Ein Blick hinter die Kulissen von Namics.

Beiträge der Kategorie namics & ich

09 Mär

Der Pokal geht weiter an Andi

Im Dezember hat Jürg mir zu einen Titel verholfen, bei dem ich zugegeben, etwas errötete. Heute möchte ich sehr gerne diesen Ehre-wem-Ehre-gebührt-Pokal weiterreichen. Nein es ist kein Online-Pokal sondern einer für eine besondere Leistung wie ich finde.

Meine Ehre gebührt heute Andreas Seonbuchner. Er hat bei uns die Aufgabe des CFO's. Jürg beschrieb im Intranet letztens die Arbeit des Finanz-Teams so:

"Jahresabschluss: Mir erscheint das immer wie eine Mathe-Prüfung, welche Petra, Daniela, Patrick und Andy über ein Jahr zu bestehen haben. Endspurt ist jeweils übers Jahresende, die ganze Firma findet noch Belege die es zu berücksichtigen gilt, und Katharina und Gabriela packen alle Löhne und Versicherungen ins SAP rein. Im Januar kommt dann die Revision (vergleichbar mit dem korrigierenden Lehrer) und vergibt die Noten. Und die waren erneut sehr gut, nämlich ohne Kritik und ohne Nachtragsbuchungen. Vielen Dank für die fast unsichtbare Herkulesarbeit!"

Und weil für Andi offensichtlich Prüfungen eine Leidenschaft sind, absolvierte er nebenher ein Executive MBA Studium an der Uni ZH und wie sich gerade herausstellte mit gutem Erfolg. 5.47! (Achtung liebe deutsche Leser, das ist eine 1.5) Das gab er nur auf Nachfrage preis.

Gratulation_Andi_MBA.jpg

Mir ist es ein Rätsel, wie man neben einem nicht ganz Schulalltagsjob ein Studium und eine 110seitige Arbeit auch noch über Finanzierung, Steueroptimierung und Unternehmenswandel im Rahmen von Buy Out-Transaktionen' schreiben kann. Und womöglich haben wir noch mehr Kollegen, die solche Leistungen ebenso still vollbringen, wie Andi.

Ich reiche heute die Trophäe an Andi weiter und gratuliere ihm ganz herzlich für seinen persönlichen Erfolg. Und ausserdem schätze ich es, mit ihm das Grossraumbüro zu teilen. Als Markom-Frau finde ich die Ansätze eines Finanz-Menschens manchmal richtig erfrischend oder wohltuend ernüchternd *augenzwinkern*


PS: Wer sich für sein Werk interessiert, darum geht es:
„Hat der Volksmund Recht wenn er behauptet, dass Manager als Unternehmer geboren werden? Der Wunsch vieler Manager dürfte in der Tat die Übernahme und die Führung einer eigenen Unternehmung sein. Der Manager als Unternehmer ist nicht mehr im Korsett eines Arbeitnehmers eingeschnürt. Mannigfaltige Konflikte mit den Eigentümern (Agency-Problematik) gehören der Vergangenheit an. Wertsteigerungspotenziale und neuer Schwung werden freigesetzt. Neue Ideen und Konzepte sprudeln hervor und werden umgesetzt. Der Weg vom Manager zum Unternehmer ist jedoch mit diversen Stolpersteinen gepflastert. Die Wichtigsten stellt Andreas in seiner Arbeit vor. „

Ich konnte ihn bis jetzt noch nicht zum Publizieren überzeugen ;)

22 Feb

An Massnahmen aufgehängt

Mit einer Theorie versuchen wir Menschen, die Realität zu verbessern oder zu beschreiben oder nutzbar zu machen. So geschehen am Innovationswochenende in unserer Arbeitsgruppe Social Media. Natürlich war uns klar, dass Social Media keine Innovation ist und eben auch keine Theorie. Wir nahmen letztere jedoch zu Hilfe, um einmal näher zu beleuchten, was wir genau mit dem neuen Schlagwort in der Praxis anbieten.

Wir stellten uns theoretisch den Fragen unserer Kunden:

- Wie kann ich mehr Leads generieren?
- Wie kann ich mein CRM lösen?
- Wie kann ich meine Corporate Communications Ziele besser erreichen?
- Wie kann ich den Support optimieren?

Und hier schlug die Praxis hemmungslos das erstemal zurück. Boris berichtete von realen Fragen aus Beratungsgesprächen:

- Was kann ich mit Facebook tun?
- Warum soll ich twittern?
- Was ist Social Media?

Boris berichtet aus der Praxis.jpg

Das sollte aber nicht die Frage sein. Denn hier überlegt man in Massnahmen statt in Zielen. Wir drehen das Brot in den Händen ohne Hunger zu haben um bei der Metapher zu bleiben.

Ich erkannte eine für mich spannende Sache.

Menschen neigen dazu, eine Innovation nicht sofort als brauchbare Problemlösung anzuerkennen. Einfach weil eine Innovation anfangs eher theoretisch ist und noch nicht erprobt.
Wir betrachten das neues Ding solange, bis wir eine Meinung dazu haben. Mit Entdeckerfreude suchen wir zum Ergebnis (Innovation) die passende Aufgabe, statt umgekehrt. Wir hängen uns also an der Massnahme auf. Fasziniert vergessen wir offenbar, beim Betrachten der Innovation unsere eigene Fragestellung.

Wozu brauche ich Innovationen? Was ist mein eigenes Ziel.

Manchmal ist eine Innovation erst dann eine für mich, wenn ich mein Bedürfnis wahrnehme und die Lösung dafür suche. Mein Learning: Ich oder Du muss/t Facebook gar nicht kennenlernen, solange ich nicht das Ziel habe, mit Menschen in Kontakt zu sein.

Sollen wir also aufhören, für Social Media zu werben? Und stattdessen, alle Themen des Inno-WE's wie selbstverständlich einbeziehen, wenn wir eine Aufgabe für einen Kunden zu lösen suchen. Schön bringt dies Jesko auf den Punkt "Social Media als Outsourcing"

Drum ist ein Innovationswochenende für mich mehr Impuls fürs Lösungen finden als Innovationssuche und mit dieser Erkenntnis bin ich heute doch zufriedener mit unserem Gruppen-Ergebnis, als ich es am Samstag Abend war.

Danke für den Spass und Eure Impulse, besonders an Jürg, Jesko und Boris und Danke Namics, für die tolle Plattform Innovations-Wochenende.

ps: alle Tweets dazu

03 Feb

Entwicklung visualisiert

Codeswarm ist ein Open Source Projekt zur Visualisierung von Subversion Repository Logfiles. Obwohl das Ganze mit zunehmender Projektgrösse eindrücklicher wird (siehe z.B. das Eclipse Projekt), kann ich jedem wärmstens empfehlen es auch mal für ein kleines Projekt selber auszuprobieren.

Auf einmal kann man nämlich eine kleine Geschichte zur Entwicklung erzählen. Danke an alle, die bei diesem kleinen Wordpress-Projekt mitgearbeitet haben. Auch an die, die nicht ins Subversion committed haben!

Nachfolgend unser Video für die Unterhaltung am going-live-Apero heute Abend. Enjoy! :)

31 Jan

6 Wochen ohne

Mit zittrigen Händen werfe ich meinen geliebten Laptop an. Lächzend nach News aus dem Web. Ne, ne, ganz so ist es nicht, auch wenn ich glaubte, das es so enden würde. Meine Online-Abstinenz.

Aber hübsch der Reihe nach. Ich hab Glück und konnte für lange 6 Wochen einmal Alltag und Gewohntes hinter mir lassen. Den Job und das Internet wollte ich einfach ignorieren. So ganz glaubte ich selbst nicht daran, ähnlich wie Pixelfreund vertraute sogar mein Mann mir in diesem Punkt nicht wirklich. Du, so ganz offline?

Zuerst einmal ist dies heute gar nicht mehr möglich (dachte ich) und buchte online die Flüge auf die Insel, Wetterinfos und so weiter. Diese kleinen Kompromisse seien erlaubt. Später etwa 3000 km fern der Heimat vergass ich schnell die Gewohnheiten und liess mich auf das offline Abenteuer ein. Dort wo Aussteiger auf wenige Wandertouristen und gemütliche Einheimische, die Palmeros, treffen. Später zeigten sich jene als gute Lehrer in meiner Sache.

Ich sah einen Nationalpark, der offline verwaltet und Besucherzahl mit Zetteln limitiert werden. Atemberaubende Bergtouren, auf Papier (!) geplant, in den weltweit grössten Vulkangrater, die teils akrobatische Fertigkeiten abverlangten.

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Noch nicht mal vom Handy begleitet. Ich wusste nie, wie spät es ist und liess die innere Uhr ticken.

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Wir trafen neue Freunde, Unternehmer und auch Menschen, die in Höhlen und vom Musizieren auf der Strasse leben, weil sie es so wollen. Und überall bekamen wir Telefonnummern als Kontaktdaten (nix Facebook, Skype undso).

Ihr ahnt es: Die Welt drehte sich noch. Nur ein bisschen langsamer.
Mit einem Informationsfluss ähnlich dem träge tropfenden Lorbeerwald Die Mandelblüten-Pracht hielt mich ähnlich gefangen, wie es sonst Twitter tut.

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Jetzt, nach ein paar Stunden zurück im winterlichen Heim, muss ich es endlich wissen. Wie geht es der Welt und meinen Freunden? Ich muss dazu nicht stundenlang telefonieren und geniesse das Stück Freiheit im Web, das mich zwar machmal vom Wesentlichen ablenkt, aber irgendwie auch Inhalt gibt. Das Netz bringt mehr Menschen zu einander bzw. hält sie verbunden.

Ich kann auch ohne Internet, das hab ich nicht nur von den Lebenskünstlern in den Höhlen gelernt. Aber ich mag die zusätzliche Art der Verbindung - digital. Leider können wir kaum eine der neuen Freundschaften pflegen (via Telefon). Doch halt, Sylvia, die Autovermieterin, hat mich eben in Facebook entdeckt.

Wie schön und bequem. Und ausserdem hol ich mir Informationen ab heut wieder gezielt und unabhängig von Zeitungen/TV deren Wahrheit mich einige Zeit begrenzt hat... #ilike

PS: Der Post hat nicht direkt mit Namics zu tun, aber mit mir und damit auch mit Namics, auf die ich mich morgen auch sehr freue, nicht nur wegen der Internetverbindung. Und Dankeschön für die möglichen langen Ferien.

25 Okt

Intranetnutzung im Spitalumfeld

Wie nutzen Spitäler das Intranet? Sind überhaupt Intranets in Gebrauch? Wer nutzt welche Möglichkeiten eines Intranets? Und was sind die Bedürfnisse von Spitalmitarbeitenden an ein Intranet?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftige ich mich in meiner Masterarbeit im Rahmen meines Studiums der Vergleichenden Medienwissenschaften an der Universität Luzern. Während eines halben Jahres erhebe ich den gegenwärtigen Stand der Intranets von Ostschweizer Spitäler sowie die Bedürfnisse von Ärzten, Pflegenden und Verwaltungsmitarbeitenden an ein Intranet. Darauf aufbauend werden die Potentiale von Intranets im Spitalumfeld ausgearbeitet. Derzeit untersuche ich die Intranets anhand verschiedenster Kriterien in den Bereichen Struktur, Inhalt, Funktion und Gestaltung. Erste Ergebnisse ermöglichen interessante Einblicke in den bislang wenig erforschten Umgang mit Online-Medien im Spitalumfeld.

Tatkräftig unterstützt werde ich bei meinem Vorhaben von der Namics AG mit welcher ich eine Masterarbeitsvereinbarung getroffen habe. Die Zusammenarbeit kam aufgrund des Sprungbrett-Events zustande - einem Workshop, der jedes Jahr für Studierende angeboten wird. Dank dem Einsatz der Namics AG können so wertvolle Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis geschaffen werden.

15 Okt

Mittagspause genutzt - ab zum Michel

Nach dem Mittagessen haben wir (Stefan, Timo, Elke und ich) die Sonne in Hamburg genutzt und uns zu einem spontanten Ausflug zum Michel entschieden. Ganz genau wusste ich nicht was mich erwartet. Somit haben wir erstmal die drei Euro bezahlt und haben uns auf den Weg gemacht den Turm zu besteigen. Da wir bei Namics tägliche Herausforderungen gewohnt sind, haben wir verzichtet den Aufzug zu verwenden. Nach vielen vielen (waren wirklich viele) Treppen sind wir endlich oben angekommen.

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Es ging zwar schon etwas Wind, der Ausblick ist aber traumhaft. Nach ein paar Minuten Genuß, haben wir uns auf den Abstieg gemacht. Runter geht es ja doch irgendwie immer schneller als gedacht. Mitgenommen habe ich schöne Eindrücke von Hamburg.

11 Feb

Das kreativkonzeptionelltechnische Schwitzbad

Im Saunabad verbreiten Aufgüsse und glühende Hölzer Hitze und Duft, man drückt sich auf Bänken, tut nichts, betrachtet den Eigenspeck beim Glühen und freut sich mit fortschreitender Zeit auf den Sprung ins Kühle. Ganz anders beim Innovation Weekend, genannt InnoWE: herausgerissen aus der Glut des Schaufelns, Machens, Taktierens, Planens, mitunter auch Wurstelns, empfängt einen das Ambiente des abgelegenen Kongresshotels mit kühler Würde und echtem Eis auf allen Teichen.

Hitze stellt sich bald wieder ein: erzielt durch das Zusammenschlagen von Köpfen, das Reiben von Ansichten, das Pusten auf das bislang als normativ bekannte. Wir sind nur vier in unserer Gruppe, davon kenne ich drei, den dritten nur kurz vom letzten Sommerfest und über ein bisschen Telefon und Intranet. Macht nichts. Das Thema ist schwierig, wie geht man mit der Generation 50+ um – und mit den "Digital Natives", die mit Computern aufwuchsen? Allein mit den 50+ könnte man sich wochenlang beschäftigen. Material gibt es genug, aber wie kommt man über das bereits bekannte hinaus? Passen diese beiden Alterscluster irgendwie doch zusammen?

Wenn man das "Inno" in InnoWE ernst nimmt, so ist die Aufgabe nicht gerade klein. In anderthalb Tagen wollen wir innovative Lösungen für das (selbstgewählte) Problem erarbeiten. INNOVATIVE, habe ich gesagt. In der Diskussion kommen wir vom Hölzchen aufs Stöckchen, wieder zurück zum Hölzchen, auf den Baumstamm, zu den Wurzeln runter und den Äpfeln rauf. Und erkennen: es gibt keine Patentlösung, die wir als Universalanwendung anpreisen können. Zielgruppen sind Menschen. Menschen sind Individuen. Sie sind lernfähig, offen, nicht argwöhnisch; sie verlangen Respekt, Zuwendung, Aufrichtigkeit und Anspruch – von anderen Menschen wie von Marken.

Eigentlich eine einfache Erkenntnis, als außen vor Stehender könnte man das mit einem "Buh" und "been there, done that" quittieren. Aber Hand auf's Herz: Ehrlich? Habe ich wirklich, wirklich ehrlich Menschen beim letzten Konzept, bei der letzten Idee im Sinn gehabt? Gesteh's: war das Herzblut oder Achselschweiß, das da auf die Tastatur tropfte? Klar ist das Herzblut, ich bin Kreativer, ich habe eine Beziehung zu dem Zeug wie der Traktor zum Diesel. So gesehen war das InnoWE eine hervorragende Maßnahme gegen zu hohe Cholesterolwerte in dem, was mich antreibt.

08 Feb

Baby Julian - 100% namics

Es gibt nicht viele 100% namics Babies. Genauer: es gibt genau 1 “echtes” 100% namics Baby und eines, das noch aus “Delta”-Zeiten stammt und daher den Club der namicsler um Haaresbreite verpasst hat. Das echte “namics”-Baby heisst Julian und erhielt am Freitag in der namics Zürich den “namics”-Ritterschlag: den 100% namics-Body.

Selbstverständlich hat er ihn persönlich abgeholt und stolz mit Nicole - unserer Marketing-Queen - für ein Foto posiert. Und hier ist das Ergebnis:

50% Lisa
50% Jan
100% namics

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Nicole und Julian

Danke namics! Wir haben uns riesig gefreut!
Ihr kennt den Anfang der Geschichte noch nicht? Sie hat hier begonnen: Hochzeit bei namics ;o)

23 Okt

Hochzeit bei namics

Am Freitag 3.Oktober war es soweit. Lisa und ich haben vor dem Standesamt das gemeinsame Ja ausgesprochen. Hmmm, wieso ist das ein Blogpost wert und vorallem wieso im about.namics?!
Na ja, Lisa und ich haben uns vor knapp viereinhalb Jahren bei einem namics Projekt in Bonn kennen- und liebengelernt. Sie kam damals von namics Frankfurt und ich von namics St.Gallen.
Seit damals wissen wir: namics ist nicht nur ein Internet Dienstleister, sondern auch eine Partnervermittlungsagentur ;o).

namics hat es 2004 Lisa ermöglicht ohne grosse Probleme von Frankfurt nach St.Gallen zu wechseln. Dank dieser grosszügigen Geste dürfen wir uns auf das nächste grosse Abenteuer in unserem Leben freuen:
Das Baby, unser ganz persönliches Projekt mit Hand und Fuss, ist unterwegs.

Vielen lieben Dank Euch allen für das tolle Hochzeitsgeschenk, Eure Freundschaft und die schöne Zeit, die wir bis jetzt mit Euch teilen durften. Wir freuen uns schon auf die nächsten Kapitel.

Lisa, ich (Jan) und Krümel

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12 Sep

namics on Rails (rock) - Railsconf Europe 2008

Das erste offizielle Ruby on Rails Projekt bei namics ist im vollen Gange. Trotzdem durfte ich mir Zeit nehmen und nach Berlin an die Railsconf Europe reisen. Der erste Tag der Konferenz stand ganz im Zeichen von Tutorials. Jeweils während einem halben Tag konnte man sich mit professioneller Unterstützung in ein Thema einarbeiten. Da ich erst auf den zweiten Tag angereist bin, habe ich die Tutorials leider verpasst.

Die Konferenz begann für mich also am Mittwoch Morgen. Der erste Eindruck war klar: Was für eine geile Location. Dass auf die Organisation grossen Wert gelegt wurde, stand schon beim Checkin fest. Beides hat sich im Laufe der Konferenz nur bestätigt. Es war immer genug Staff da, das Essen war wunderbar, die Räume stets bereit für die nächsten Talks, Ton und Video immer auf Anhieb perfekt.


Nun möchte ich euch kurz meine persönlichen Highlights aus den zahlreichen Keynotes und Sessions präsentieren.


Besonders beeindruckt hat mich gleich zu Beginn die Keynote von David Heinemeier Hansson über Legacy Code.

David Heinemeier Hanssons Keynote an der Railsconf Europe 2008

Ob Code „Legacy“ ist oder nicht, ist Ansichtssache und oft vom aktuellen Wissensstand des Programmierers abhängig. Wie oft schaut man sich seinen Code an und denkt: *?#-!, was hab ich denn da gemacht? Implizit nimmt man das also als etwas Schlechtes auf. Die Hauptaussage von DHH ist aber, dass man eigentlich stolz auf diesen Code sein sollte, denn er zeigt, dass man sich weiter entwickelt hat („The code doesn't change – you do!“). Wer sich anschliessend verinnerlicht warum sich dieser Code schlecht anfühlt, kann viel daraus lernen.
Zudem hat David, mit überraschender Offenheit, einige Auszüge aus der aktuellen Codebase von Basecamp (Ursprünglichste Rails Applikation) gezeigt, die sich für ihn „old and stale“ anfühlen. Interessant ist, dass mir einige Beispiele irgendwie bekannt vorkamen. Zum Glück gab David anschliessend einige einfache, aber wichtige Tips, wie sich der entsprechende Code refactoren lässt.


Matthew Deiters antwortet mit „Now!“ auf die Frage „When to tell your kids about Presentation caching?“. Alle reden über serverseitiges Caching, obwohl ein Request im Normalfall nur etwa 20% der Zeit bis zur Auslieferung in der Applikation verbringt. Die restlichen 80% verliert der Request im Netzwerk.
Die Aussage von Matthew ist, dass das Optimierungspotential auf der Leitung bei sehr geringem Aufwand extrem hoch ist. Wenn der Browser korrekt über den Status einer Seite informiert wird (mittels HTTP Headern wie Etag, last-modified, usw.), ist es ihm möglich Seiten clientseitig korrekt zu cachen. So können also aufwändige Requests von Beginn weg vermieden werden.
Ebenfalls Teil dieser Präsentation waren allgemeine Hinweise, wie man den Umfang und die Anzahl der HTTP Requests minimiert und wie man die Performance einer Seite mit Asset Hosts erhöhen kann (ähnlich wie es die Regeln von Yslow vorschlagen).


Nach zwei Tagen Railsconf war I (heart) complexity am Donnerstag Abend der letzte Talk. Speaker war Adam Keys (unter anderem bekannt als View aus den MVC Videos). Seine Aussage ist, dass der Markt der „einfachen“ Applikationen langsam gesättigt ist und es an der Zeit ist, grössere Probleme mit Ruby on Rails anzupacken.
Während der Präsentation präsentiert Adam fünf komplexe Anforderungen, die in grösseren Webapplikationen immer wieder auftauchen. Dazu zählen Domain modeling, stateful logic, first-class currency, time travel und ansynchronous processing. Lösungen hat Adam in Form von domain driven design, State Machines, nützlichen Tips zur Modellierung von Währungen, Konzepten zur Versionierung und Queues parat.



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Und ehe man sichs versieht sind zwei wahnsinnig spannende Tage zu Ende...

Danke namics!


03 Sep

neue namicsler gehören jetzt auch zum Markom Team

Wissen + Austausch + Persönlich + Internet = Kommunikation, so könnte die Formel für Markom bei namics heissen.

Heute stelle ich an den Einführungstagen den „jüngsten“ namicslern unser Markom-Team von 260 Mitarbeitern vor. Das ist kein Witz, denn ohne die 257 Leute könnten wir drei Marketer nichts ausrichten. Ich ertappe mich dabei, dass ich nicht ganz uneigennützig den Markom-Vortrag halte. Ich möchte wissen, wer was weiss und die Leute animieren, dies auch zu erzählen, z. B. im Blog. Neue Ideen, bewährte Methoden, Meinungen, Whitepaper oder auch Kundenprojekte, die in Kürze live gehen.

Davon leben wir im Markom, entwickeln daraus Referate, Fachtagungen, Fachartikel und mehr.

Bilerstrecke mit zahlreichen namics Mitarbeitern, mit namics MarKom-Team
ein Ausschnitt vom namics-Marketing-Team. Leider haben nicht alle Platz auf einem Slide ;-)

Markus stellte mir die Frage, die immer wieder auftaucht, wenns ums bloggen geht.

Was bringts uns wirklich?

Nun, meine persönliche Sicht:
- regelmässig Anfragen von Journalisten, die nach einem Thema recherchieren
- dies tun unsere Kunden vermutlich auch, das zu tracken können wir noch besser machen (geb ich zu)
- fünf der 15 "Neuen" kannten unseren blog
- was bringts Marketing zu machen?
- Journalisten sollten selber bloggen, oder mindestens Blogger nicht ignorieren. Persönliche Meinungen und solche, die erst durch Austausch im Web entstehen punkten oft gegenüber langwierig recherchierten Beiträgen. Schon, weils schneller publiziert ist.

Ok auch den klassischen Journalismus wirds weiterhin geben. Ich hab ja auch noch Schallplatten und CDs trotz MP3. Aber am liebsten wärs mir, ich könnte alle mit einem Gerät nutzen.

Meine Frage bleibt, warum gibt es nur diese beiden Ansichten
„blogs sind die Zukunft“ und „blogs bringen nichts“. Wir werden’s sehen. Ich freu mich drauf.

Bilderstrecke der Einführungstage
das sind die "neuen Markom-Team-Mitglieder"

28 Aug

finanzen@namics

Ja, auch das gibt’s bei namics. Teams, die im Hintergrund arbeiten und ihren Teil dazu beitragen, dass namics funktioniert. Dazu gehören auch die Finanzen. Im grossen und ganzen gibt es wohl keinen grossen Unterschied, was bei namics in diesem Bereich zu tun ist und dem, was bei anderen mittleren KMU's so abgeht. Seien das nun Spesenbelege, Kreditorenrechnungen, Zahlungseingänge, diverse Kontoabstimmungen, MWST, Budget, Forecast, internes/externes Reporting, oder auch die engen Termine bei den Abschlüssen... Hervorzuheben ist noch die Holdingstruktur, in der sich namics befindet und die damit verbundenen Kontakte und Abstimmungen mit der Westschweiz sowie den übrigen Finanzabteilungen der Holdinggesellschaften in der ganzen Schweiz/Welt.

Aber was macht namics denn so speziell? Weshalb macht es so grossen Spass, ein Teil von namics - von der namics Familie - zu sein? Zum einen ist da das sehr junge, dynamische und lebhafte Umfeld. Und zum andern kommen mir Stichworte in den Sinn wie interdisziplinäre Zusammenarbeit, Vielfältigkeit, Jugendlichkeit, Dinge ausprobieren. Das Miteinander zählt bei namics weit mehr als in jeder anderen Firma, in der ich bisher gearbeitet habe. Gemeinsam kommen wir ans Ziel und durch ständigen Austausch verbessern wir uns stetig. Die vielen Events, Feiern, Einladungen und Apéros, die ich bisher bei namics erlebt habe - und auch schon x-fach hier erwähnt wurden - tragen ihren Teil dazu bei. Gerade kürzlich erhielt ich von einem Mitarbeiter eine Abschiedsmail, der genau diese Werte von namics vermissen wird…

Gemeinsam ans Ziel gelangen! Dazu gehört nicht nur die Zusammenarbeit von Techies, Designern und Consultants, sondern auch die Unterstützung durch die Support-Funktionen wie Human Resources, Marketing/Kommunikation und Finanzen. Jeder soll sich auf den anderen verlassen können. Wir in den Finanzen haben verschiedenste Schnittstellen zu sämtlichen Bereichen und Teams von namics. Nur durch offene Kommunikation und Information kann hier ein reger Austausch stattfinden und das angestrebte Ziel erreicht werden. Kommunikation wird erst recht dann wichtig, wenn wie bei namics verschiedene Standorte und Länder vorhanden sind. Diese Kommunikation ist nicht nur da, sie wird gelebt.

27 Aug

bye AWD, hello namics!

Nachdem ich einige Zeit dem Pendeln zwischen Tübingen (DE) und meinem Studienort Zürich überdrüssig geworden bin, war mein Ziel, einen Arbeitgeber in Zürich zu finden.
Was mich zu namics gebracht hat? Auf einer AIESEC-Konferenz haben mir zwei nette Mitarbeiter, inzwischen mehr als nur „Kollegen", viel über die namics erzählt und mich angeregt mich „einfach mal zu bewerben". Beide hatten das Gefühl ich könne da gut reinpassen. So einfach war das für mich nicht , da ich eher aus dem drucktechnischen/grafischen Bereich kam, als mich mit CMS, Moss und Typo3 auszukennen. Trotzdem habe ich mich unvoreingenommen und mit grossem Ehrgeiz auf das Abenteuer „namics" eingelassen.
Jetzt nach 3 Monaten habe ich viel über diese erstaunliche Arbeitskultur gelernt. Vieles ist so anders, als erwartet und ich lasse mich jeden Tag aufs Neue von einem so speziellen Arbeitsstil sehr positiv überraschen. Das Ziel scheint wichtiger zu sein als Hierarchien oder Vorschriften und die Stimmung ist sehr kollegial. Das gefällt mir!
Jetzt treibe ich inzwischen, mit einem anderen Projektleiter als Consultant, das namics eigene Intranet (ein Wiki) voran und habe auch schon viele Stunden mit Day für Osec verbracht.
Die Tage bei namics sind kurz und es passiert viel. Abends falle ich müde und glücklich ins Bett. Jeden Tag überraschen mich Kollegen, die für das neue Wiki Interesse zeigen und nur ein Ziel haben, dem Projekt Leben einzuhauchen. Hallo namics und hallo neues my.namics.com (neues Intranet).

27 Aug

30% Frontend 30% Backend und etwas dazwischen ...

Im namics Technology-Bereich werden wir, die Software Engineers, meistens als "Techies" bezeichnet.
Bei uns gibt's 3 unterschiedliche Stufen, je nach Erfahrungslage in punkto Programmiersprache, Software- und Systemarchitektur und zwar Junior, null und Senior.

Der null Techie ist sowas wie = nichtMehrGanzSoFrischVonDerUni, aber auch noch !nicht Java(Script)MahaGuru.

Grundsätzlich kümmern sich die Techies nur um die Umsetzung - das was die (technischen) Konzepter und Designer schon mal ausgearbeitet haben. Sprich wir bekommen ein fertiges Layout, ein vordefiniertes Lastenheft mit allen Details an Anforderungen.
Das spannende an namics ist, dass die Projekte nicht gerade glanzlos mit einer 0815-Lösung sind, sondern meistens sehr komplex und anspruchsvoll. Beispielsweise sitze ich gerade in einem Team, dessen Aufgabe es ist, eine Online-Trading-Applikation in einem Banken-Portal inklusive CMS zu realisieren.

Im Frontendtechnik sprechen wir meistens über JavaScript. Die Auseinandersetzung über (X)HTML und CSS mit den exotischen Browsern wie Internet-Explorer gewinnen wir immer in den letzten Versionen. Selbstverständlich hat jeder Techie auch sein eigenes spezial knowhow (google api, jquerys, flash, ruby, php, jsf), das in unterschiedlichen Projekten mehr oder weniger geeignet ist.

Im Backend reden wir meistens über Java. Auch unsere Partner CMS: Day-Communiqué ist javabasiert. Hierbei kommen zahlreiche Frameworks und APIs zum Einsatz, sei es spring, hibernate, maven, etc sowie etliche Entwicklungsumgebungstools.

Es gibt durchaus auch technische Aspekte, die dazwischen funktionieren, z.B. XML & XSLT.
Doch die Zusammenarbeit all dieser Aspekte funktionieren nur, weil jeder namicsler effiziente Kommunikation und starken Teamplayer voraussetzt.
Damit diese uns weiterhin erhalten bleibt, durchlaufen alle Bewerbern einen Schnuppertag. Hierbei wird dem künftigen Kollegen gezeigt wie das Alltagsleben bei namics so läuft. Dabei ist es wirklich nicht dramatisch, wenn derjenige am Kickertisch eine absolute Niete ist.

Interne und externe Weiterbildungen sind natürlich auch ein fester Bestandteil der namics Kultur.
Im wöchentlichen t-talk teilen wir unsere Kenntnisse und Erfahrungen über bestimmte Themen mit, so dass jeder wenigstens schon mal etwas davon gehört und mit diskutiert hat.
Das jährliche T-Camp ist das Gipfeltreffen aller Techies aus der Schweiz und Deutschland. Die von uns und für uns gehaltenen Referate sind sehr geschätzt und zum Teil werden auch externe Fachleuten als Referanten eingeladen.

Bevor der null Techie irgendwann seinen Weg als Senior Software Engineer oder Senior Frontend Engineer gefunden hat, lebt er bis dahin als 100% namics.

26 Aug

Vermittler zwischen den Welten

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Seit Anfang 2001 sitze ich im schönsten Büro der Welt, auf meiner Visitenkarte steht "Senior Software Engineer", auf meinem Schreibtisch steht eine USB-Raketenabschussrampe. Ein "Geek" eben. Aber vor allem ein Übersetzer. Als Senior Software Engineer übersetzt Du natürliche Sprache in Techie-Lingo (damit der Entwickler weiss, was der Kunde eigentlich möchte), und auch zurück (damit der Kunde weiss, was er eigentlich bekommt).

Jede Rolle in einem Projekt hat ihre eigenen Probleme. Das Problem des Designers z.B. ist, dass jeder ihm dreinredet, Stichwort "Grün ist doch viel besser, und machen Sie das Logo größer". Das passiert gottseidank bei uns "Techies" nicht. Welcher Kunde würde sagen "Ein Singleton braucht mehr RAM, und wenn Sie diesen Code bitte ein bisschen weiter rechts einrücken könnten"? Eben.

Nein, das Problem der "Techies" ist ein anderes: sie sind das letzte Glied in der Kette des Projekts. Nach ihnen geht die Website live. Wenn der Software-Entwickler fertig ist, ist alles getan, und dann muss es funktionieren, schnell sein, cool aussehen. Die Programmierung ist sozusagen der Showdown des Web-Projektes. Denn fertige Programme sind gnadenlos. Es gibt halt keinen "ungefähren Code", der "irgendsoeine Funktion" auf einer "noch nicht genau definierten Plattform" ausführt. Alles ist auf einmal konkret, tut etwas, und das muss stimmen.

Und damit das auch so ist, kommt der Senior Software Engineer ins Spiel. Er ist Technikversteher, Kundenversteher und Projektversteher in einem. Er beantwortet die Fragen "Wie kann man dieses Design am besten umsetzen?", "Wie können wir unsere Produkte aus dem Katalog hier anzeigen?", "Wieviele und welche Entwickler brauchen wir fürs Projekt?" genauso wie "Warum liefert meine dStdHttpWrapper-Instanz $sess_usr_env im CGI-Kontext immer NULL zurück?".

Er erstellt technische Konzepte und Architekturen, macht Aufwandschätzungen, ist technischer Ansprechpartner für den Kunden oder den Projektleiter, und sorgt in der Rolle eines technischen Projektleiters dafür, dass das Entwicklungsteam zum richtigen Zeitpunkt das richtige tut.

Das ist verantwortungsvoll und macht wahnsinnigen Spaß! Vor meiner namics-Zeit war ich vier Jahre in einem Konzern. Das war ebenfalls großartig, aber halt immer der gleiche "Kunde". Bei namics stehen Dir immer neue Gesichter gegenüber, und Du sollst allen das Gefühl geben, dass sie bei Dir gut aufgehoben sind. Und die kommen dann auch gern wieder: demnächst lädt namics seine Hamburger Kunden zum 6. Mal zum jährlichen Kickerturnier ein -- und einige der Gäste sind auch zum 6. Mal mit dabei! Ich bestell schon mal Ersatzteile für den Tischfussballkasten.

Oh, hier gibt's eine Flutlichtanlage für den Kickerkasten zu kaufen... mit USB-Anschluss... interessant! ;-)

25 Aug

Was macht der Senior Consultant?

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Senior Consultant bei namics sein bedeutet…

…sympathische und interessante Kollegen/innen mit den unterschiedlichsten Hintergründen bereichern Deinen Alltag und durch die enge Zusammenarbeit entsteht täglich Neues

…spannende Beratungs- und Konzeptionsprojekte locken und erweitern Deinen Erfahrungsschatz

…eine freundschaftliche und gleichberechtigte Atomsphäre, die anregt Dich einzubringen und einen Beitrag zu namics zu leisten

…per Du sein mit der Geschäftsleitung und konstruktiv mit dem CEO diskutieren, sei es auf dem Flur oder im Blog

…Fäden im organisierten Chaos ziehen und tägliche Erfolgserlebnisse

…Geben und Nehmen von Informationen, es gibt immer ein offenes Ohr oder eine helfende Hand

…neue Mitarbeiter, die dankbar und wissbegierig Deinen Input aufsaugen - das motiviert

…und Ressourcen jonglieren, Kunden streicheln, Klartext reden, Zielfindung, Hellsehen, Coachen, Events managen, das Gehirn verknoten und wieder entwirren, Motivieren usw.

Das ist der Alltag bei namics und der ist einfach spannend und macht meistens ;-) sehr viel Spaß!

A rbei T U mdenk E S tilmi X Balanceak T S ternstund E P apie R R adierer A uf und a B C ampari orang E H alligall I E ngagement konzipiere N E urek A N amics.co M T utti frutt I S cientifi C T achele S E volution H erz T rends S ommerevent E galité H umor N otebook S pass U nabhängigkeit C ontent H armonie T ext
25 Aug

Marketing - kännsch?!

eine Wortwolke mit vielen Begriffen aus dem Arbeits- und namics-Alltag von Nicole Blum

25 Aug

Mit Menschen was bewegen

Ich bin mit dem Bezug des neuen Gebäudes in St. Gallen anfangs 2000 - sozusagen mitten in der Aufbruchstimmung dazugestossen. Kontrastreicher zur vorangehenden Tätigkeit in einem traditionellen Maschinenindustrieunternehmen hätte meine neue Aufgabe nicht sein können. Junge Menschen, viel Improvisation und Spontanität, extrem hohe Identifikation, Hilfsbereitschaft, Teamgeist, Respekt, Lernfreude, Leistungsorientierung, Veränderungsbereitschaft - alles Attribute, die der Personalarbeit sozusagen in die Hand spielen, da sie zu einer Unternehmenskultur beitragen, in der man sich schnell zurechtfinden und wohlfühlen muss.
Ich liebe meinen Job, weil sich in der Personalarbeit alles um Menschen dreht und ich dazu beitragen kann, Voraussetzungen zu schaffen, dass die Mitarbeitenden ihre optimale Leistung abrufen können, weil sie motiviert und zufrieden sind.
Arbeiten bei namics bedeutet für mich nicht Anstrengung, sondern Spass haben an stetig neuen Herausforderungen und mit den Menschen, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeiten darf.

Jemand hört „Design“ und sagt, „Ach ja, das Auge isst schließlich mit“. Klar, das Auge ist nicht nur ein großer Feinschmecker, sondern auch noch fast immer hungrig. Trotzdem wird das Essen nicht jedem Sinn einzeln serviert. Es kommt zusammen auf dem Teller und landet in noch größerer Verdichtung im Magen. Wahrnehmung, Aufnahme und Verarbeitung greifen bei der Nahrungsaufnahme fugenlos ineinander … wenn man jetzt diese Analogie weiter auf Kommunikation und die Rolle eines Art Directors dabei ausrollen möchte, käme wohl etwas wie Diätplaner, Koch und Kellner in einer Person raus: aber irgendwann ist auch die schönste Analogie zu Ende, und ich bin Art Director bei namics.

Als solcher ist es meine Aufgabe, abstrakte Inhalte in menschenwürdige Kommunikation umzuwandeln – und diese Aufgabe beginnt weit vor dem Zeitpunkt, an dem definiert wird, welche Inhalte dem Empfänger wann vorgesetzt werden, geschweige denn in welcher Form. Diese Aufgabe umfasst nicht nur, abzusehen, was der Kunde will – da gibt es meistens schon Listen, lang und sehnsuchtsvoll wie sie kaum ein Weihnachtsmann je in Händen hielt. Es muss abgesehen werden, was der Kunden demnächst (in einem Jahr, in vier Jahren) brauchen und wollen könnte. Um das festzustellen braucht man Konzeption, Strategic Planning, Kreation und ein bisschen parapsychologisch-mediale Veranlagung, aber die kann man zur Not auch improvisieren.

Wichtiger ist die Zusammenarbeit. Wenn nur durch das Zusammenwirken der Sinne das Geschmackserlebnis zustande kommt, braucht man die Zusammenarbeit der Disziplinen, um das Erlebnis einer Website zu bewirken. Das bringt nicht nur die besseren Ergebnisse, es macht auch mehr Spaß. Und die Besucher wissen das zu schätzen. Schließlich werden auch sie durch eine so konzipierte Seite zufrieden, satt und glücklich.

Na gut, vielleicht nicht unbedingt satt. Wahrscheinlich sollte ich solche Texte nicht kurz vor dem Mittagessen schreiben. Kein Wunder.

25 Aug

Junior was?

Heutzutage trägt man sogar als Praktikant eine wohlklingende Job-Bezeichnung: in meinem Fall Junior Web Engineer bzw. neuerdings Junior Software Engineer. Aber das ist natürlich nicht das einzig Tolle bei namics. ;-)

Ich bin Quereinsteigerin und mache momentan eine Weiterbildung in Webdesign & Development. Mit dem Praktikum habe ich die Chance, das Gelernte direkt in der Praxis umzusetzen. Sieht man, wie die unterschiedlichen Technologien eingesetzt werden können, ist selbst 'trockener' Unterrichtsstoff interessant. :-)
Solide Photoshop-Kennsnisse waren aber auch für mich als Starter unerlässlich - und ich lernte schnell noch Neues dazu ("Wir haben wieder einen neuen Event und brauchen dafür einen animierten Banner.").

Kein Tag ist wie der andere und ohne Koordination geht nichts: regelmässig sprechen wir uns im Publisher-Team und mit den Consultants und Projektleitern ab, wer was macht. Je nachdem kümmern sich die einen um die Updates und die anderen arbeiten an Kundenprojekten.
Ich erledige die anstehenden Tasks so weit es geht selbständig. Wenn ich nicht weiterkomme, hole ich mir bei meinen Team-Kollegen oder den Techies Hilfe. Können die Kollegen und Google nicht weiterhelfen, macht man sich in den internen Wissens-Pools schlau oder testet per Blog-Post das teamübergreifende Wissen. Aktives Mitdenken und Mitmachen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. ;-)

Bei grösseren Kundenprojekten werde ich jeweils auch mit einbezogen. Aktuell steht das Redesign einer Markensite an. So sehe und ich Schritt für Schritt, wie ein neuer Webauftritt entsteht, welche Herausforderungen es gibt und wie diese gemeistert werden können. ;-)

Wie es sich gehört, werden Erfolge mit einem Apéro begossen. Aber auch an den Team-Events und am Stammtisch hat man die Gelegenheit, seine Gspänli besser kennen zu lernen.
Bald werde ich zum ersten Mal den Sommerevent und ein Camp erleben - ich bin gespannt!

20 Aug

15 Monate bei namics... was bisher geschah:

1x Startwoche
Frisch vom Studium. Drei vollgefüllte Tage. Ziel: Alle und alles kennenlernen. Schnell erschlagen vom König'schen Daedelus-Marathon. Nach einem Tag namics schon ein gemeinsames Nachtessen (inkl. Ausgang mit den neuen Kollegen). Es fängt also vielversprechend an.

1x Consulting-Camp

Nach wenigen Wochen Einarbeitung geht es zum 2-tägigen C-Camp nach Freiburg. Themen u.a: Werbung, Web Analytics, Kalkulation, Security, Nachtleben

zig x Projekte
Es ist mir praktisch unmöglich, aus dem Kopf alle Projekte aufzuzählen, bei denen ich beteiligt sein durfte. Nebst verschiedenen Konzeptionen, Präsentationen, Offerten, Kalkulationen, Telefongesprächen, Mails, Einladungen, Betreuungen und Whitepaper-Aktualisierungen waren und sind folgende Projekte in meinem Alltag prägend:
• Projekte für den Einsatz von Web Analytics in der Finanzdienstleistungsindustrie und im Energiesektor
• CMS Migration für einen Logistikkonzern
• Redesign des Webauftrittes eines Finanzdienstleisters
• Unterstützung und Support eines Energiedienstleisters
• Intranet-Konzeption einer Marketing-, Verkaufs- und Dienstleistungsgruppe im Mediennumfeld
• Neukonzeption der Webauftritte einer Institution im öffentliche Sektor
Zusammgefasst bedeutet es gemeinsame Arbeit mit Software Engineers, Web Engineers, Flashern, Designern, Textern, Usability Experten und andere Consultants aber auch mit dem CEO, dem CFO, Partnern oder mit dem Praktikanten.
Die letzten 15 Monate waren jedoch viel mehr als "nur" Projektarbeit, nämlich:

3x Consulting-Meetings
Alle drei bis vier Monate treffen sich alle namics Consultants, um sich über laufende Projekte zu informieren, Trends zu diskutieren oder Vorträge aus der Praxis zu erleben

1x Technologie-Camp
Auch als Consultant wird man zu den Camps der anderen Kompetenzen eingeladen... Diesmal am T-Camp nach Ittingen. Hatte die leise Vorahnung, ich würde nichts verstehen: hab mich nicht gross getäuscht: Themen waren u.a. Java, PHP, Sharepoint, Open APIs, jQuery etc. War jedoch extrem bereichernd, Profis am Werk zu sehen und zu hören.

1x Sommer Event
Riverrafting in Interlaken, gut essen, gut trinken und viel Zeit mit den Kollegen verbringen

1x namics X-Mas

Ausflug nach Appenzell, schräges Museum, schräge Musik, aber Wahnsinnsstimmung... das Ganze endete im St.Galler Office im 4ten Stock... sehr spät.

1x Omniture Schulung

2 Tage München, um Web Analytics Kenntnisse zu vertiefen. Zertifizierung als Omniture Certified Professional.

3x Teamevent
Beim Grillen in St.Gallen, beim Segeln auf dem Bodensee oder beim weihnachtlichen Kochkurs... gute Möglichkeit, um sich mit dem Team auszutauschen und über „nicht-geschäftliches“ fachzusimpeln.

1x namics Ski-Weekend
2 Tage in Engelberg mit Familie und Partner(In) der Mitarbeiter. Habe meiner Freundin ca. 100 Leute auf einmal vorgestellt, viel gelacht und trotz dem guten Willen wenig Ski gefahren.

1x Orbit iEx
Eine Woche lang 100% namics den Kunden näher bringen

zig x Verschiedene interne Schulungen
Verträge richtig schreiben, Kalkulation und Offerten, Projektleitungstools (. . .) Konnte bei verschiedenen Gelegenheiten vom Wissen der internen Gurus während Halb- oder Ganztagesschulungen profitieren.

1x Bootcamp
Die Krönung aller internen Schulungen... innerhalb von 2 Tagen darf alles gefragt werden, was man sich nie zu fragen getraut hätte. Und im spanischen Klubhaus wird das einjährige Jubiläum der jung-Consultants gefeiert.

1x Publifoot 2008
namics stellt die beste Fussballmannschaft der Publigroupe. Deshalb ist es an uns, das Turnier zu organisieren. Ich wurde einstimmig von Martin ins OK (welches, im Nachhinein betrachtet, als Dreamteam funktionierte) gewählt. Das Grümpelturnier findet bei schönstem Wetter in Wil statt, 18 Mannschaften aus der ganzen Schweiz kicken um den begehrten Cup. namics St.Gallen gewinnt.

ca 50x Apéros, Geburtstage, Einstände, Babies und sonstige Gründe zum Feiern
Markus, Urs, Neujahr, Marike, Nina, Martin, Marcus, Andreas, Roman, Vinc, Ines, Marco, (. . . ) 5i-Sitzung, Students days (…) ca. 40 aktiv gefeierte Geburtstage und vielesvieles mehr.

Ich habe wohl einige Highlights vergessen aber im Grossen und Ganzen kann behauptet werden, es sei einiges los als Career Starter bei namics :-D

19 Aug

Was macht der J.A.D?

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Was macht der J.A.D? Ein Tag aus dem Leben einer Junior Art Designers bei namics als handschriftliche Notiz

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