Devoxx – Dag 2

  ATTD and beyond… Automated Acceptance Testing von John Smart Der Dienstag morgen begann mit einem Vortrag über automatisiertes „Acceptance-Testing“, welches von John Smart gut aufgearbeitet und vorgetragen wurde. Zu Beginn ging es um die Herangehensweise in Projekten, wo ein automatisiertes … Weiterlesen

Belgisches Bier + Java = Devoxx – Dag 1

Die Devoxx ist ein Event für Java-Software-Entwickler, der sich auf jeden Fall lohnt… nicht zuletzt wegen dem leckeren belgischen Biers. Die Namics’ler, welche dieses Jahr daran teilnehmen können sind Svenja, Marc, Roland, Hongi und Sandro. Während der Woche werden wir versuchen, die geballte Ladung an Wissen aus Vorträgen kurz zusammenzufassen, damit auch andere davon profitieren können. Und wenn es nur Hinweise / Links / etc. sind welche einem vielleicht auf ein neues Thema bringen. (mehr …)

Dünne Luft…

… herrscht auf dem über 4810 Meter hohen Mont Blanc. Das haben Markus Wirrer und ich eben dieses Wochenende wieder zu spühren bekommen. Wie es dazu kam? Das will ich hier kurz erzählen… :-)

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Start war am letzten Donnerstag Nachmittag… Treffpunkt Bern Hauptbahnhof. Markus hatte – wie immer – noch bei der RTC in Bern zu tun. Mit Rucksack und Notebook (also nur Markus) ausgerüstet, fuhren wir nach Zermatt. Um uns etwas an die höheren Lagen zu gewöhnen, haben wir uns entschlossen, auf dem Gornergrat zu übernachten. Dort steht Europas höchstgelegenes Hotel auf 3100 Meter über Meer. Wie befürchtet, konnten wir jedoch in der ersten Nacht auf dieser Höhe nicht so gut schlafen. Fürs Anklimatisieren war es jedoch notwendig… :-)

Am Freitag gings morgens recht früh los. Wir wollten noch eine lockere Tour in die Monte Rosa Hütte und wieder zurück auf den Gornergrat unternehmen. Bei herrlichem Wetter konnten wir dabei die höchsten Bergen der Schweiz sehen. Wieder zurück, machten wir uns auf zu unserem nächsten Treffpunk… Blatten im Wallis… Dort haben wir uns kurz mit unserem Bergführer Diego getroffen, bevor wir auf die Belalp (2200) für die nächste „Hochtouren“-Nacht hochgefahren sind. Wir wollten so hoch wie möglich bleiben… :-)

Am Samstag morgen ging dann die Post ab… nur wussten wir es damals noch nicht… :-) Um halb sechs fuhren wir von Blatten nach Chamonix, wo unser Start für die Bergtour war. Geplant war eigentlich, die Besteigung des Gipfels am Sonntag morgen früh zu starten. Leider zeigten die aktuellen Wetterdaten keinen rosigen Sonntag. Und daher wollte Diego noch am gleichen Tag ganz nach oben. Von der letzten Bergstation aus sind das immerhin 2600 Höhenmeter. Tja… und dann ist man erst oben und noch nicht wieder unten… :-) Also machten wir uns auf zur ersten Berghütte, die auf ca. 3100 Meter liegt. Nach kurzem Rast (kleine Suppe und etwas zu trinken) mussten wir uns dann „gesichert“ auf den nächsten Aufstieg wagen. Dieser Teil der Route war auch technisch der anspruchvollste (Dome de Goûter). Kurz nach mittag sind wir in der zweiten Hütte angekommen (ca. 3800 Meter). Dort haben wir eine dreiviertel Stunde Rast gemacht um dann so gegen 14:00 den letzten Abschnitt unter die Steigeisen zu nehmen. Und dieser letzte Abschnitt hatte es dann wirklich in sich… die schier endlosen Gletscherhänge, die man da hochgehen muss, wollten und wollten kein Ende nehmen. In einer Art „Halbtrance“ erreichten wir dann nur noch schleppend gehend gegen 18:00 den Gipfel auf 4810 Meter über Meer. Lange Zeit der höchste Berg Europas… bis man Europa weiter nach Osten hin definiert hat (jetzt ist es der Elbrus). Was für ein Ausblick… herrlich… vergessen waren die Strapazen des Aufstiegs. Wir hatten es geschafft. Doch wir mussten auch wieder runter… zur zweiten Hütte, wo wir so gegen 20:00 Uhr ankamen. Ich war nudelfertig, ausgelaugt… kurz: zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich war echt am Limit. Das waren immerhin insgesamt 3600 Höhenmeter an einem Tag!

Die Nacht war dann nicht soooo cool. Wer schon mal über die Schweizer SAC Hütten geflucht hat, wird das nach einem Hüttenbesuch am Mont Blanc nie mehr tun. Ganz sicher. Und ich werde auch nie mehr da hin gehen.

Am nächsten morgen haben wir uns so gegen sechs Uhr früh für den Abstieg bereit gemacht. Es war dunkel und a….kalt draussen. Ich war froh, dass wir erst um sechs los sind, da es auch bald heller wurde. Einen Augenblick werde ich jedoch von diesem Abstiegt nie vergessen. Wir mussten der Bergung eines abgestürtzten schweizer Bergsteiger zuschauen. Das sind dann Momente, an denen man wieder nachdenklich und sich der Gefahren in den Bergen so richtig bewusst wird.

Wie gesagt, es herrscht dünne Luft…!