Wie löscht man Google? Studierende der HTW Chur zu Besuch bei Namics in Zürich

Gastbeitrag von Julia Knuchel und Tina Wunderlin (Studentinnen HTW Chur)

An einem wunderschönen, wenn auch kalten Dezember Nachmittag, hatte die erstsemestrige Information Science Teilzeit-Klasse der HTW Chur das Vergnügen Namics in Zürich zu besuchen. Im Vorfeld hörte man unter den Studenten immer wieder: „Wo gehen wir hin? Was machen die denn? Noch nie gehört.“ Nach den zwei Stunden bei Namics, war mein persönliches Fazit und ich vermute auch das Fazit vieler Mitstudenten: „Wie kann es sein, dass man Namics nicht kennt?“

htw-chur-1

Der unscheinbare Eingang im Bahnhof Enge in Zürich liess keine Vermutungen darüber zu, was sich dahinter befand. Meine Annahme eines kleinen Webagentur Büros mit maximal 20 Mitarbeitenden wurde rasch korrigiert. Zurzeit sind genau 498 Personen bei Namics eingestellt. Dies an den unterschiedlichen Standorten, wie in der Schweiz, in Deutschland und Belgrad.

Begrüsst wurden wir von Nadine Mueller, Senior Recruiting Manager. Um den Grundsatz und die Lebensphilosophie des Full-Service Anbieters im Bereich von Internet Lösungen zu spüren, muss man keine besondere Begabung haben. Die Lockerheit, die Kreativität und die Innovationen liegen in der Luft. Das Team wirkt jung und das Duzen ist Standard. Ebenso tragen das Grossraumbüro, der gemütlich eingerichtete Pausenraum inklusive Töggelichaste, wie auch der Loungebereich mit Playstation zur angenehmen Atmosphäre bei. Viel beeindruckender fand ich jedoch, dass alles hip und modern wirkt. Sei es die Anzeigetafel der nächsten Züge im Eingangsbereich oder die Ideen-Wand, auf welcher man sich austoben kann.

Neben Nadine lernten wir drei weitere Mitarbeiter kennen, die uns aus ihrem Arbeitsalltag erzählten. Anhand deren Inputs, konnten wir uns ein Bild davon machen, was bei Namics „produziert“ wird. Zudem wurde schnell klar, dass die Mitarbeitenden Namics ausmachen. Jeder hat seine Fähigkeiten und setzt diese zur Lösung von Problemen und anstehenden Aufträgen ein. Daraus ist ein grosser Pool an Experten entstanden, welche bemüht sind immer auf dem neusten Stand zu sein, wenn nicht bereits einen Schritt voraus.

htw-chur-3

Wie viel wir Studenten inhaltlich verstanden haben sei dahingestellt, jedoch ist dies meiner Ansicht nach zweitrangig. Denn was wir auf jeden Fall auf den Weg mitbekommen haben, ist die Begeisterung der Mitarbeitenden, dafür was sie bei Namics machen. Insbesondere wird die Förderung der Freiheit geschätzt. Dies bedeutet Neues auszuprobieren und dazu gehört auch einmal „auf die Fresse zu fallen“. Das Credo aus Fehlern lernt man, wird hier gelebt.

Der Vortrag von Dominik, verantwortlich für das Senior Frontend Engineering, war für uns der Eindrücklichste. Die anhand lebhafter Beispiele erklärten Begriffe wie HTML, CSS und Javascript, stiessen auf grosses Interesse. Zumal wir uns in naher Zukunft ebenfalls damit beschäftigen werden. So war es sehr eindrücklich, als Dominik mit ein paar Klicks das Google-Logo auf deren Website verschwinden liess. Das erschrockene leere Schlucken der Studenten war geradezu hörbar.

Wir danken Namics herzlich für den vielfältigen Einblick in ihre Tätigkeit. Der Funke der Begeisterung ist definitiv auf uns übergesprungen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>