Im Dezember hat Jürg mir zu einen Titel verholfen, bei dem ich zugegeben, etwas errötete. Heute möchte ich sehr gerne diesen Ehre-wem-Ehre-gebührt-Pokal weiterreichen. Nein es ist kein Online-Pokal sondern einer für eine besondere Leistung wie ich finde.
Meine Ehre gebührt heute Andreas Seonbuchner. Er hat bei uns die Aufgabe des CFO's. Jürg beschrieb im Intranet letztens die Arbeit des Finanz-Teams so:
"Jahresabschluss: Mir erscheint das immer wie eine Mathe-Prüfung, welche Petra, Daniela, Patrick und Andy über ein Jahr zu bestehen haben. Endspurt ist jeweils übers Jahresende, die ganze Firma findet noch Belege die es zu berücksichtigen gilt, und Katharina und Gabriela packen alle Löhne und Versicherungen ins SAP rein. Im Januar kommt dann die Revision (vergleichbar mit dem korrigierenden Lehrer) und vergibt die Noten. Und die waren erneut sehr gut, nämlich ohne Kritik und ohne Nachtragsbuchungen. Vielen Dank für die fast unsichtbare Herkulesarbeit!"
Und weil für Andi offensichtlich Prüfungen eine Leidenschaft sind, absolvierte er nebenher ein Executive MBA Studium an der Uni ZH und wie sich gerade herausstellte mit gutem Erfolg. 5.47! (Achtung liebe deutsche Leser, das ist eine 1.5) Das gab er nur auf Nachfrage preis.
Mir ist es ein Rätsel, wie man neben einem nicht ganz Schulalltagsjob ein Studium und eine 110seitige Arbeit auch noch über Finanzierung, Steueroptimierung und Unternehmenswandel im Rahmen von Buy Out-Transaktionen' schreiben kann. Und womöglich haben wir noch mehr Kollegen, die solche Leistungen ebenso still vollbringen, wie Andi.
Ich reiche heute die Trophäe an Andi weiter und gratuliere ihm ganz herzlich für seinen persönlichen Erfolg. Und ausserdem schätze ich es, mit ihm das Grossraumbüro zu teilen. Als Markom-Frau finde ich die Ansätze eines Finanz-Menschens manchmal richtig erfrischend oder wohltuend ernüchternd *augenzwinkern*
PS: Wer sich für sein Werk interessiert, darum geht es:
„Hat der Volksmund Recht wenn er behauptet, dass Manager als Unternehmer geboren werden? Der Wunsch vieler Manager dürfte in der Tat die Übernahme und die Führung einer eigenen Unternehmung sein. Der Manager als Unternehmer ist nicht mehr im Korsett eines Arbeitnehmers eingeschnürt. Mannigfaltige Konflikte mit den Eigentümern (Agency-Problematik) gehören der Vergangenheit an. Wertsteigerungspotenziale und neuer Schwung werden freigesetzt. Neue Ideen und Konzepte sprudeln hervor und werden umgesetzt. Der Weg vom Manager zum Unternehmer ist jedoch mit diversen Stolpersteinen gepflastert. Die Wichtigsten stellt Andreas in seiner Arbeit vor. „
Ich konnte ihn bis jetzt noch nicht zum Publizieren überzeugen ;)






