Namics auf dem Symbioticon – dem Appathon der Sparkassen.

Die Sparkassen-Finanzgruppe veranstaltete in diesem Jahr zum ersten Mal einen Appathon im Rahmen des Fi-Forums, der Prestigeveranstaltung der Sparkassen-Finanzgruppe. Mehr als 13.000 Besucher werden in drei Tagen umfassend über alle Neuerungen und Projekte innerhalb der Bank und ihren Dienstleistern informiert. Moderiert wurde der Appathon von Daniel Bröckerhoff (ZDF Heute+). Lukas Jaborsky, ein ehemaliger Namics-Kollege, organisierte den Appathon und hat ein extrem lässiges und interessantes Event auf die Beine gestellt. Räumlich findet der Appathon in der Halle 11 der Messe Frankfurt statt, direkt dem Fi-Forum angegliedert. Ein reger Austausch in beide Richtungen fand statt.

Wir haben die Ehre mit einem tollen Team und einer grandiosen Idee gegen 28 andere Teams aus Deutschland, Östereich und Schweden anzutreten:

Mario Fraune (Young Urban UX und so)
Ellen Hellwig (Design und Consulting Fee)
Susanne Huebner (Ideensprudlerin und Spionin)
Lars-Olof Krause (Codekünstler und standhaft wie eine Eiche)
Anatol Rudolph (Magier und nachtaktiv)
Tom Strube (Luftschloss-, Inventarzerstörer und Uhrbeobachter)

Special thanks to Lars Schilling (Ideator und Teamplayer)!

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Wir arbeiteten mit allen Mitteln der Kunst. Von Visions-Workshop, über Konkurrenz-Recherche, Story Mapping, Kanbanboard, Scribbles, Papierprototypen und Elevator-Pitch-Template ist alles dabei. Wir – oder um es mit den Worten von Daniel (Moderator) zu sagen: „Wir Höhlentrolle“ (das FI-Forum ist ein Stockwerk höher) – hatten zu Beginn etwas Startschwierigkeiten, liessen uns jedoch nicht unterkriegen. Nach etwa acht Stunden hatten wir die Gelegenheit unsere Idee Dr. Schmalzl, dem Vorstand des Deutschen Sparkassen-und Giroverbandes (DSGV), persönlich vorzustellen. Das Feedback war sehr positiv und wir gaben Gas, um beim Finale zu punkten.

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Wir liessen es uns ausserdem nicht nehmen uns standesgemäss in unseren Hoodies und Wollmützen unter die Anzugträger zu mischen. Sprüche wie: „Das sind bestimmt welche von diesem Hakaton“ (bitte ohne „th“ in der Aussprache vorstellen) oder staunende Gesichter bei Gesprächen über eine neue SDK von HP waren keine Seltenheit und für uns durchaus nicht ganz unamüsant (Lächeln)

Bis um 16:00 Uhr am Mittwoch, 16.11., konnten wir an unserem Baby arbeiten. Mittags wurde der Code noch einmal vom Veranstalter geprüft und die Entwickler mussten kurz erläutern, wie sie vorgingen. Dennoch hatten wir es zauberhafterweise geschafft schon vor 16:00 Uhr fertig zu werden. Das war vor allem durch die grossartige Leistung der beiden FE-ler Lars-Olof und Anatol möglich. Beide gaben dem Appathon das gewisse Flair: Entwickler die unter den Tischen schlafen und sonst ihren Bio-Rythmus dem Projekt anpassen. Die beiden haben heldenhaft Gas gegeben und so konnten wir noch einige feine Features einarbeiten.

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Um 17:00 Uhr war dann Showdown. Alle Teams stellten ihre Entwicklungen in einem vier Minuten dauernden Elevator-Pitch einer illustren Jury vor.
Die Jury:

Prof. Dr. Hackethal – Fachbereich der Wirtschaftswissenschaften der Goethe Universität
Hans Laven – Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Paderborn-Detmold
Tobias Lücke – Bereichsleiter digitaler Vertrieb Hamburger Sparkasse
Andreas Schelling – Mitglied der Geschäftsführung FinanzInformatik
Jochen Siegert – Ratpack Mitglied & Speaker Traxpay
Dr. Olaf Heinrich – Bereichsleiter Digitales Multikanal-Management Deka
Stefan Roesler – Vorsitzender der GF Sparkassen Finanzportal
Bernd Wittkamp – Vorsitzender der GF StarFinanz

Die Vorträge waren sehr kurzweilig. Herausstachen (ausser natürlich unserem Beitrag ;-) ein Team, das VoiceBanking vorgestellt hatte, einige Mobile Pay Lösungen und auch einige süsse Spar Apps für Kinder. Die begleitende Party war perfekt zum Netzwerken! Beurteilt wurde nach diesen Kriterien: Security, Efficiency, Flexibility, Mobility und Joy of Use.

Unser Ergebnis ist ein rasanter siebter Platz (von 29 Teams). Und vor allem die Erkenntnis, das wir innerhalb von drei Tagen ein tolles Projekt stemmen können. Ich war mir anfangs nicht klar ob wir alles schaffen was wir uns vorgenommen hatten. Die Zweifel verstärkten sich am Dienstag mittag. Hier hiess es dann wie bei der Analogie des Marathons: Zähne zusammenbeissen und durchhalten. Es hat sich sehr gelohnt! Der Endspurt war entspannt, wir haben alles richtig gemacht.

Noch einmal vielen Dank vor allem an Lukas Jaborsky, Veranstalter des feinen Events. Danke auch an Namics, die uns die Teilnahme am Event ermöglicht hat. Ich hoffe, dass wir an dieser Disziplin noch öfter teilnehmen werden!

@ Hey mates: I loved to work with you! Ihr seid einfach die besten Kollegen die ich mir vorstellen kann. Big hug!

 


Und hier eine Kurzvorstellung der App:

Wir wollen Sparen wieder sexy machen, in die Gemeinschaft führen und dank intelligenter Schnittstellen und einem coolen Canvas-Nav. Ansatz für die Sparkassen in das Jahr 2016 holen.

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Splashscreen unserer App „Spar`s Dir“ vom Team „FIN`s geil“, die aktuell in die bestehende App eingebunden ist.

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Hier ein Beispiel, wie ein Störer zur neuen Funktion aussehen könnte.

Unser Protagonist Jonas mit seinen Sparzielen in der Community und seinem Kontostand. Alles ist frei beweglich.

Eine Push-Notification, die Jonas erinnert, bei seinem Gruppensparziel mal voran zu kommen.

Hier das Gruppensparziel von Jonas und seinen Freunden, Tibeturlaub für drei Monate. Wie sieht das im Detail aus?

Hier die Detailseite, wo Jonas nun weiteres Geld sparen oder den galant platzierten Kredit der Sparkasse nutzen kann. Eine Schnittstelle zu einem Drittanbieter ermöglicht es Jonas, stets den aktuellen Preis zu sehen und so auf dem Laufenden zu bleiben.

Jonas klickt den kleinen Störer der Sparkasse an und sieht, dass ihm über YES (Kreditfreigabe via Handy) ein Kredit der Sparkasse angeboten wird. Er entscheidet sich dagegen und möchte ein Teil seines Sparguthabens lieber seiner Schwester zukommen lassen.

Über diese Suche findet er diese schneller als über den oben gezeigten Canvas.

Hier seine Schwester mit ihren Sparzielen. Jonas entscheidet sich seiner Schwester einen Beitrag zu den Schuhen zukommen zu lassen.

Auf der Detailseite sieht er, dass er nur noch 20 EUR sparen muss, damit Brigitte sich die Schuhe bei Zalando kaufen kann. Er „erspart“ ihr ihre „Traumneaker“.

Tadaa. Jonas hat seiner Schwester eben die Schuhe „erspart“ und kann ihr das direkt via WhatsApp mitteilen. Alternativ bekommt sie eine Nachricht aus der App heraus.

… der Canvas in seiner ganzen Schönheit, voll bedienbar und in der Bedienung super fluid. Die Darstellung hätte unseren Techies Anatol Rudolph und Lars-Olof Krause fast den letzten Nerv geraubt hätte.

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