glestscher

Die Regenfront, die uns dann erwischte - natürlich mit ein paar kräftigen Windböen gespickt - machte uns rasch klar, dass wir umkehren würden. Im Eilzustempo packten wir, währenddem Heinz einen Teil des Gletschers hochging um zu prüfen ob eine Gruppe, welche wir zwischendurch gesichtet hatten, nicht in Not war, unsere Rucksäcke. Und in ebendiesem Tempo ging es wieder runter zum Pass. Die einzige Pause, die wir uns noch gönnten war der missratene Versuch Wasser aus unseren Schuhen zu entfernen... Und ich kenne nun den wichtigsten Unterschied zu einem Dry-Run ;-)

Danke Heinz für den Ausflug und für das übernächste Wochende drücken wir alle den Wetterdaumen.

31 Jan

6 Wochen ohne

Mit zittrigen Händen werfe ich meinen geliebten Laptop an. Lächzend nach News aus dem Web. Ne, ne, ganz so ist es nicht, auch wenn ich glaubte, das es so enden würde. Meine Online-Abstinenz.

Aber hübsch der Reihe nach. Ich hab Glück und konnte für lange 6 Wochen einmal Alltag und Gewohntes hinter mir lassen. Den Job und das Internet wollte ich einfach ignorieren. So ganz glaubte ich selbst nicht daran, ähnlich wie Pixelfreund vertraute sogar mein Mann mir in diesem Punkt nicht wirklich. Du, so ganz offline?

Zuerst einmal ist dies heute gar nicht mehr möglich (dachte ich) und buchte online die Flüge auf die Insel, Wetterinfos und so weiter. Diese kleinen Kompromisse seien erlaubt. Später etwa 3000 km fern der Heimat vergass ich schnell die Gewohnheiten und liess mich auf das offline Abenteuer ein. Dort wo Aussteiger auf wenige Wandertouristen und gemütliche Einheimische, die Palmeros, treffen. Später zeigten sich jene als gute Lehrer in meiner Sache.

Ich sah einen Nationalpark, der offline verwaltet und Besucherzahl mit Zetteln limitiert werden. Atemberaubende Bergtouren, auf Papier (!) geplant, in den weltweit grössten Vulkangrater, die teils akrobatische Fertigkeiten abverlangten.

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Noch nicht mal vom Handy begleitet. Ich wusste nie, wie spät es ist und liess die innere Uhr ticken.

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Wir trafen neue Freunde, Unternehmer und auch Menschen, die in Höhlen und vom Musizieren auf der Strasse leben, weil sie es so wollen. Und überall bekamen wir Telefonnummern als Kontaktdaten (nix Facebook, Skype undso).

Ihr ahnt es: Die Welt drehte sich noch. Nur ein bisschen langsamer.
Mit einem Informationsfluss ähnlich dem träge tropfenden Lorbeerwald Die Mandelblüten-Pracht hielt mich ähnlich gefangen, wie es sonst Twitter tut.

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Jetzt, nach ein paar Stunden zurück im winterlichen Heim, muss ich es endlich wissen. Wie geht es der Welt und meinen Freunden? Ich muss dazu nicht stundenlang telefonieren und geniesse das Stück Freiheit im Web, das mich zwar machmal vom Wesentlichen ablenkt, aber irgendwie auch Inhalt gibt. Das Netz bringt mehr Menschen zu einander bzw. hält sie verbunden.

Ich kann auch ohne Internet, das hab ich nicht nur von den Lebenskünstlern in den Höhlen gelernt. Aber ich mag die zusätzliche Art der Verbindung - digital. Leider können wir kaum eine der neuen Freundschaften pflegen (via Telefon). Doch halt, Sylvia, die Autovermieterin, hat mich eben in Facebook entdeckt.

Wie schön und bequem. Und ausserdem hol ich mir Informationen ab heut wieder gezielt und unabhängig von Zeitungen/TV deren Wahrheit mich einige Zeit begrenzt hat... #ilike

PS: Der Post hat nicht direkt mit Namics zu tun, aber mit mir und damit auch mit Namics, auf die ich mich morgen auch sehr freue, nicht nur wegen der Internetverbindung. Und Dankeschön für die möglichen langen Ferien.

15 Jan

Mogelsberg Reloaded: Kundenbetreuung in ländlichen Gefilden

Die ruhige und naturnahe Umgebung des St. Gallischen Toggenburg ist für die Mitarbeiter von Namics immer wieder Grund genug, das Gasthaus Rössli in Mogelsberg aufzusuchen. Immer wieder, da bereits in vergangenen Jahren diverse Namics Labs sowie andere teaminterne Themen-Tage in den urigen Räumlichkeiten des gemütlichen alten Bauernhauses stattgefunden haben.

Die Teilnehmerrunde des KAM-Tages in Mogelsberg

Dieses Mal machten nun wir, die Projektleiter und Consultants des Teams Christoph zusammen mit Barbara, die mit dem nötigen Schuss design-technischer Kreativität für den berühmten Blick über den Tellerrand sorgte, uns auf den Weg ins winterlich verschneite Mogelsberg (grosser Dank an Jörg für die Organisation!). Dort angekommen, stärkten wir uns erstmal mit einer Runde heissem Kaffee und ofenfrischen Gipfeli für die kommenden Taten.

Sinn und Zweck des Tages bestand darin, sich über bestehende Massnahmen und Instrumente für die Kundenbetreuung innerhalb des Teams auszutauschen und diese weiter zu optimieren. Dank der Vorstellung konkreter Anwendungsfälle sowie konzentrierter Brainstormings und intensiver Diskussionen abseits der alltäglichen Arbeitsumgebung, waren wir uns bei der abschliessenden Feedbackrunde alle einig, diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen zu sein.

Brainstorming und Diskussion am KAM-Tag in Mogelsberg

Neben den bereits erwähnten Gipfeli, die Patrick das frühe Aufstehen versüssen konnten, hat uns das Rössli-Team mit einem leckeren Mittagessen aus der biologischen Gourmet-Küche kulinarisch verwöhnt, so dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht unser letzter inspirierender Aufenthalt im idyllischen Mogelsberg gewesen ist.

Zwei Namics Mitarbeiter haben in Ihrer Freizeit an einer iPhone App gebastelt, welche es seit kurzem auch durch den Genehmigungsprozess bei Apple geschafft hat. Mit der Parkhaus App können freie Parkplätze in Schweizer Parkhäusern abgefragt werden. Diese werden dabei farblich ausgewertet und geben so jederzeit ein verständliches Bild über die aktuelle Auslastung in den Parkhäusern ab.

Die Applikation wurde von Christian in Objective-C programmiert, Björn hat - als verkappter Designer - fürs GUI-Design sowie einen Marketing- und Kommunikationsplan gesorgt. Ganz im Sinne der von der Agentur 37signals in ihrem Buch 'Getting Real' propagierten Vorgehensweise haben sie sich für die Version 1.0 aufs absolut wesentlichste beschränkt. So wurde bspw. als Stadt erstmal nur Zürich integriert. Selbstverständlich wird die App nun nach und nach mit denjenigen Features ergänzt, welche am dringendsten benötigt und von den Benutzern nachgefragt werden.

Die "Bauzeit" betrug gerade mal 30h von der ersten Code-Zeile bis zum Einreichen in den App Store - und dass obwohl sie beide sich erstmal in das Thema einlesen mussten. Der Genehmigungsprozess bei Apple dauerte gerade mal eine Woche.

Die Parkhaus App ist kostenlos im iTunes App Store erhältlich. Eine Website dazu gibt's natürlich auch: http://parkhausapp.com

Parkhaus App

01 Dez

Students Day 25.11.2009

Positiv überraschte mich die E-Mail von Jürg Stuker in der er mich u.a. bat über den Students Day vom 25. November 2009 zu bloggen. Das Bloggen will gekonnt sein und hiermit versuche ich mein Glück :-).

Meinen ersten Kontakt mit Namics hatte ich mit Markus Stäuble und Susanne Messner auf der meet@h_da in Darmstadt. Dort erhielt ich auch eine der recht interessanten Visitenkarten. Rundum ist Namics ein sehr interessantes Unternehmen und man weiß nie was als Nächstes kommt:-). Durch Twitter und den Namics-Blog hat man die Chance sich weiter zu informieren oder zu recherchieren z.B. über vorherige Students Days. Auch den Whitepaper Bereich fand ich sehr interessant. Insgesamt hat man den Eindruck das bei Namics Themen wie Querdenken und Innovation groß geschrieben werden.

Mit diesem Gedanken bin ich dann doch recht locker nach Frankfurt gefahren um mich überraschen zu lassen. Die Sporteinheit in die Namics-Wohnung wie hier beschrieben habe ich nicht ablegen müssen...tja umsonst trainiert;-). Ich hoffe den anderen Teilnehmern erging es ähnlich. Susanne Messner hat mich gleich am Eingang freundlich empfangen und mir direkt das „Du" angeboten, was ich sehr nett fand und meine Erwartungen vom lockeren Umgang bei Namics bestätigt hat.

Im Foyer waren um 10 Uhr schon bereits einige Studenten sowie die Mitarbeiter, die uns an diesem Tag begleiteten, anwesend. Susanne erklärte das nur fünf Studenten kommen würden weil der Rest abgesagt hat. Bis etwa 10:30 Uhr hatte man noch die Möglichkeit sich zu stärken und Gespräche mit den anderen Bewerbern zu führen.

Anschließend wurden wir in den Sitzungsraum nebenan geführt wo sich dann alle nochmal vorgestellt haben. Jürg Stuker, Claus Rosenthal, Markus Wagner, Susanne Messner, Meiko Maas, Florian Wolf und die fünf Studenten. 

sitzungsraum.jpg
Es folgten Vorträge über die Unternehmenskultur und die drei Kernkompetenzen von Namics. Jederzeit waren Fragen sowie Diskussionen möglich. Währenddessen habe ich dann Namics auch als Twitter Follower bekommen ...danke an dieser Stelle nochmal an Jürg.

Nach den aufschlussreichen Vorträgen gab es dann um 12:30 Uhr einen Snack in Form von dem was von 10 Uhr noch übrig geblieben war ;-) und leckeren Sandwitches die ich wirklich nur empfehlen kann. Auch hierbei waren die Referenten der Vorträge anwesend und es ergab sich die ein oder andere interessante Unterhaltung.


Frisch gestärkt führte uns Susanne dann durchs Haus und zeigte uns die Arbeitsplätze. Glücklicher Weise waren die Informatiker nicht im Keller angesiedelt und hatten sogar Fenster und Pflanzen im Büro :-). Pluspunkt! Daraufhin wurden uns Arbeitsplätze zugewiesen bei denen wir 45 Minuten lang erleben durften wie man bei Namics arbeitet.


Hier ein Bild kurz bevor es losging:

Ich habe bei Marc Suhre Platz genommen und die Zeit war nach gefühlten 10 Minuten vorbei. Kurzum war es interessant auch Namics mal aus dieser Perspektive zu erleben und in den Alltag eines Software Engineers zu schlüpfen.


Der aktive Programmteil, die Fallstudien, folgte etwa um 14:15 Uhr. Jürg Stuker und Claus Rosenthal stellten zwei Fallstudien vor, die von zwei Teams bearbeitet werden sollten. 5/2 = 2,5 Personen? ...wir einigten uns dann auf ein Team mit drei Personen und eins mit zwei Personen.

Jürg führte einen Komolitonen und mich in den großen Konferenzraum in die oberste Etage, wo wir zusammen die Lösung zur Fallstudie erarbeiteten. Die anderen Studenten arbeiteten im Sitzungsraum.

Insgesamt waren 90 Minuten Zeit vorgesehen um Ideen zu sammeln und eine 15 Minuten Präsentation zu erstellen. Trotz des Zeitdrucks und der leichten Unerfahrenheit mit dem Präsentationstool ;-) hat es dennoch Spaß gemacht.


Anschließend folgte die Präsentation und die Bewertung der Ergebnisse. Die Gruppenteilnehmer schlüpften in die Rolle der Namics Consultants und die Gruppenleiter sowie Niels Finsterbusch und Heike Rehm repräsentierten die Kunden und gaben Feedback.

Zusammenfassend hat es beiden Seiten ersichtlich Spaß bereitet und die Ergebnisse der Teams waren aus Sicht der Studies recht gut :-).


Den Tag haben wir dann bei Aperò u.a. mit Jan Hochbruck und einem Abendessen im Restaurant Rainbow Garden u.a. mit Elke Schreckenbach ausklingen lassen. Anschließend wurden wir zum nahe gelegenen Hauptbahnhof begleitetet wo sich alle verabschiedeten.


Den Studentsday fand ich sehr abwechslungsreich und gut organisiert. Er bietet einen guten Einblick in das Leben bei Namics. Die Offenheit sowie die rege Teilnahme der Namics Mitarbeiter wie z.B. auch dem Vorstand wird mir gut in Erinnerung bleiben und hoffentlich auch selbst bald meinen Alltag (bei Namics) begleiten ;-). Danke an alle die diesen Tag ermöglichten und daran teilgenommen haben.


Stephan Räder

30 Aug

Das Allalinhorn

Wieder einmal lud Heinz Namics Mitarbeiter ein, auf eine Bergtour mit zu kommen. Das Ziel, das er dafür ausgewählt hat, ist ein 4000er, liegt im Wallis bei Saas Fee und ist einer der 4000er, die man am leichtesten besteigen kann - wenn man den leichtesten Weg geht.

Wir sind natürlich einen Umweg gelaufen, der auch etwas Nervenkitzel mit sich bringt. Auch wenn - oder gerade weil - das im Detail nicht allen Teilnehmern so ganz klar war, haben wir uns zu acht mutig auf den Weg gemacht: Heinz führte die erste Seilschaft mit Christoph, Michael und Jürg an; Bernd und David hatten das große Los gezogen, die Seilschaft mit Franzi und Evelyne zu übernehmen.

Die Vorbereitung
Beim Bergsteigen sind drei Faktoren entscheidend: Die Kondition, die Technik und die Psyche. Und da bei dieser Tour die Annahme war, dass keine große Kondition erforderlich sein wird und die technischen Herausforderungen überschaubar sein werden, würde die Psyche bestimmt auch mitspielen...

Die Kondition
Treffpunkt war morgens nicht etwa um 4 Uhr, sondern erst um 8 Uhr am Bahnhof im St. Gallen. Nachdem nach und nach alle auf der Strecke zugestiegen waren, sind wir von Saas Fee bis auf ca. 2900 m hoch auf das Felskinn gegondelt, um dort gemütlich innerhalb von ca. 2 Stunden auf die Britanniahütte (ca. 3000 m) aufzusteigen. Die Hütte war geradezu komfortabel und bot Frühstück für unsere Tour ab 4.30 Uhr an. D.h. auch am zweiten Tag sind wir nicht wie geplant schon um 3 Uhr, sondern erst um ca. 5 Uhr los, um dann in einem sehr angenehmen und höhenverträglichen Tempo, den Anstieg in Angriff zu nehmen. Zwar hat der Anstieg dann etwas länger gedauert als angekündigt, aber dafür hatte jeder ausgiebig Zeit den Sonnenaufgang und die Aussicht zu geniessen oder seinen Bedürfnissen in beliebiger Häufigkeit nachzukommen... :-)

Britannia Hütte

Die Technik
Um die Bergeinsteiger der Truppe nicht unvorbereitet auf den Gipfel zu schicken, hat Heinz den ersten Tag dazu genutzt, uns mit dem Material (Steigeisen, Pickel, Seile, Knoten, Gurt...) vertraut zu machen und einige Sicherheits- und Klettertechniken mit uns zu üben. Beim Wir-bremsen-mit-dem-Pickel-bevor-wir-den-Abhang-abrutschen haben wir uns alle recht gut geschlagen. Dagegen hat die Übung, eine gerade mal 2 Meter hohe Schnee-Eis-Wand hochzuklettern, nicht bei allen geklappt: Franzi und Evelyne konnten sich trotz eifrigem Pickeleinsatz nicht über die Kante hieven. Dafür wussten wir danach, was für ein herrliches Gefühl es ist, wenn man am Seil hochgezogen wird.

Am nächsten Tag musste glücklicherweise keiner von uns diese Übungen anwenden. Dennoch haben wir beim Gang über den Gletscher die Tücken von Gletscherspalten kennen gelernt. Merke: Auch wenn schon viele über eine Gletscherbrücke gelaufen sind, muss diese nicht auch bei dir halten. Das musste Franzi leider am eigenen Leib früh morgens erleben, ist aber bis auf den ersten Schock unversehrt davon gekommen. Übel war dagegen der lange, steile, vereiste Hang, der uns am Grat entlang bis zur Schlüsselstelle führte. Hier konnte auch das sichere Gefühl des Seils zum Vorder- und Hintermann nicht immer darüber hinweg täuschen, dass ein Fehltritt sehr unangenehme Folgen haben könnte. Drum war die Devise: Lieber das Steigeisen 2-3 mal in den Boden rammen, gaaanz langsam immer schön im Rhythmus einen Schritt vor den Pickel setzen, damit die Wir-bremsen-mit-dem-Pickel-bevor-wir-den-Abhang-abrutschen-Übung definitiv nicht in die Praxis umgesetzt werden muss. David hat sich von solchen Stellen nicht aus der Ruhe bringen lassen und hat ungefähr die höchste Stelle am Grat dazu genutzt, um sich zu erleichtern. Das nenne ich trittsicher und schwindelfrei!

Blick von der Schlüsselstelle auf dem Hohlaubgrat

Die Psyche
In der Nacht vor dem Anstieg hat mich mein Magen kaum schlafen lassen. Ist das das erste Zeichen für eine schwache Psyche? Das beste für die Psyche jedenfalls sind Steigeisen. Ich liebe seit dieser Tour Steigeisen. Eine wunderbare Erfindung. Manchmal helfen aber auch Steigeisen nicht, um die Psyche im Griff zu halten. Kurz vor der Schlüsselstelle habe ich geglaubt, umdrehen zu müssen und damit Bernd und der ganzen Seilschaft einen Schrecken eingejagt. Bernd hat mir empfohlen, einfach los zu heulen, weil das immer helfen würde. Es ging dann erstaunlicherweise auch ohne weiter - weil umdrehen und da wieder runterlaufen, war definitiv keine Alternative!

Die größte Herausforderung für alle Bergsteiger wartete wenig später. Auch wenn man das als Einsteiger nicht glauben mag: Diese Tour machen viele, so viele, dass man fast eine Stunde anstehen muss, um an einer Felswand hochklettern zu können. An der Stelle, an der wir warten mussten, mag sich vielleicht eine Gams wohl fühlen, aber für 20 Menschen war das ziemlich nervenaufreibend. Außerdem hat mich die Tatsache, dass ich noch nie eine Wand hoch geklettert bin, nicht gerade zuversichtlicher werden lassen. Glücklicherweise haben alle vor mir diese Herausforderung bravurös gemeistert, so dass auch ich mich da hoch getraut habe. Merke: Auch wenn die Knie nicht aufhören zu zittern, es geht immer irgendwie weiter...

Bernd im Vorstieg in der Schlüsselstelle, bevor er sich sichern konnte

Das Dauergrinsen...
Mit dem Gipfelsturm auf 4027 m begann das Dauergrinsen: Glücklich sicher nach einem gefühlt 10-minuten kurzen Abstieg an der nächsten Gondelstation anzukommen, dankbar noch zu leben, froh dabei gewesen zu sein!
Ewige Dankbarkeit gelten HEINZ und BERND! Das war ein gewaltiges Erlebnis! Oder wie der Schweizer sagen würde: Des war hueregeil!

Gipfelbild beider Seilschaften beim Gipfelkreuz auf dem Allalinhorn

Zugegeben, die Erwartungshaltung vor dem Students Day am 10. Juli 2009 in der Frankfurter Namics Niederlassung war schon groß. Nach den aufschlussreichen Gesprächen mit Mario Döhler und Jürg Stuker auf der Berliner Connecticum-Messe Ende April sowie der obligatorischen vorherigen Internetrecherche (inkl. Blogeinträgen über frühere Student Days), hatten sich bereits das Bild eines besonderen Unternehmens ergeben. Besonders hinsichtlich Unternehmensphilosophie und -kultur, die den Anschein machten auch tatsächlich Arbeitsbedingungen zu ermöglichen unter denen bestmögliche Kundenlösungen entstehen können - also das, was gemäß Theorie alle Unternehmen machen sollten und laut Werbetex.. ähm... Selbstbeschreibung quasi jedes Unternehmen auch tut ;-)

Mit diesem Hintergrund setzte ich mich in den ICE nach Frankfurt. Dazu die für den Marketer immer spannende Frage, wie die Markenattribute erlebbar gemacht werden würden. Außerdem der Gedanke, ob es vielleicht so wird, wie bei so mancher Agentur, die sich als die coolen Kreativen inszenieren.

Die Suche nach den Antworten war erfolgreich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, denn wer nicht am „Fuhrpark“ vorbei in den Hinterhof schaut, kann schon mal im Vorderhaus eine kleine Sporteinheit (= Treppensteigen) einlegen, um dann doch nicht bei Namics anzukommen. Oder, eigentlich doch... in der Firmenwohnung (noch so etwas praktisches für die hin- und herreisenden Mitarbeiter).

Am „richtigen“ Eingang begrüßte mich gleich Susanne Messner vom HR-Team und führte mich in das Souterrain. Das mag jetzt nach „beschönigendem Ausdruck“ für Keller klingen (doch etwa Inszenierung?), aber zur vorhandenen Einrichtung des Gemeinschaftsraums und des dahinter liegenden Besprechungszimmers passt ein profanes „Keller“ auch nicht.

Weiter ging es mit der Begrüßung der anderen Teilnehmer. Marko und Peter. „Wir sind heute nur zu dritt. Eine Vierte musste gestern absagen“, hörte ich Susanne sagen und konnte es gar nicht glauben. „Nur“ drei Leute und trotzdem wird der Students Day durchgeführt?!?! Toll! Ich war vom Automobil- bis zum Ziegelhersteller schon bei vielen Unternehmen, aber ob das jemand von diesen gemacht hätte? Zumal im Herbst ein weiterer Students Day stattfinden soll, an dem die jetzt verhinderten Interessenten teilnehmen können.

Die Gefahr sprachlos zu werden stieg bei der Betrachtung des Betreuungsverhältnisses. Fast 3:1. Und wenn das Zusammenkommen bei Getränken und Wraps zu Beginn sowie Zwischendurch mitgerechnet werden würde, entspräche es einem Traumergebnis beim Fußball (für die siegreiche Mannschaft natürlich). Entsprechend hätte es eigentlich jeder teilnehmende Namics Mitarbeiter verdient hier aufgeführt zu werden, nur hätte das eine Länge, wie eine Dankesrede bei der Oscarverleihung = Langweilig (abgesehen von der Gefahr, dass ich jemanden vergessen könnte ;-) ) So beschränke ich mich auf ein paar bei der Vorstellungsrunde genannte Charakteristika, die dem Außenstehenden einen Eindruck geben und es dem Kenner ermöglichen die Teilnehmer zu erschließen: 2 Heads of, 1 St. Gallen Fan, 3 Bayern Anhänger, 1 Vertriebsexperte, 2 Business Unit Manager, 3 HR´ler, 1 recht neues Gesicht, 1 aus München, 2 aus St. Gallen angereist. (Die Selbstbeurteilungen, wem wieweit die Haare bereits ausgefallen oder ergraut sind, seien an dieser Stelle außen vor gelassen ;-) )

Die vielfältig aufschlussreiche Vorstellungsrunde sprengte den gesetzten Zeitplan etwas (Gut, dass sich nur drei Teilnehmer vorstellen brauchten). Aber für eine weitere Vorstellung des Unternehmens sowie der drei Bereiche Kreation, Technik (Stichwort: 20 Minuten) und Consulting reichte sie dann doch noch, bevor es nach einer weiteren Stärkung – wobei Marko und Peter an den Kicker „mussten“ bzw. durften – für jeden von uns Dreien nach einem Unternehmensrundgang zu einem Mitarbeiter an dessen Arbeitsplatz ging. Dies ermöglichte die (tagtäglichen) Arbeitsinhalte und das Arbeitsumfeld unmittelbar kennen zulernen. (Vielen Dank an Euch! Insbesondere an Julia Reimann, die uns über weite Strecken betreute.) Insgesamt ein guter Programmpunkt, der leider aufgrund des Zeitrückstands etwas verkürzt werden musste.

Bei der folgenden Fallstudie waren wir Teilnehmer gefragt. In knapp 90 Minuten Auswahl, Beurteilung und Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen für die Internetseite einer Bank sowie Zeit-, Budgetplanung und Präsentationserstellung. Die Teamarbeit klappte hervorragend (@Marko und Peter: many thx!), so dass die Präsentation gut ankam. Zumal uns die (Zwischen-)fragen auch nicht aus der Ruhe brachten. Nach der Feedbackrunde zur Präsentation, ging es zum Abschlussessen beim Thailänder.

Abschließend greife ich die neue dynamische Wortmarke von Namics auf, um als Fazit eine Visitenkarte für den Students Day, die aber auch für Namics allgemein gelten könnte, zu entwickeln und meine eingangs aufgeworfene Frage bzw. den Gedanken zu beantworten.

Wertschätzung. Authentisch, Sympathisch. Interessant. Neugierig. Team. Spaß, Internes. Anders. Erfolg. Namics.

Noch einmal herzlichen Dank für die Organisation und die Durchführung des Students Days! Dem ersten in Deutschland. Mögen noch viele, mindestens genauso gelungene Veranstaltungen folgen!

15 Jun

User Experience und mein CO2 Footprint

…ein Rückblick auf die letzten Wochen.

Anfangen möchte ich aber bei etwas Aktuellem – mit meiner Wortmarke. Und das ist meine momentane Zusammenstellung als User Experience Designer:

Augenblick. Lachen. Ein Teil vom Ganzen. Trend. Vorstellungskraft. Besser bedienen. Intensiv. Jetzt. User Experience. Namics.

Aber auch Experten brauchen neuen Input; zumal der Bereich User Experience (UX) in der Schweiz – ganz zu Schweigen von St. Gallen – erst ein zartes Pflänzchen ist. Meine erste Wahl: Adaptive Path, die Agentur von Jesse James Garrett der beispielsweise „The Elements of User Experience“ geschrieben oder – wenn auch unbewusst – den Begriff AJAX geprägt hat.

UX Intensive Berlin

Eindrücke UX Intensive Berlin

Der viertägige Workshop beleuchtete die folgenden Themen:

Meine Highlights der UX Intensive (UXI) waren zweifellos Design Strategy und Interaction Design – und selbstverständlich der Austausch mit den vielen kreativen und erfahrenen Köpfen.

Sicherlich liegen mir diese Schritte im Arbeitsprozess auch besonders am Herzen. Trotzdem: Die beiden Vortragenden (Henning Fischer und Andrew Crow) haben mit Ihren Präsentation und den Übungen einen „intensiven“ Tag moderiert.

Die beiden Themen sind natürlich auch leichter ohne direkten Projektbezug zu vermitteln als Design Research und Information Architecture.

Ein kritisches Fazit nach den vier Tagen – die Verbindung zwischen den 4 Puzzleteilen ist nicht zustande gekommen.


Usability Tests in Zürich

usabilty-labor.jpgZwischendurch durfte ich die positiven Resultate der zwei Tagen im Labor von e&t holen.

Nach vier Iterationen von internen Tests wurde von allen Seiten bestätigt, dass unsere Arbeit für eine der Schweizer Banken zu einem sehr zufrieden stellenden Resultat geführt hat. Und das haben wir auch ohne die Erfahrungen der UXI erreicht ;-)


  • Alle Tasks gelöst und erst noch schneller
  • Zufriedenheit der Testpersonen im Interview sehr positiv
  • Inhalte und Navigation verständlicher und strategisch „korrekter“
  • Verständliche Verlinkung ersetzt grafische Teaser

Leider kann ich noch nicht mehr davon zeigen – der Prototyp muss erst noch ausgestaltet und umgesetzt werden.

Lessons learned: Usability Tests sind ein Instrument zum Treffen der richtigen Entscheidungen während der Konzeption, nicht zur Bestätigung am Ende.


Namics Camp in Davos

design_thinking.jpg Auch in den Vorträgen des sensationellen Namics Learning & Leisure Events stand dieses Jahr öfters ein Bereich der User Experience Themen im Mittelpunkt: Design Thinking, Wireframes, Interaction Design, Usability Tests für alle…

Es ist richtig motivierend mit so vielen kreativen Köpfen zusammen zu Arbeiten. Als Beispiel links die Ideenskizze für den Wunsch-Arbeitsplatz.


…und weiter geht’s!

Das Resultat der bewegten und bereichernden Erfahrungen der letzten Wochen:
User Experience. Jetzt. Namics.

Aber auch: Mein CO2 Footprint im Mai ist doppelt bis 5x so hoch, wie in den bisherigen Monaten dieses Jahr. Berechnung von AMEE via Dopplr

Dopplr: Carbon calculation.png

07 Feb

Innovation für die Kommunikation

Corporate Communications(irgendwas) so hiess mein Job früher. Heute kommuniziere ich, d.h. ich tausche mich aus, bekomme eine Antwort oder bin dabei, wenn sich was tut. Vorallem auf der ewigen internen Suche nach geeigneten Themen. Spannend ist dieser Job, wenn ich etwa mit 34 namicslern ein sogenanntes Inno-Weekend verbringe.

inno_essen.gif

Irgendwo im Thurgau im Semiarhotel Wolfsberg (vom Auge über den Gaumen bis zum Service alles Top) erarbeiteten wir Themen, von denen wir glauben, dass sie uns 2009 beschäftigen werden. Manche mit Innovationspotenzial und manche auch als Must-have.

Nach 1,5 Tagen ist klar: Es ist zu kurz und wir werden alle Topics weiter bearbeiten müssen.
Ich lerne wie normal mobile Anwendungen sind und wie viele Referenzen wir schon haben.
Werde überzeugt, dass Design Thinking ein natürliches Vorgehen ist wo kreative Ideen entstehen und zu Leben beginnen.
Suche ist nicht mehr nur 'nett wenn mans hat' sondern eine vollwertige Navigation.
Wir setzen uns mit Digital Nativess und Silver Surfern auseinander. Entwickeln zumindest mal Ansätze für ein Tool. Mit dem helfen wir unseren Kunden, diese Zielgruppen adäquat zu erreichen.

Rapid Development - ist die wahre Innovation an diesem Wochenende für mich.
Die Jungs, die sich ums Thema kümmern mischen die Runde ordentlich auf. Wir dürfen während der Präsi nicht mal den Laptop offen haben. Hat was. Eine (Projekt-)Idee wird mit dem Vorgehen in Rekordzeit realisiert bevor sie von mühsamen Prozessmühlen zermalen wird. Bravo.

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Ich gehe mit Themen, fertigen Abstracts für die Medienarbeit heim und staune mal wieder, wieviel Material ich im Wiki für meine Arbeit in so kurzer Zeit finde. Ist das ein Leben in einem Kommunikationsjob, oder nicht?

29 Jan

der neue Journalismus lebt bei inside-it - cool

Endlich.
Noch vor ein paar Monaten stiess ich mit der Aussage auf Unverständnis in einer Weiterbildungsrunde (beim SPRI) mit etwa 20 Kommunikationsverantwortlichen. Ich behauptete kühn, dass Journalisten bald oder schon selber bloggen und sich nicht mehr als Pendant dazu verstehen. Internet ist im journalistischen Sinn nicht böse und "konkurrent", wie kürzlich vom Geo-Chefredaktor als Begründung für den neuen höheren Preis des Hefts geschrieben. (Das hab ich leider nicht online gefunden.)

Hugi von Inside-it machts einfach. Er holt sich Bloggingtom an Board, bietet corner-ad zum Werben an (muss mal unsere rotweiss-Consultants fragen was das ist ;) und sie twittern

I like (inside)-it.

16 Jan

we love St. Gallen

Seit ihrer Gründung ist die namics stark in der St. Galler Kultur- und Wissenslandschaft involviert.
Viele der Mitarbeiter stammen aus der Region, sind "im Herzen" St. Galler, haben in St. Gallen studiert, wohnen mit ihrer Familie hier oder geniessen einfach, mit einer Bratwurst in der Hand, das breite Angebot der Stadt.

So war es uns eine Ehre, Herrn Scheitlin, Stadtpräsidenten von St. Gallen seit dem Jahre 2007, zu empfangen und ihm namics, als einer der grossen Arbeitgeber der Region vorzustellen.

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Wir konnten zudem die Gelegenheit ergreifen, ihn als temporären Projektmitarbeiter zu gewinnen und ihn bezüglich Identität, Stärke und Positionierung des Brands "St. Gallen" zu befragen.

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Und da wurden wir uns schnell einig... ihrer Lage, ihres Potential und vorallem auch ihres Facettenreichtums wegen, kann man als Dienstleistungsunternehmen die Stadt St. Gallen nur lieben!

03 Okt

Ein namicsler am Victoria Cup in Bern

Am 1. Oktober kam es in Bern im Rahmen des von der IIHF (International Ice Hockey Federation) neu eingeführten Victoria Cups in Bern zum Showdown zwischen dem europäischen Club-Champion Metallurg Magnitogorsk (Spengler Cup Sieger 2005) und einem Team aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. In diesem Fall die New York Rangers. Bevor allerdings um Medaillen, Trophäen und das Preisgeld von 1 Mio. US-Dollar gespielt wurde, hatten am Vorabend noch die Gastgeber, der SC Bern, die Ehre, sich mit den NHL-Profis zu messen.
Als Blogger für die Websites NHL-Talk.com und My.HockeyBuzz.com (Teil von HockeyBuzz.com) war es mir möglich, für beide Spiele einen Medienpass mit allem drum herum zu erhalten und dem Spektakel aus nächster Nähe (2. Reihe) und bester Position (Spielfeldmitte) beizuwohnen.

SC Bern – New York Rangers
Bei der ersten Auseinandersetzung überhaupt zwischen einer Schweizer und einer NHL-Mannschaft vermochte das aktuell vermutlich beste Team der hiesigen Liga lange mitzuhalten und konnte nach etwas weniger als 42 Minuten gar auf 1-2 verkürzen, bevor die New Yorker einen Zahn zulegten und die Schweizer Hauptstädter mit 1-8 vom Eis fegten. Die Unterschiede zwischen der NLA und der NHL (bzw. zwischen einer Lohnsumme von 55 Mio. US-Doallar gegenüber einem Gesamtbudget von 12 Mio. CHF) wurden gnadenlos aufgezeigt und es besteht noch viel Arbeit, um vielleicht in 10 Jahren einen erneuten Vergleich wagen zu können.

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Berner Jubel nach dem 1-2 Anschlusstreffer

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Shakehands zwischen dem SC Bern und den New York Rangers


New York Rangers – Metallurg Magnitogorsk
Beim eigentlichen Victoria Cup wurde bereits im Vorfeld ein deutlich umkämpfteres Spiel erwartet. Nicht nur ist die russische Liga KHL höher einzustufen als jene der Schweiz, sondern ging es, wie bei Begegnungen zwischen Nordamerikanern und Russen immer, um Prestige, Ehre und Stolz, was mit dem oben erwähnten Preisgeld etwas aufgewertet wurde. Der russische Vertreter konnte bis zur Spielmitte mit 0-3 in Führung gehen, musste vor der zweiten Pause allerdings noch einen Treffer hinnehmen. Dank einer deutlichen Leistungssteigerungen und dem zweiten Tor von Chris Drury vermochten die Rangers nach 50 Minuten das Spiel auszugleichen. Ein Fehlpass des Metallurg-Verteidigers Malenkikh führte 20 Sekunden vor Ende der Partie zur Entscheidung, als Ranger Ryan Callahan alleine aufs Tor losziehen und in der Folge zum 4-3 verwerten konnte.

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Die Rangers Chris Drury, Nikolai Zherdev und Dmitri Kalinin mit dem Victoria Cup


Eindrücke
Die Schweiz hat noch selten ein Spiel auf solch hohem Niveau gesehen und es bleibt zu hoffen, dass der Victoria Cup wieder einmal hierzulande ausgetragen wird und die NHL nicht zum letzten Mal bei uns halt gemacht hat. Als Medienschaffender war es für mich persönlich eine besondere Erfahrung, nach den Spielen an den Pressekonferenzen teilnehmen zu können, in den Pausen gratis Donuts und Muffins zu konsumieren und während den Spielen stets die aktuellsten Statistics-Sheets zu erhalten.
Auch Punkto Networking haben sich die beiden Tage am Victoria Cup vollends bezahlt gemacht: Ich erhielt Gelegenheit mit diversen Vertretern verschiedener Tageszeitungen, Magazine und TV-Stationen Smalltalk zu führen und vermutlich gingen für mich damit am Horizont bereits Türen zu grösseren und bekannteren Websites auf.
Abschliessend kann ich also festhalten, dass sich Blogging auf jeden Fall lohnt und sich mir persönlich die Sinnfrage ganz bestimmt nie mehr stellen wird. Nur dank dieser in Hockey-Kreisen bereits etablierten und weit verbreiteten Tätigkeit erhielt ich überhaupt Einlass am Victoria Cup und durfte diese einmaligen und speziellen Erfahrungen machen. So war dieser Event nicht nur für die Spieler einmalig; Auch ich werde hoffentlich noch lange von den Erinnerungen leben können und auch in Zukunft versuchen, meine Leidenschaft, die NHL, den Schweizern, Deutschen und Österreichern näher zu bringen.

For about.namics.com, I’m Michael Roth, Bern.

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01 Sep

Dünne Luft...

... herrscht auf dem über 4810 Meter hohen Mont Blanc. Das haben Markus Wirrer und ich eben dieses Wochenende wieder zu spühren bekommen. Wie es dazu kam? Das will ich hier kurz erzählen... :-)

Markus und Sandro auf dem Mont Blanc

Start war am letzten Donnerstag Nachmittag... Treffpunkt Bern Hauptbahnhof. Markus hatte - wie immer - noch bei der RTC in Bern zu tun. Mit Rucksack und Notebook (also nur Markus) ausgerüstet, fuhren wir nach Zermatt. Um uns etwas an die höheren Lagen zu gewöhnen, haben wir uns entschlossen, auf dem Gornergrat zu übernachten. Dort steht Europas höchstgelegenes Hotel auf 3100 Meter über Meer. Wie befürchtet, konnten wir jedoch in der ersten Nacht auf dieser Höhe nicht so gut schlafen. Fürs Anklimatisieren war es jedoch notwendig... :-)

Am Freitag gings morgens recht früh los. Wir wollten noch eine lockere Tour in die Monte Rosa Hütte und wieder zurück auf den Gornergrat unternehmen. Bei herrlichem Wetter konnten wir dabei die höchsten Bergen der Schweiz sehen. Wieder zurück, machten wir uns auf zu unserem nächsten Treffpunk... Blatten im Wallis... Dort haben wir uns kurz mit unserem Bergführer Diego getroffen, bevor wir auf die Belalp (2200) für die nächste "Hochtouren"-Nacht hochgefahren sind. Wir wollten so hoch wie möglich bleiben... :-)

Am Samstag morgen ging dann die Post ab... nur wussten wir es damals noch nicht... :-) Um halb sechs fuhren wir von Blatten nach Chamonix, wo unser Start für die Bergtour war. Geplant war eigentlich, die Besteigung des Gipfels am Sonntag morgen früh zu starten. Leider zeigten die aktuellen Wetterdaten keinen rosigen Sonntag. Und daher wollte Diego noch am gleichen Tag ganz nach oben. Von der letzten Bergstation aus sind das immerhin 2600 Höhenmeter. Tja... und dann ist man erst oben und noch nicht wieder unten... :-) Also machten wir uns auf zur ersten Berghütte, die auf ca. 3100 Meter liegt. Nach kurzem Rast (kleine Suppe und etwas zu trinken) mussten wir uns dann "gesichert" auf den nächsten Aufstieg wagen. Dieser Teil der Route war auch technisch der anspruchvollste (Dome de Goûter). Kurz nach mittag sind wir in der zweiten Hütte angekommen (ca. 3800 Meter). Dort haben wir eine dreiviertel Stunde Rast gemacht um dann so gegen 14:00 den letzten Abschnitt unter die Steigeisen zu nehmen. Und dieser letzte Abschnitt hatte es dann wirklich in sich... die schier endlosen Gletscherhänge, die man da hochgehen muss, wollten und wollten kein Ende nehmen. In einer Art "Halbtrance" erreichten wir dann nur noch schleppend gehend gegen 18:00 den Gipfel auf 4810 Meter über Meer. Lange Zeit der höchste Berg Europas... bis man Europa weiter nach Osten hin definiert hat (jetzt ist es der Elbrus). Was für ein Ausblick... herrlich... vergessen waren die Strapazen des Aufstiegs. Wir hatten es geschafft. Doch wir mussten auch wieder runter... zur zweiten Hütte, wo wir so gegen 20:00 Uhr ankamen. Ich war nudelfertig, ausgelaugt... kurz: zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich war echt am Limit. Das waren immerhin insgesamt 3600 Höhenmeter an einem Tag!

Die Nacht war dann nicht soooo cool. Wer schon mal über die Schweizer SAC Hütten geflucht hat, wird das nach einem Hüttenbesuch am Mont Blanc nie mehr tun. Ganz sicher. Und ich werde auch nie mehr da hin gehen.

Am nächsten morgen haben wir uns so gegen sechs Uhr früh für den Abstieg bereit gemacht. Es war dunkel und a....kalt draussen. Ich war froh, dass wir erst um sechs los sind, da es auch bald heller wurde. Einen Augenblick werde ich jedoch von diesem Abstiegt nie vergessen. Wir mussten der Bergung eines abgestürtzten schweizer Bergsteiger zuschauen. Das sind dann Momente, an denen man wieder nachdenklich und sich der Gefahren in den Bergen so richtig bewusst wird.

Wie gesagt, es herrscht dünne Luft...!

10 Jul

1'M HAPPY 2 B3 FIT 4 CQ5

Die Nacht von Sonntag auf Montag konnte ich nicht recht schlafen. Nicht etwa, weil ich in einem fremden Hotel übernachtet hätte, sondern weil ich in den nächsten drei Tagen (Mo-Mi) den ersten physischen Kontakt mit CQ5 haben werde.
Also aufstehen, anziehen, zum Hotel Zimmer raus und auf nach Basel zu Day.

An der Schulung, die bei Day selber im 5.ten Stock stattfand, haben neben mir auch Benedikt Eger, Carsten Sander und Michael Kitanovski und von diversen anderen Firmen teilgenommen.

Und irgendwie fühlte ich mich in diesem Zimmer auch zu Hause, so von wegen Roter Wand (siehe namicsrotewand).

Dann war es endlich soweit.
Montag Morgen: 11:00 Uhr
CQ5-CD rein und installiert. Immer mit dem Wissen, das CQ5 noch im alpha Stadium ist, hab ich darin rumgeklickt und bin begeistert. Wirklich schönes GUI mit all den Features, die das Web hergibt. Zähle jetzt aber nicht alle auf ;o)

Auch das Entwicklung wird endlich, wie wir das in Projekten jetzt schon machen, mit dem Einsatz von Subversion, Maven; Archiva, und Continuum viel einfacher.

Ich fand die Schulung im Grossen und Ganzen gut gelungen und ich konnte viele Informationen abholen!!!
Danke Senol

Ich freue mich auf das erste CQ5 Projekt.
stejan

11 Jun

3 namics-Kreative auf der TYPOBerlin zum Thema: Image

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Für Weiterbildungsmaßnahmen ist namics kein Weg zu weit, daher reisten Sandy & Patrick aus der Schweiz an und trafen sich mit Chris aus Hamburg in Berlin auf der Internationalen Designkonferenz. Jedes Jahr wird die TYPO von anderen Designern besucht, aber immer aus einer Kombination Schweiz / Deutschland.
Das finden wir toll: sich (wenn man mag) ein Doppelzimmer zu teilen und bis spät zu quatschen, erinnert an Jugendherbergsnächte und Schulausflüge – nur eben in einem Sterne-Hotel.

Kurzer Auszug aus der Beschreibung der diesjährigen TYPO:
„Sich von anderen nachhaltig zu unterscheiden und in den Köpfen der Kunden ein unverwechselbares Image zu hinterlassen, ist Ziel einer erfolgreichen Unternehmenskommunikation. Was Design und Typografie hier leisten können, zeigt die TYPO 2008.“

Es versteht sich von selbst, dass die die unterwegs waren den anderen was mitbringen (zum Beispiel für unsere Kreativ-Direktorin die größter Fan von S. Sagmeister (Design-Guru) ist, ein extra "für Ursel" signiertes Buch) und so wird es in der namics-internen-internationalen-wöchentlichen-Telefonkonferenz "PIAZZA" einen Austausch unter allen Designern zur TYPO und den spannendsten Themen geben.
Patrick als unser "Lehrling" – in der Schweiz bilden wir nämlich auch aus – darf die Präsentation halten ;-)

Für die namics-Kollegen liegen aaaaaaalle Fotos die wir während der Vorträge gemacht haben natürlich auf unseren Servern – ein paar auch auf Flickr.


Unserer Meinung nach die 3 coolsten Sprecher (es gab natürlich noch viiiel mehr) und Namen die jeder (Designer) mal gehört haben sollte:

_ Stefan Sagmeister mit seinem Vortrag: „Dinge, die ich bisher im Leben gelernt habe“
Erstaunlich, er hat bisher nur etwa 20 Dinge im Leben gelernt.Aber er schaffte es, diese Maximen weltweit zu veröffentlichen: Auf Plakatwänden, Citylights, Titeln von Modemagazinen und neuerdings auch auf riesigen aufblasbaren Affen. Die gibts auf ner eigenen Website, die man gern ergänzen kann: http://www.thingsihavelearnedinmylife.com/
ICH LIEBE SOLCHE WEISHEITEN!
(Bild in der Mitte - diese Typo auf seinem Körper ist e c h t.)

_ Alison Jackson, Fotografin und Künstlerin
Jeder kennt Ihre "gefakten" Fotografien von Clebrities wie Lady Di, den Beckhams, der Queen oder Brangelina. Mit einer Idee kann man sich ein Leben lang beschäftigen und womöglich auch reich werden: Simulationen zwischen wahr und falsch, echt und eingebildet.
(BIld links: Lady Di)
Das deutsche Pendant dazu ist übrigens Christian Lesemann.

_ Jonathan Barnbrook, bekanntester britischer Grafiker unserer Zeit
Von ihm stammen die revolutionären Schriften Exocet und Mason. Er erklärte uns dass eine Schrift, die man nach einem Serienmörder benannt hat schlecht fürs Image sein kann ;-)
(Bild rechts: Mason-Font)

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Wir empfehlen für vertiefte Infos zur Konferenz vor allem die TYPO 2008 Flickr-Group:
http://www.flickr.com/groups/typo2008/

den TYPblog: http://www.typoberlin.de/blog/
den TYPOvideo-Blog: http://www.typoberlin.de/video/
und überhaupt deren Website: http://www.typoberlin.de/

Für einen Eindruck der Atmosphäre empfehle ich den Abschlussfilm auf dem Video-Blog:
http://www.typoberlin.de/video/index.php?node_id=9&lang_id=1&ds_target_id=806


Fürs nächste Jahr darf Einiges erwartet werden, das Thema lautet: SPACE.


Viel Spaß wünscht,
Chris (auch im Namen von Sandy & Patrick)

22 Mai

Dreidimensionales Kommunizieren für 2D-Experten.

Mit einigen meiner KollegInnen hatte ich die Möglichkeit, letzte Woche an einem 2 - tägigen Kommunikations-Training teilzunehmen.
"Kommunikation mit anspruchsvollen Partnern" - Das war der Titel des Seminars. Der Anlass war sehr gut von Roli und Iris vorbereitet worden: Einladung, Programm, Fahrplan, Zimmerreservation, etc.
Im Seedamm wurden wir von L. Kletschke von KKB begrüsst und durften gleich am Anfang eine der bekannten und gefürchteten Kommunikations-Uebungen machen: Präsentation mit Videoaufnahme. Ich finde es immer wieder eindrücklich, sich selbst zu hören und zu sehen und wissen, dass der fremde Typ auf dem Bildschirm Du selbst bist.

Dann ging's gleich weiter mit einer weiteren Uebung, welche als Vorbereitung auf das Thema "Auftritts-Kompetenz". Unter jeweils gleichen Grundbedingungen, aber unterschiedlichen Situationen hatte jeder von uns die Gelegenheit, spontan eine Präsentation zu halten. Persönlicher Feedback und Tipps für derartige Präsentationen gab's immer gleich anschliessend.
L. Kletschke hat das Thema nicht nur kompetent vermittelt, sondern auch selbst in seiner Person und mit seinem "Auftritt" auch gleich vertreten.
Die dreidimensionale Kommunikation haben wir dann in der zweiten Hälfte kennengelernt und auch erfahren, dass die Minor-Schoggistängeli immer den gleichen Inhalt haben, auch wenn sie rot, blau oder grün sind :-). (Die drei Farben stehen für die drei Kommunikationsstile und -typen ). Interessant fand ich auch das Abend-Thema "Stehempfang", welches mir nützliche Tipps für eigene Aperos (Wie esse ich Erdnüssli, wenn ich nicht mit den Händen in die Schale fassen darf?) und auch für namics - Anlässe (Apero-Briefing) gegeben hat.

Christoph und Jörg haben sich spontan entschlossen, doch in Pfäffikon zu bleiben, mussten aber dann noch die notwendige Ausrüstung für die Nacht im nahegelegenen Shopping besorgen. Siehe auch Stilleben von Christoph.

Am zweiten Tag haben wir mit der Show der Videos vom Vortag begonnen und dann die dreidimensionale Kommunikation mit Uebungen und Theorie vertieft. Am Schluss gab's dann nochmal Präsentation mit Video, allerdings waren wir nach 1.5 Tagen wesentlich besser vorbereitet und das hat sich dann auf den Videos auch gezeigt.
Für mich waren es herausfordernde 2 Tage mit vielen nützlichen Informationen und Tipps und in einer angenehmen Atmosphäre. Ich kann eine derartige Schulung jedem empfehlen.

Die Sache mit den Minor-Schoggistängeli wollte ich heute gleich überprüfen: Leider gab es am Kiosk nur noch rote. Kann es sein, dass die Schweizer vorallem blaue und grüne mögen ?

09 Mai

Auf dem Lande

Die Projektleiter und Consultants des Teams Christoph fuhren an einem wunderbaren Frühlingstag durch blühende Landschaften nach Mogelsberg ins Gasthaus Rössli, um sich über künftige Themen und Projekte das Hirn zu zermartern. Im Dachzimmer eines altehrwürdigen Toggenburgerhauses wurden in 68er Sit-in-Manier innovative Ideen gewälzt , um die namics Kunden und deren Kunden weiterzubringen.
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Da die Köpfe etwas geraucht haben und wie üblich das Zeitbudget massiv überzogen wurde, musste nach getaner Arbeit ein Quöllfrisch her....
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So gestärkt, lassen sich die Ideen viel leichter umsetzen.

21 Apr

Mitarbeiterin 254, oder so

Wir rekrutieren an allen Ecken und Enden und "sorgen" für den eigenen Nachwuchs....

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21 Apr

Mach mal Butter aufs Brot...und Nutella

So ein SMS lässt Freude aufkommen: "Morgen starten wir den Montag mit einem Frühstück um 09:00 - Gruss Christoph."
Tja, lieber Christoph, so starten wir gerne in die Woche

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Kommt dazu, dass wir Väter wieder mal völlig hemmungslos beim Nutella zulangen können, was einem sonst als ernährungserzieherisches Vorbild etwas schwierig fällt.

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08 Mär

Endlich angekommen ...

Gestern Nacht bin ich in Austin angekommen, endlich, mit knapp 24 Stunden Verspätung. Das Flugzeug in Frankfurt hatte technische Probleme (wahrscheinlich war die Game-Konsole im Cockpit ausgefallen, und ohne geht es auf so langen Flügen eben nicht), weswegen die ganze Ladung, Gepäck und Essen in ein neues umgeladen werden mussten. Mit dem Ergebnis, dass ein ganzer Jumbo-Jet am Umsteigeort Washington zwei Stunden Verspätung hatte. So war ich dort gestrandet, und nach etlichen Umwegen hatte ich endlich mein Gepäck beisammen und konnte im (lufthansa-bezahlten) Hilton übernachten. Am nächsten Tag dann die bange Frage "Stand-By oder nicht" mit dem Mittagsflug. Es hat nicht geklappt, aber wenigstens konnte ich vormittags im Flughafen an meiner Präsentation arbeiten und entschloss mich, bis zum nächsten Flug am Abend die Zeit zu nutzen, Washington D.C. zu besuchen.

Die Fahrkartenautomaten sind wahnsinnig kompliziert. Zwar verfügen sie über Braille-Schrift und Audioausgabe, aber zunächst muss man auf einer Tabelle seinen Zielort und die Kosten ablesen, Berufsverkehr oder off-peak. Dann muss man ausgehend von $20 den Betrag mit zwei Schaltern manuell reduzieren auf den gewünschten Endbetrag. Der Usability-Horror. Glücklicherweise half mir eine freundliche Japanerin, die mir auch gleich ihre Landkarte schenkte, wodurch ich wenigstens zielgerichtet zwei Stunden im strömenden Regen herumlaufen konnte. ;)

Japanisch-englische Landkarte von der Washingtoner Innenstadt

Washington Monument reflektiert auf nassen Stufen des Lincoln Memorials

Lincoln Memorial

In Austin nehme ich die nächsten Tage an einem Internet-Kongress teil, auf dem ich mit Gez Lemon von der Paciello-Group zusammen eine Core Conversation über "Accessible Rich Internet Applications" halte. Gestern Abend traf ich mich eben noch mit Gez und drei anderen Mitgliedern der Web Standards Project International Liaison Group (WaSP ILG). Ich war so froh, endlich keinen Flughafen mehr sehen zu müssen...

06 Mär

C-Meeting in Frankfurt - ...und wir halten hier tapfer die Stellung

Während sich unsere Freunde im Zug und bei lustigen Vorträgen die Zeit vertreiben, halten wir hier in St. Gallen tapfer den Laden am Laufen ;o)

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Viele Grüsse nach FFM!

05 Mär

Meeting im ICE 270

Die Diskussion begann letzten Freitag, sah während ein paar Stunden etwa so aus

Teil 1 eines Meetings bei namics Zürich

und endete mit diesem Bild.

Trotz allem hatten wir das Ziel noch nicht im Kasten... also der nächste Termin. Und um Leute bei namics an einen "Tisch" zu bekommen, gibt es einen einfachen Trick: Die Zugsreisen im Kalender suchen! namics ist häufig (und nur) mit dem Zug unterwegs (wir bezahlen keine Autospesen, alle Leute haben ein Halbtax über 30 Leute haben ein Generalabonnement). Und hier sind wir in auf unserem "Sitzungszimmer" nach Frankfurt )wo morgen eine namics-interne Weiterbildung stattfindet). Und so sieht das in etwa aus

Teil 2 des Meetings im ICE 270 nach Frankfurt

und das Ziel haben wir (grad jetzt) noch immer nicht. Aber wir bleiben dran ;-)

05 Mär

Von hier nach hier

Ich bleibe am morgen gerne im Bett liegen, aber es gibt auch andere Tage. Um 9:00 war ich heute der erste Referent am Government Forum in Bern... Um die Konferenzorganisation bezüglich meinem pünktlichen Erscheinen nicht unnötig zu verunsichern, habe ich zudem noch eine früheren Zug genommen.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass mein Wecker zu früh klingeln musste war, dass gerade die Kioske beliefert wurde (dunkel blieb es noch lange). Nun ja, jetzt habe ich den Vortrag hinter mir und weiter geht der Tag. Oder in kurz: Von hier nach hier

Zwei Bilder mit einem überführenden Pfeil. Das erste in der Nacht im Schnee und das zweite von Rednerplut her ins Publikum geblickt

01 Mär

18 Monate namics - eine flickr Revue

Fast auf den Tag genau ist es jetzt 18 Monate her, dass ich meinen ersten Arbeitstag bei namics hatte. Als bekennender flickr-Addict habe ich die zurückgelegte Reise natürlich so wie es sich gehört schön brav mit der Handy-Cam dokumentiert. Hier einige der Highlights aus den letzten anderthalb Jahre (pro Monat sozusagen eins):

- namics trainiert das Internet
- Save-a-Designers-Mac Aktion kurz vor headcrash
- Bei Fachveranstaltungen denkt auch die letzte Reihe noch mit
- Sommerliche Content-Migration bis spät in die Nacht im Hotelgarten
- Wir sind ein Volk von Zugfahrern
- Zum Meeting über Julier, Bernina und zurück
- Exemplarisches Workshop-Setup samt Animateur
- Ein Design ist eine runde Sache
- Fondue-lastiges Schneeschulaufen
- Liebe- und respektvoller Umgang untereinander
- Jans Geburtstags-Space-Cake
- Der Weg zum Kunde ist auch mal steil (Bild 2)
- Golfen auf dem namics iEx-Orbit Messestand
- WLAN gibts dank HSDPA auch im Passat
- Schöne Sonnenauf- und untergänge (Bild 2)
- Leckeres Picknick im Zug
- Extreme Agile Programming unserer Techies
- Arbeiten geht auch ohne Tisch

Für alle die noch nicht genug bekommen haben gehts hier zum namics-pool auf flickr ;)

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