Perfect 10 – Namics Frankfurt macht den Ironman voll

Es war einmal vor vielen, vielen Sonnen, dass ein Praktikant die glorreiche Idee hatte, ein Namics-Team beim Datterich an den Start zu bringen. Die Büchse der Pandorra war geöffnet, den Leiden alle Grenzen genommen und der Mythos geboren.
Schnell vorgespult und wir haben den 27.08.2017. Und die Legenden der Leidenschaft stehen zum zehnten mal in Folge als „Kämpfen. Beißen. Schwitzen. Namics.“ und „Kämpfender. Beißender. Schwitzender. Namics.“ am Beckenrand, um als 10er-Team einen Ironman zu absolvieren. Also jeder einen zehntel Ironman. Und es ist wohl nicht zu viel verraten wenn man schon hier anmerkt, dass wir dem schönen Wort „Reüssieren“ aus der Ecke der zu selten benutzen Wörter rausgeholfen haben.

Menschen in Wasser
Aber der Reihe nach. Am Anfang aller Schmerzen standen die üblichen 380m Schwimmen. Hört sich wenig an, kann aber trotzdem dauern, wenn man wie wir in der Lage ist, mit dem größtmöglichen Aufwand den geringsten Vortrieb zu entwickeln. Glänzende Ausnahme: Jens „Torpedo“ Reufsteck, der seinen wasserwiderstands-optimierten Astralkörper schon nach 7:41 Minuten aus dem Wasser hieven konnte. Hammer! Aber auch der Rest von uns konnte in den nächsten drei Minuten mit dem Planschen aufhören.

Menschen in Wasser

Dieses Jahr wurden zum ersten mal auch die Zeiten in der Wechselzone gestoppt. Markus „Ich lass mich noch massieren“ Neininger konnte hier mit 1:21 Minuten eine absolute Weltjahresbestzeit aufstellen. In der Zeit bekommen andere nicht mal ihr Funktionsshirt angezogen.
Doch so viel Spaß so ein Wechsel auch macht bedeutet es im Umkehrschluß nur, dass anschließend 18km Radfahren auf einen warten. 18km auf denen einem der Wind zärtlich durch das behelmte Haar fährt und die Sonne sich wildromantisch in den Speichen spiegelt. 18km auf denen der Oberschenkel um Gnade winselt und man sich überlegen muss, ob man sich den Windschatten der neongelben Speedo-Badehose wirklich weiter geben möchte.
Als großartigster Pedaleur stellte sich Chris „Der Galopper“ Bittner raus, der schon nach 32:49 Minuten wieder vom Sattel stieg. Besonderes Lob an dieser Stelle an Christian „Crispers“ Caspers und Hassan „Nächstes mal trainier ich“ Hussein, die beide auf besonders leistungshemenden Drahteseln unterwegs und trotzdem nicht aufzuhalten waren.

Menschen auf Fahrrädern

Als letztes warteten dann noch die 4,2km Laufen. Hört sich machbar an, wenn man allerdings schon geschwommen und geradelt ist fragt man sich doch, was jetzt dieser Unfug soll. Aber Regel ist Regel, nützt ja alles nichts, und so ließen wir unseren gazellengleichen Beinen noch einmal freien Lauf. Auch in dieser Disziplin war „Der Galopper“ Bittner mit 17:28 Minuten mal wieder das Maß aller Dinge.
Am Ende war der Punkt, an dem Konditionsarmut, Laktatüberschuss und aufkommende Verwirrung eine unheilvolle Allianz eingehen, bei den meisten mal wieder deutlich überschritten. Was dazu führte, dass wir wieder mit der Anmut eines betrunkenen Ochsen auf den roten Teppich der Zielgeraden einbogen, um uns von Publikum und Stadionsprecher ordentlich feiern zu lassen. Was ein Heidenspaß!

4

 

Apropos Stadionsprecher: der feierte Namics bei allen Zieleinläufen als die Informatiker, die die Matrix gebaut haben. Nur so als Hinweis an Sales, falls demnächst ein paar komische Anfragen reinkommen sollten…

Die einzig sinnvollen Aktivitäten um den Tag sinnvoll zu krönen waren danach natürlich die Aufnahme möglicht vieler isotonischer Getränke sowie direkte Steak-Pommes-Infusionen. Disziplinen, in denen wir ganz groß sind!

Unser famoses 2017er Jubiläums-Team bestand aus folgenden Sportgrößen:
Hassan „Nächstes mal trainier ich“ Hussein
Christian „Crispers“ Caspers
Michael „Dirty Mike“ Lemler
Matthias „Die Waldfee“ Holler
Eveline „Die Gazelle“ Cecon
Jens „Torpedo“ Reufsteck
Steffen „Shortcut“ Kopmeier
Ellen „Zielsprint“ Hellwig
Tobias „Sticker Man“ Schlemmer
Benjamin „Ganzkörpermuskelkater“ Gabriel
Marc „Der weiße Massai“ Suhre
Eric „Pappeinlage“ Wiesenhütter
Markus „Ich lass mich noch massieren“ Neininger
Marc „Iceman“ Hellwig
Christopher „Der Galopper“ Bittner

Einen besonderen Dank an Doreen „Schreit zehn!“ Heigener für den mal wieder famosen Bilder- und Anfeuerungsservice.

Menschen mit Freude

Und so endet denn unsere triathletische Karriere. Großen Dank an Andreas Friemel, der uns damals als Praktikant nach Darmstadt gebracht hat. Und an die gefühlt 80 Namicsler, die in den letzten neun Jahren an dem Spaß teilgenommen haben. Egal ob Wasser- oder Hitzeschlacht, es war immer ein riesiges Vergnügen. Asante sana.

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