Kommunikationstraining Modul II von Bruno Graf

Schneller reden als Lucky Luke schießen kann? Wir haben dies am 16./17.05.2017 versucht. Wir, das ist eine Gruppe von 13 Namics-Kollegen, die am Training Auftrittskompetenz 2 teilgenommen haben. Den zwei Frankfurter und elf Schweizer Kollegen aus unterschiedlichen SkillGroups war der Trainer schon Bruno Graf aus dem vorangegangenen Modul 1 gut bekannt. Diesmal sollte es darum gehen, die bereits gewonnenen Erkenntnisse aus dem Modul 1 weiter zu üben, erweitern und zu vertiefen.

Die Anfahrt am 15.05.2017 aus Frankfurt war aufgrund eines Cyberangriffes etwas abenteuerlich: Alle Anzeigetafeln der Deutschen Bahn waren ausgefallen und auch teilweise die Reservierungsanzeigen in den Zügen. So merkten wir, wie sehr wir auf digitale Informationen angewiesen sind.

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Der Weg aus Frankfurt führte bei strahlendem Wetter über den Bodensee mit der Fähre. Die Aussicht war phänomenal!

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Angekommen begrüßte uns Frankfurter ein Märchenschloss: Direkt über dem Yachthafen von Staad liegt das Schloss Wartegg. Ein traumhafter kleiner Anstieg durch den Park ließ mich eine kleine Enklave erschließen. Das Schloss umgibt ein wunderschöner Blumengarten, dessen Duft mich gleich die doch recht lange Fahrt vergessen ließ.

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Am nächsten Morgen kamen unsere Schweizer Kollegen aus Zürich als auch St. Gallen an.

Hier eine visuelle Übersicht der Teilnehmer – ein sehr lässiges Team:

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Um 09:00 Uhr startete Bruno Graf in bekannt entspannter und pünktlicher Weise das Seminar. Richtig: „Entspannt“ und „pünktlich“ widerspricht sich bei Herrn Graf nicht. Das ist das erste Learning: Punktgenau Leistung bringen. Und dabei den Spaß nicht vergessen!

Wir erfuhren Fakten und lernten Best Practices zu verschiedenen Bereichen kennen. Natürlich mit vielen Gelegenheiten das Gelernte direkt zu üben. Vorträgen folgten jeweils immer die Umsetzung. Auf jeden Vortrag wurde höchst liebevoll und dennoch sehr direkt Feedback von Bruno Graf und den anderen Teilnehmern gegeben. Was haben wir gut gemacht, was war weniger gut? Das Seminar setzte Akzente in spontaner und vorbereiteter Rede. Selbst wenn einmal einer der Teilnehmer nicht weiterwusste, konnte Herr Graf wirklich gut motivieren und Vertrauen in sich selbst schenken, dennoch einen Weg zu finden. Wir nutzten das Bilderbuchwetter auch, um im Freien Spontanvorträge zu halten.

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Wie können wir rhetorische Mittel in schwierigen Gesprächssituationen anwenden? Wie können wir beispielsweise auf unzufriedene Gesprächspartner reagieren, wie können wir zweifelnde Gegenüber motivieren? Wie reagieren wir auf spontane Einwände? Können wir unser Gegenüber auf ein Thema hinsteuern? Das alles haben wir interativ vor den anderen trainiert.

Das Schloss Wartegg bot genügend feine Sitzbereiche an, um in kleinen Gruppen zu diskutieren und zu testen, ob die Methoden sich auch anwenden lassen. Am Ende des zweiten Tages hatte Herr Graf einen Pitch vorbereitet. Jeder der Teilnehmer musste in 30 Minuten Vorbereitungszeit zu einem zufällig zugewiesenen Thema eine Rede halten. Die Kollegen stimmten für die ihrer Meinung nach beste Rede. Die stolzen Sieger konnten aus interessanten Sachbüchern eine Trophäe wählen.

Ich habe wieder einmal das Gefühl bekommen, dass es wichtig ist, zu reden. Aus sich heraus zu gehen.

Zum Schluss mein Lieblingszitat von Paul Watzlawick, das sich wieder bewahrheitet hat: „Man kann nicht nicht kommunizieren! Deswegen lasst uns die Mittel, die wir haben, ausschöpfen!

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