AppQuest – eine grosse Möglichkeit

Beitrag von Oliver Eisenhut, Lernender Informatik

Eine eigene App zu schreiben, das wollte jeder schon einmal. Doch wie finde ich einen Einstieg in diese Welt? Ich persönlich habe zuerst einmal einige Artikel im Internet angeschaut und einen Versuch gestartet mich einzulesen, was jedoch, wie bei allem grossen neuen Themen, eher erdrückend wirkt, als dass es Freude zum Lernen macht.

Da habe ich von unserer Lehrlingsverantwortlichen hier bei der Namics ein Mail bekommen, wo sie mich fragte, ob ich beim AppQuest mitmachen wolle. Dies kam mir natürlich perfekt gelegen, da ich bei meinem Versuch in die Welt des Mobile Development einzutauchen nicht so erfolgreich war. Dies führte zu einer Anmeldung am AppQuest mit einem meiner Schulkollegen aus der Berufsschule, als ein Team.

Nach einigen Wochen, bekam ich die Einladung zum einem Boot-Camp an der HSR. Im Vorhinein mussten wir uns bei der Anmeldung entscheiden, ob wir auf die iOS oder auf die Android-Schiene aufsteigen, wobei wir uns für iOS entschieden haben. Wir wussten beide, dass spannend werden würde, da keiner von uns beiden je mit einer Technologie von Apple gearbeitet hatte.

Also waren wir nun in einem Hörsaal der HSR und wurden über den Ablauf des AppQuests informiert, darauffolgend wurde eine Einführung in die gewählte Plattform durchgeführt, wobei wir unser erstes App programmierten, einen Metalldetektor, welcher die Stärke eines Magnetes messen kann (dieses Feature wird vom Kompass gebraucht ;)). Ausserdem gab es in unserem Fall eine schnelle Instruktion über die relativ neue Programmiersprache Swift, welche wir zum Programmieren der App brauchten.

Dieser erste Event hat bereits einen grossen Teil der Erdrückung entnommen, da jede Gruppe einen Coach zugeteilt bekommen hat, welcher für allfällige Fragen zu Verfügung steht und da wir schon das erste App programmiert haben.

Nun lag bzw. liegt es immer noch in unserer Hand in einem drei Wochen-Zyklus einen neuen Auftrag in Form einer App zu lösen. Bei diesen Aufgaben lag der Fokus zuerst auf dem Erstellen einer UI (User Interface, das Aussehen) und später auf dem Zugriff auf Sensoren und Aktoren, welche typischerweise nur oder vorwiegend auf einem Smartphone verfügbar sind. Diese Apps die erstellt werden, finden beim Abschlussevent dem sogenannten „Treasure Hunt“ ihren Nutzen. Dieser ist eine Art Schnitzeljagd, welcher mit den programmierten Lösungen bestritten werden soll und der Gruppe mit den meisten Punkten winkt ein schöner Gewinn zu.

In allem zusammen ist der AppQuest eine sehr empfehlenswerte Erfahrung und es nimmt einen grossen Teil der Angst sich ins Mobile Development zu stürzen. Man beginnt mit einem kleinen Basiswissen, kann jedoch mit Hilfe der Coaches und dem kontinuierlichen Lernprozess bereits einige Fortschritte nach einigen Wochen verzeichnen und dies mit ein eins bis vier Stunden pro Woche. Somit wird eine gute Grundlage geschaffen, auf welcher man nun seine Fähigkeiten verbessern und erweitern kann.

Dabei ein sehr grosses Dankeschön an meine ausbildende Firma, der Namics, welche mich zur Teilnahme an diesem Event ermutigt hat, mir Arbeitszeit für die Aufgaben zu Verfügung gestellt hat und mir sogar die fehlende Hardware zur Verfügung stellte. Sowie an die HSR, welche diesen Event organisiert hat, sowie an die einzelnen Coaches.

Anbei noch einige Screenshots von unseren Apps:

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