Interview mit Anna-Lena Bechtold zu ihrer Diplomarbeit „How do you lunch“

Anna-Lena Bechthold ist Junior Designerin und hat ihre Diplomarbeit bei Namics geschrieben. Im Interview mit Viola erzählt sie von ihrem Projekt „Lunchn“ und wie es für sie bei Namics weitergeht. 

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Viola: Liebe Anna-Lena, erstmal: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Diplomprüfung! Du bist nun ja schon etwas länger bei Namics. In welchem Bereich warst du bis jetzt denn tätig und was waren deine Hauptaufgaben?

Anna-Lena: Vielen Dank Viola, ich freue mich sehr, dass ich dieses Kapitel nun erfolgreich abgeschlossen habe. Alles fing 2015 mit dem Pflichtpraktikum im Rahmen meines Studiums (Kommunikationsdesign) an. Ich durfte am Standort in Frankfurt in der Kreation als Designerin unterstützen und habe hier zum Beispiel unseren neuen Präsentationsmaster erarbeitet, der nun auch fleißig genutzt wird. Schon ab dem ersten Tag fühlte ich mich damals als vollwertige Mitarbeiterin. Ich durfte auf unterschiedlichen Projekten mitarbeiten und habe hierbei stets Vertrauen, aber auch die notwendige Führung erfahren. Als ich nach meinem Auslandssemester in Lissabon gefragt wurde, ob ich mir vorstellen kann neben meinem Studium als Werkstudentin bei Namics zu arbeiten, musste ich nicht lange überlegen. In den vergangenen Monaten durfte ich bei einem Kundenprojekt (was ich an dieser Stelle leider noch nicht kommunizieren darf) dabei sein und das Interface Design maßgeblich mitgestalten. Ich konnte dadurch extrem viele Erfahrungen, vor allem auch in der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Kompetenzen, sammeln. Gerade das Miteinander unter Kollegen ist für mich ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit bei Namics und unglaublich wichtig. Das ist im Prinzip auch das Thema meiner Diplomarbeit, die ich dann in den letzten vier Monaten zusammen mit Namics geschrieben habe.

Viola: Klingt nach viel Abwechslung! Welches Thema hast du in deiner Diplomarbeit behandelt?

Anna-Lena: Im Oktober 2016 war ich mit einigen Kollegen im Lab in Hamburg. Im Rahmen dessen kam die Idee einer sozialen WebApp zum Verabreden für die Mittagspause auf. Die zwei Tage damals haben aber leider nicht ausgereicht, um ein Ergebnis zu produzieren und danach ließen einige Projekte es zeitlich nicht zu, an dem Thema weiterzuarbeiten. Deshalb habe ich vorgeschlagen das Thema in meiner Diplomarbeit zu bearbeiten.

Mein Hauptthema war die Mittagspause bei Namics. Wir sind zwar sehr frei in unserer Mittagspausengestaltung, im stressigen Projektalltag fehlt aber die Lust und Zeit, sich aktiv mit der Mittagspause auseinander zu setzen. Meine Recherche zeigte, dass oftmals am Schreibtisch gegessen und weitergearbeitet wird, um Zeit zu sparen. Das Ziel meiner Diplomarbeit ist es, die Mittagspausengestaltung zu vereinfachen. Durch die Einfachheit soll es attraktiver werden seine Mittagspause bewusst und selbstbestimmt zu gestalten. Ein zentrales Medium soll Anreiz geben, sich mit unterschiedlichen Kollegen auszutauschen, um gemeinsam einen Ausgleich zur Arbeit vor dem Bildschirm zu bekommen und somit ein positives Arbeitsklima fördern. Entstanden ist somit Lunchn.

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Viola: Und wie geht es jetzt weiter?

Anna-Lena: Zuerst werde ich für drei Wochen in die USA fliegen. Es geht nach New York und danach nach Florida einen Roadtrip machen. Ab September werde ich dann als Experience Designer am Standort Frankfurt unterstützen. Ich freue mich extrem jetzt endlich richtig loslegen und zusammen mit tollen Kollegen unsere Kunden happy machen zu können.

Viola: Ach super! Schon mal einen schönen Urlaub! Ich habe gesehen, dass du auf unserem Blog z.B. einen Beitrag zu Snapchat Recruiting verfasst hast. Beschäftigst du dich gern mit Social Media oder anderen Themen?

Anna-Lena: Lustigerweise wurde die App Instagram parallel zu meinem Studienbeginn im Oktober 2012 in Darmstadt veröffentlicht. Seitdem post ich regelmäßig Bilder, am Anfang wusste ich nicht genau wieso, aber mittlerweile gehört das für viele Leute zum Alltag. 2014 habe ich sogar in meinem Vordiplom das Thema Instagram bearbeitet. Ich beschäftige mich einfach gerne damit, weil es auch viel mit meinem Hobby, der Fotografie, zutun hat und man vielseitig inspiriert wird, was für einen Designer sehr wichtig ist. Während meinen Auslandsaufenthalten habe ich auch selbst gebloggt und möchte auch bald wieder mehr Zeit in meinen Blog investieren. Das Bloggen verbindet viele Dinge, die ich gerne mache wie Fotografieren, Reisen, Schreiben, digitale Medien, usw. Genauso wie ich gerne inspiriert werde, inspiriere ich auch andere gerne.

Viola: In drei Worten, was zeichnet die Arbeit bei Namics für dich aus?

Anna-Lena: Teamwork, Kreativität, Abwechslung

Viola: Vielen Dank für das Interview! Ich freu mich, dich auch zukünftig im Büro bei Namics in Frankfurt zu treffen. Lass uns doch gern auch mal zusammen lunch(e)n.

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