IPMA Level C Zertifizierung – Der lange Marsch zum Ziel

Es ist schon etwas länger her seit meinem ersten Eintrag zur IPMA-Zertifizierung – damals standen wir noch am Anfang der Ausbildung. Heute – rund dreieinhalb Monate später – haben wir den Ausbildungsblock abgeschlossen, denn letzte Woche haben wir von Donnerstag bis Samstag die Prüfungen in Frankfurt absolviert.
Etwas seltsam mutete die Anreise zum Seminarhotel an. Wir liessen uns von Google Maps täuschen und vermuteten das Hotel in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Neu-Isenburg. Nach einem viertelstündigen Marsch im Nieselregen durch das dunkle Industriegebiet (vorbei an Lagerhallen, Logistik-Zentren, Baustellen und abgestellten Lkws …) sagten wir uns, das nächste mal doch den Massstab der Karte zu berücksichtigen :-)
Wenigsten konnten wir uns an den Flugzeugen in der Anflugschneise zum Flughafen Frankfurt orientieren…

Die anschliessenden drei Tage mit zwei Schriftlichen Prüfungen, einem ganztägigen Zertifizierungs-Workshop sowie einem abschliessenden Prüfungsgespräch mit den Assessoren waren ziemlich anstrengend. Als Belohnung feierten wir schon am Freitag Abend mit Pizza, Wein und Bier in der Lobby des Hotels (und gingen gerade noch rechtzeitig ins Bett, um am nächsten Tag wieder für das das Interview fit zu sein ;-)

Der Lehrgang und der Prüfungsprozess war für uns alle sehr lehrreich, und wir waren sicher nicht die letzten namics’lerInnen, die sich durch den Lehrgang pauken liessen!

P.S: Auch diesmal habe ich leider wieder keine Bilder parat – das nächste mal muss ich definitiv öfter die Handykamera zücken.

Gute Laune in der Krise

Ich hänge den alten Kalender ab und den neuen auf. Beim Blättern im 2008 finde ich nicht nur die Finanzkrise, sondern auch persönliche Tiefschläge und kraftvolle positive Momente, Erfolge, Reisen und herzliche Menschen, die nicht nur mein Job-Leben erhellen.

Nicole, die in der grössten Hektik noch lacht. Peggy, Astrid und Gua, die viele kleine Nettigkeiten von Herzen tun, um uns den Alltag zu erleichtern. Obwohl mancher nicht mal Bitte und Danke sagt.

Ich sehe Innovationswochenenden, wo die wahre Inspiration in den Pausen stattfindet, Apéros, wo wir einfach mal Blödsinn reden. Blumen, die jemand heimlich auf den Schreibtisch stellt. Schneebälle, die Marcin beim Rauchen ans Fenster wirft. Das Meeting, das wiedermal 2 statt 1 Stunde dauert. All die Leute, die indisch essen mir zu Liebe. Weihnachtsfeiern im Zoo oder Fussballstadion. Und so viel mehr.

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Glaubt man den Medien, wird mein neuer Kalender weltweit Schwieriges berichten, sinkende Umsätze, weniger Jobs und die Suche nach cleveren Lösungen. Die Krise, heisst es, ist längst da, weil wir Menschen mit einer Eigenschaft ausgestattet wurden, die uns selbst im Wege steht – die Gier. Die Gier auf Materie, Macht und Anerkennung.

Ich bekenne, dass ich gierig nach guter Laune bin und die finde ich schnell, wenn ich mich mit dem Wesentlichen begnüge. Einem Lächeln, einem Bitte und Danke für alles.

Ps: Die wahre Krise ist, wenn wir das vergessen.

Wichtel – es gibt sie wirklich…oder?

Mein lieber Wichtel…

Lass dir ruhig Zeit, nur keine Hektik so kurz vor Weihnachten. Lieber alles ganz ruhig angehen…easy…aber dir ist schon bewusst, dass ich nur noch HEUTE hier bin?!!! :-)

Ich selbst bin ja inzwischen zum Profi-Wichtel mutiert. Schlage ich mir doch seit über einem Monat die Filze um die Ohren, packe Bücher ein und hab Goldstaub an den Händen. Und dank der tollen Idee von HR konnte ich meine Kenntnisse und mein Können jetzt noch weiter ausbauen. Ich verschlüssle Botschaften, deale mit Filzen, spiele für andere den Boten, erteile Buchtipps und das immer mit der Freude und Seriosität eines richtigen Weihnachts-Wichtels. Also wenn das nicht nach einer Gehaltserhöhung schreit…

Aber unter uns, so ganz jetzt gerade in diesem Moment, da wär ich schon mit einem Buch im Filzeinband zufrieden. Wisst ihr, so eins wie bei ALL denn anderen schon auf dem Pult oder sogar Nachttischchen liegt…ausser bei mir UND beim armen MICHI. Ja ja, er teilt mein Schicksal – geteiltes Leid…kännsch?!

Was so eine Wichtelaktion alles auslösen kann. So bricht dann plötzlich doch noch Hektik aus. Filze gehen vergessen – jedoch selten bei den Jungs, die schätzen nämlich die Tatsache, dass das Buch ja dann schon eingepackt ist. (Ah, versteckt sich da jetzt ein Hinweis auf das Geschlecht des Wichtels, wenn man ein hübsches Paket auf dem Tisch findet….? Wer weiss.) Namen werden vertauscht, gell Su. Widmungen in Rätsel verpackt. Ja das gehört beim Wichteln nun mal dazu. Ist doch nur halb so lustig, wenn sofort klar ist, von wem das Buch ist.

Die Aktion hat auf jeden Fall gezeigt, dass ihr gute namics-Wichtel seid – na ja fast alle ;-)

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C-Bootcamp 2008 im Review

C-Bootcamp – wenn das mal nicht nach einer Herausforderung für den frischblütigen namics Consultant klingt? Dementsprechend gespannt waren die einzelnen Teilnehmer auch im Vorfeld dieser 1.5-tägigen Veranstaltung. Eines vorweg: So, wie in diesem kultigen Hollywood-Streifen, ging es glücklicherweise nicht zu und her. :-)

Als Consulting-Frischling wird man bei namics während den ersten Wochen keineswegs nur an der Hand genommen und durch die turbulente Projektmanagement-Welt geführt. Ein angehender Consultant bei namics investiert zu Beginn sehr viel Zeit mit Fragen, learning-by-doing, zuhören und nochmals Fragen. Selten wird ihm das nötige Know-How auf dem Präsentierteller zur einfachen Konsumation serviert. Die Hürden im tagtäglichen Consulting-Geschäft sind vielfältig und stellen Rookies vor erste wichtige und prägende Herausforderungen. Durch die tatkräftige Unterstützung der Seniors und des restlichen Teams finden sich die Jung-Consultants normalerweise schnell in ihrer Arbeit zurecht.

Nichts desto trotz macht es überaus Sinn die ersten Erlebnisse in der Gruppe Revue passieren zu lassen. Genau zu diesem Zwecke dient das Consulting Bootcamp bei namics. Während 1.5 Tagen stehen die Consultants unter Beobachtung von erfahrenen Consultants und befassen sich unter anderem mit folgenden Themen:

– Wie werden effizient und erfolgreich Offerten geschrieben?
– Welche Methoden und Mittel sind notwendig für eine erfolgreiche Kostenkalkulation?
– Welche Arten von Projektverträgen gibt es? Wie und wann werden diese angewandt?
– Tipps & Tricks im Umgang mit dem Daedalus, dem Projektplanungstool bei namics
– Akquise von Projekten: Wie muss man sich während eines Erstkontakts verhalten?

….und natürlich hiess es dann – passend zum Bootcamp – „Feuer frei!“ für alle weiteren Fragen des Consulting Nachwuchs‘. Die älteren C-Semester waren so auch sichtlich bemüht den Wissensdurst der Neuen zu befriedigen.

Wer namics kennt, der weiss, dass die soziale Komponente – nebst grosser Professionalität während der Arbeit – niemals zu kurz kommt. Und so wurden die Zöglinge zur Belohnung auf ein Abendessen im berühmt berüchtigten spanischen Klubhaus in St.Gallen eingeladen, wo man den ersten Abend feierlich ausklingen liess.

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Es gehört schon fast fest zur Weihnachtszeit dazu, und auch dieses Jahr war wieder eine namics Delegation in Antwerpen. Der Grund? Devoxx, einigen vielleicht bekannter unter dem Namen Javapolis, ist eine jährlich stattfindende Javakonferenz. Die Organisation rund um Stephan Janssen hat wieder mal eine erstklassige Konferenz auf die Beine gestellt. Die Liste der Speaker ist ein Who is Who der Java-Community und alle berichteten von den neuesten Entwicklungen und Entscheidungen in der Szene.

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Für diejenigen, die nicht Live dabei sein konnten, wurden alle Vorträge aufgezeichnet und werden Anfang des nächsten Jahres auf Parleys.com veröffentlicht. Für Hardcorependler und Offlinepoweruser gibt es auch eine Air Applikation mit der man die Talks ausserhalb der Zivilisation schauen.

In Belgien wird auch eine sehr gute Bierkultur gepflegt, welche auch uns nicht unberührt liess. Wie jeder Entwickler seine auf sich zugeschnittene Entwicklungsumgebung hat, gibt es in Belgien zu jedem Bier das entsprechende Glas. Und als wir nachfragten ob wirklich jedes Bier sein eigenes Glas hat, meinte der Barkeeper eigentlich ja, ausser diese drei Flaschen, die haben nur ein Glas, aber die sind ja auch von der gleichen Brauerei.

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Wir hatten leider doch nicht die Zeit alle zu degustieren. Aber an solch dicke Bücher sind wir uns aus der Informatik Welt ja gewohnt.

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Dieses Jahr mit dabei waren aus Deutschland Austin, Dominik, Doreen, Roland, Stefan, Thorsten und aus der Schweiz Adnan, Boris, Chistoph und Pascal. Danke an alle, war cool mit euch….

Gruss Boris & Pascal

Und für die, dies interessiert, Kultur gabs da auch noch ;-)

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