namics auf dem Piz Buin

Das schon seit längerem geplante Event der Besteigung des Piz Buins hat letztes Wochenende stattgefunden. 5 namicsler (Bernd Langkau, Markus Wirrer, Sandro Ruch, Hans Tobler und ich) sowie ein ehemaliger namicsler (Andreas Schneider) nahmen am Freitag Abend den steilen Weg zur Silvrettahütte in den Angriff. In der Hütte angekommen, sahen wir nicht, wie erwartet, eine wunderschöne Bergewelt, sondern dichter Nebel hüllte uns ein. So blieb uns nichts anderes übrig, als in der gemütlichen Hüttenstube die Tour vom nächsten Tag zu studieren und dazu ein paar Bierchen zu geniessen.

Am Samstag um 05.30 war der Nebel verschwunden und das Piz Buin Team schon startbereit. Wir marschierten Richtung Silvrettagletscher, bildeten dort zwei Dreierseilschaften und wanderten über den spaltenlosen Gletscher über die Fuorcla dal Cunfin zum Fusse des Piz Buins. Von dort gings mit leichter Kletterei über einen wunderschönen Grat zum Gipfel des Piz Buins. Um 10.00 Uhr standen wir, als eine der ersten Seilschaften auf dem Gipfel und konnten die Aussicht ohne „grosses Gedränge“ geniessen.

Da der Abstieg zur Tuoi Hütte nur gerade ca. 3 Stunden dauerte und wir deshalb noch genügend Zeit hatten, durften wir einer sehr lehrreichen Lektion im „Sichern in Schnee und Eis“, durchgeführt von Hans, beiwohnen. Er zeigte uns einer der neuesten Sicherungstechniken im Eis, die er an einem ungefährlichen Gletscherhang gleich demonstrierte. Das Seil war angeblich fest im Schnee verankert, doch als die Sicherung einer Belastung ausgesetzt wurde, schlitterten der Hans und der Andreas (der die Belastung verursachte) samt der Sicherung den Abhang hinuter. Für die Zuschauer war dies natürlich ein humorvolles Spektakel. Ob diese neue Sicherungstechnik aber im Ernstfall tatsächlich eingesetzt werden sollte, bleibt jedem selbst überlassen.

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Nach der amüsanten Vorführung und nach etlichen Überquerungen von Schneefeldern und selbstverständlich ohne weitere Zwischenfälle kamen wir in der Tuoihütte an und feierten dort den Gipfelerfolg. Am Sonntag ging es über eine vermeintlich leichte Wanderung (im Endeffekt waren es doch nochmals 500 Höhenmeter hoch und 1000 Höhenmeter runter) nach Guarda. Genau mit den ersten Regentropfen erreichten wir das Postauto und den Zug, der uns wieder nach Hause brachte.

Fazit: Eine tolle Tour, eine tolle Bergsteigergruppe – ein Event das wir mit einem anderen Gipfelziel gerne wiederholen.

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