Continuous Lifecycle 2016 – Mannheim

Im November war ich auf der Continuous Lifecycle in Mannheim die zum 4. Mal von Heise Online (IX) und dem DPunkt Verlag veranstaltet wurde.
Hierzu schreibe ich hier über ein paar Vorträge und was ich von diesen mit genommen habe:

Poised for Change: Achieving Business Agility
Am ersten Tag überzeugte Rebecca von ThoughtWorks uns Teilnehmer davon, dass Continuous Delivery (CD) ein Teil eines agilen Geschäfts ist (Business Agility).
Das soll bedeuten, dass für ein Agiles Business mit hohen Leistungszielen auch die IT mit Continuous Design und Continuous Delivery aufgestellt sein muss.

Youtube
Youtube: Poised for Change

Harald Göttlicher und Stephan Köthe präsentierten ihre Jenkins Pipeline mit der Software wie auch Hardware für KFZ Prüfungen hergestellt werden.
Mittels den Einsatz des Cloudbees Jenkins haben Sie viele Self Service Lieferstrecken aufgebaut und dadurch eine sehr effiziente Lieferkette mit Qualitätssicherung auf die Beine gestellt, die sich die Unterabteilungen der Firma selbst einrichten können.

Tony Rice stellte in seinem Vortrag „Is Continuous Delivery Killing Application Security?
klar, dass Continuous Delivery kein Security Probleme hat, wenn CD Grundsätze eingehalten werden.
Somit sollten ein auszulieferndes Artefakt mit statischer und dynamischen Security Testtools getestet nur einmal erzeugt werden. Ebenso soll dieses Artefakt alles beinhalten was für die Auslieferung notwendig ist!

Vor- und Nachteile der Security im Agilen Entwickler Umfeld

Vor- und Nachteile der Security im Agilen Entwickler Umfeld

Mein Ausflug in die parallel verlaufende Container Conf war dann in dem Vortrag von Sergiusz Urbaniak. Im Thema: „rkt und Kubernetes: Neues rund um Container Runtimes und Orchestrierung“ zeigte er, dass Rocket (rkt) ein auf Sicherheit bedachtes Werkzeug in der Containerwelt ist und wie man dies z.B. in Produktiv Umgebungen orchestriert.

Dirk Harberg und Marcel Wolf zeigten (DIE REISE NACH DEVOPS: EIN SWISSCOM-ERFAHRUNGSBERICHT), dass DevOps auch beim Netzausbau der Swisscom im „Feldeinsatz“ ausgezeichnete Erfolge verbuchte.
Das Anschließen von neuen Kabel gebundenen Verbindungen wurden hier letztendlich mit einer pragmatischen Responsive App umgesetzt, die sogar auf ältesten Smartphones die Außendienstmitarbeiter unterstützt und so die Arbeit wesentlich erleichtert.

Als Highlight finde ich aber, ist der Keynote Speaker Johannes Mainusch zu empfehlen. Thema: „otto.de – wie die Titanic den Eisberg verfehlte“.
Er vermittelt, dass ein Agiles Vorgehen mit Continuous Delivery zufriedene Vorstände wie auch IT Mitarbeiter hervorbringt. Er stellt klar, dass eigenverantwortliches Arbeiten als Team viel erfüllender ist, als ein Mikromanagement von oben herab.
Youtube Link
Youtube Link

Alexander Birk + Christoph Lukas – „Agile Engineering Practices in der Infrastrukturentwicklung“ zeigten wie in der Infrastrukturverwaltung die Techniken wie TDD, Continuous Integration usw, ebenso Anwendung finden um große Installationen zu verwalten und auszurollen.

Mattias Giese – Lifecycle Management mit Foreman & Puppet zeigt wie man mittels Foreman Puppet orchestrieren kann. Allerdings will Foreman sich nicht nur auf Puppet stützen und arbeitet an der Integrierung vieler Dienste, wie z.B. Ansible.

Richard Attermeyer und Jens Kanschik zeigten mit dem Thema „Der Mythos der Trunk-basierten Entwicklung“ die Probleme bei der Einführung von CD.
So war z.B. bei den unterschiedlichen Teams immer der Build „Broken“ im gemeinsamen Trunk. Der CI lauf dauerte 30 – 60 Minuten und die  Teams haben gegenseitig Fingerpointing betrieben, was natürlich suboptimal ist für eine schnelle Entwicklung.
Lösung dafür waren letztendlich pre-hooks des Repositories die für jedes Team oder jede Story erstellt wurden und die End2End Tests die pro Team separiert ausgeführt werden konnten.

Der dritte und letzte Keynote Speaker Jamie Dobson -Strategy – from Ancient Greece to Container Orchestration (and Other Stuff They Don’t Teach You at Business School) hat mir wenig interessantes vermittelt. Hier trotzdem der Youtube Link:

Strategy
https://www.youtube.com/watch?v=k2RVRECsVLE

 

Mein Resümee:

Die Continuous Lifecycle ist eine lohnenswerte Konferenz in der viele Gleichgesinnte sich treffen.
Viele haben große Veränderungen in Ihren Firmen vor oder hinter sich.
Die Themen sind theorie- wie praxisbezogen und durch die Erweiterung der Container Konferenz sehr detailliert.

Auf jeden Fall ist es eine Konferenz, die die Unternehmen der Branche nach vorne bring.
Für mich war interessant zu sehen, dass es in vielen Unternehmen noch Optimierungspotential gibt und ein DevOps Angestellter sich viele Freunde machen kann. ;-)

 

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>