Adieu Namics.

Letzter Arbeitstag bei Namics. Swissair Trolley geräumt (und gebührend vererbt). Finales Händeschütteln noch ausstehend. Starbucks Tasse keimfrei geputzt und kommentarlos im WG-Rotweiss Kücheninventar hinterlassen. Time to say goodbye.

Der Trend geht zum Sprawl Rock, zur Aargauer Nummer, zu „Friends des Rüebli-Läänds“. Zum Haus bauen, Baum pflanzen  (und zum Zweit-Intranet) – ihr wisst schon...

Ich verlege meinen privaten und beruflichen Lebensmittelpunkt ins Aargau. Ab nächstem Jahr werde ich privat „Feierabend-Architekt, -Bauführer und Baumpflanzer“ und beruflich bei Finnova das Programm Management e-Channels übernehmen. Gefühltes „Back to the roots“ nach vielen Jahren beruflicher e-banking Vergangenheit.

Adios Amigos. Adiö Züri.

Der Zeitpunkt ist definitiv gekommen – nach bald fünf Jahren Wohnsitz in Zürich – um langsam Abschied zu nehmen. Abschied von Namics, von Oerlikon und der Gehdistanz zum Hallenstadion (obwohl die tollen Konzerte anderswo stattfinden), von vielen Freunden und Gleichgesinnten im Geschäftsalltag. Von den bekannten „Reisetypen“ im täglichen ÖV, von der persönlichen Wortmarke auf der Visitenkarte, den sämstäglichen Besuchen auf dem Bürkliplatz Flomi und meiner grossen Liebe, dem Namics Flickr Pool.

Einmal Flux Kompensator bitte.

Ein Abschied zwar mit einer gehörigen Portion Wehmut, aber mit wunderbaren Erinnerungen ans Lampenfieber Magazin, die Rollerdisco mit Felix, die 3D Genossen und Schnauzring Produzenten, an Herrn Strunz, turbulente Award Nächte, legendäre Weihnachtspartys, Bahnhofsymmetrien, Videoexperimente an Sommertagen im neuen ZH Office, das Markom Lab, Namics Camps mit Octocopter, zahlreiche Fachreferate und Blogposts, kontroverse Fachartikel, Kulturausflüge, die neverending Pulliparade, meine Marroni Queen, Wanderwetter Fans, und an die 5i Apéros in der WG Rotweiss an der Konradstrasse.

Danke.

Das grosse Dankeschön geht an Nicole, Nina und JC, die auch in den hektischsten Momenten kühlen Kopf bewahrt haben und auf die jederzeit 200 Prozent Verlass war. Immer. An Peggy, die ganz unbemerkt Unmögliches schnell möglich machte. Und ebenso danke ich den Freunden aus den Business Units, die ich öfters über Gebühr strapazieren durfte. Für die zahlreichen Referate, Fachartikel, Blogposts, Tweets, Videos und internen Projektstunden, die meistens am Feierabend und am Wochenende entstanden sind. Sie sind die Basis der Namics Kommunikation. Ohne Euch hätte es nicht funktioniert. Grossen Respekt verdienen Michael, Markus und Steffi für ihren unermüdlichen Einsatz und Biss im Geheimprojekt No.1 sowie Roger, der schnell an paar Feierabenden den ganzen Fundus jahrelanger Blogposts migriert und – klick-klack – auf Terrific Basis in ein responsive Layout überführt hat. Und Merci Martin, für den St. Galler Kulturbeitrag; das occasionell praktizierte Bratwurst-Mentoring (welches man eigentlich in Personalfachkraftkreisen kultivieren sollte).

Meine grosse Sympathie gilt schlussendlich allen Namics Mitarbeitenden mit einer gehörigen Portion Strunz im Geiste. In Strunz we trust. Und in Ecken und Kanten.

Keep on rocking Namics. We stay tuned. Mit diesem wunderbaren Twitterzeug oder so.

 

PS:
Ja. Es gibt auch ein Leben nach Lotus Notes…

PPS:
Halt! von den Bahnhofsymmetrien verabschiede ich mich noch nicht…

22 Gedanken zu “Adieu Namics.

  1. wow, irgendwie orientieren sich gerade einige neu in ihrem berufsleben. auch dir wünsche ich alles gute am neuen ort und beim neuen arbeitsgeber, ich hoffe man läuft sich irgendwann mal wieder über den weg (oder macht einen film zusammen oder so).

  2. happy byebye und ein wundervolles weihnachtsfest. kann dir sehr gut nachfühlen und schicke dir bereits ein paar nastüechli für die tschüss-runde :)

    einen guten start im 2012 und happy xmas :)

    monah

  3. Werde den Trolley in Ehren halten und füllen. Dir alles Gute, und eventuell trifft man sich mal wieder zu einem kurzen Gadget-Talk (Yourls,Teleport) bei Burger (Silberkugel) und schmissiger Bedienung (auch Silberkugel). Hebs guet!

  4. Lieber Ralph,

    ich kann es immer noch nicht glauben, aber 14 Kommentare lügen nicht.

    Danke Dir für Dein Lob, wobei Du für mich immer noch der gefühlte Pilot unseres Geheimprojektlaunchs #1 bist :-)

    Bleib‘ bitte, wie Du bist, nämlich ein PixelFreund!

  5. Wo die einen sich trennen, freuen sich andere auf neue, spannende Projekte! Ich wünsche Dir einen guten Start im Aargau!

    Wenn Du mal genug Nebel gesehen hast – Meeting in Chur machen ;)

  6. Was wird nur ohne Pulliparade. Ohne Ohrsand. Ohne Fotoinstallationen. Ohne Dich? Ich wünsch Dir alles gute, v.a. beim Hausbau… Mist, jetzt hab ich vergessen, Dir das Pack weisse Socken zum Abschied zu übergeben ;) Mach’s gut, Ohrsand!

  7. Hey Ralph
    Schneller Reisender. Ich wünsch Dir im Argau (da hats noch andere coole Leute, glaub mir) alles Gute, viel Glück beim Baumpflanzen und was ich da noch alles Konservatives hinein interprätieren mag.
    Ich hoffe, Du hast ordentlich geheult beim Abschied.
    cu

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