Treffen der Frontend UserGroup RheinMain

Letzten Donnerstag war es soweit. Das 7. Treffen der Frontend UserGroup RheinMain hat stattgefunden. Das Jahr startete gleich mit einem neuen Record: über 30 Teilnehmer kamen zu dem Treffen der UG, die als kleines Meetup 2014 gestartet ist.
Ich war jetzt auch das erste mal dabei.

Räumlichkeiten, Pizza und Bier wurden von der Triplesense Reply gesponsort.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch gleich mit den Vorträgen los.

Frontend UG

Foto: Jan Deppisch

Der erste Beitrag von Walter Ebert befasste sich mit „High Performance Images“. Bilder sind in modernen Website Designs ein Faktor, der nicht vernachlässigt werden darf. Die Designs sehen immer mehr und immer größere Bilder vor, die auch bei hoch auflösenden Displays scharf dargestellt werden sollen. Dabei soll die Webseite insbesondere auf mobilen Geräten so schlank wie möglich über das Netz kommen- Eine echte Herausforderung. Walter Ebert stellte hier nicht nur Bildformate vor, die über die wohlbekannten Formate *.gif, *.png, *.svg, *.jpg hinaus gingen, sondern auch Videoformate. Auch Icon-Fonts und http2 waren ein Thema. Der Beitrag zeigte schön, dass Frontend Entwicklung, selbst bei einem nach außen so einfachen Element wie einem Bild, hohe Anforderungen an den Entwickler stellen kann.

Der zweite Beitrag von René Kriest behandelte „AngularJS 2 – Von DOM-Frickelei zu sauberer Architektur im Frontend“. Die Lebenszeit und der Umfang von Frontend-Projekten steigt kontinuierlich an. Daher ist es sinnvoll sich bei einem neuen Projekt für ein gutes Frontend-Framework zu entscheiden. Die Wahl des Frameworks ist wichtig, denn das Projekt wird wahrscheinlich für die gesamte Lebenszeit darauf basieren. Es kommen Themen wie Long Time Support, Testbarkeit und Wartbarkeit auf. Auch JavaScript bekommt „Konkurenz“. Angular verwendet TypeScript und übersetzt dieses dann in JavaScript Code für den Browser. René Kriest betont bei seinem Vortrag, wie wichtig es ist, dass der JavaScript Code testbar ist.

Der dritte und letzte Vortrag von Igor Yaspas befasste sich mit dem Thema „Agiles Testen != Fehlersuche“. Agiles Vorgehen in Projekte gibt es immer öfter. Aber was ist agiles Vorgehen eigentlich? Die Vorstellungen darüber, was Agil bedeutet, gehen teilweise noch weit auseinander oder müssen Projektsituationsbedingt oft angepasst werden. Der Kernpunkt des agilen Vorgehens ist der Sprint, der dafür da ist, um immer wieder ein Inkrement zu liefern, das das Projekt um ein Feature bereichert. Dabei ist es wichtig, dass dieses Inkrement auch wie erwartet funktioniert. „Wie erwartet“ – Da gibt es bei Entwicklern und Testern schon mal unterschiedliche Ansichten. Auf dem Weg von „Es gibt eine Möglichkeit die funktioniert“ zu „Es gibt keine Möglichkeit, die nicht funktioniert“ muss im Rahmen eines Sprints im Zusammenspiel von Entwickler und Tester immer weiter vorangeschritten werden. Was macht einen guten Tester aus, war die Frage. Ich möchte es zusammenfassend so formulieren: „Ein guter Tester bereitet für den Entwickler den nächsten Schritt vor, um auf dem Weg zum fehlerfreien Produkt voranzuschreiten“.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank allen Vortragenden.
Vielen Dank an Jan Deppisch fürs Gründen und die Organisation der UG.
Und vielen Dank an Triplesense Reply für das Sponsorn der Location und Verpflegung.
Mir hat es gut gefallen und ich bin bestimmt öfter dabei.

~Constantin

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